کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Nehemia 13

Nehemia 13 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر
1 در همان روز، وقتی تورات موسی برای قوم اسرائيل خوانده میشد، اين مطلب را در آن يافتند كه عمونیها و موآبیها هرگز نبايد وارد جماعت قوم خدا شوند.* 2 اين دستور بدان سبب بود كه آنها با نان و آب از بنیاسرائيل استقبال نكردند، بلكه بلعام را اجير نمودند تا ايشان را لعنت كند، ولی خدای ما لعنت او را به بركت تبديل كرد. 3 وقتی اين قسمت خوانده شد، قوم اسرائيل افراد بيگانه را از جماعت خود جدا ساختند. 4 الياشيب كاهن كه انباردار انبارهای خانهٔ خدا و دوست صميمی طوبيا بود، 5 يكی از اتاقهای بزرگ انبار را به طوبيا داده بود. اين اتاق قبلاً انبار هدايای آردی، بخور، ظروف خانهٔ خدا، ده يک غله، شراب و روغن زيتون بود. اين هدايا متعلق به لاويان، دستهٔ سرايندگان و نگهبانان بود. هدايای مخصوص كاهنان نيز در اين اتاق نگهداری میشد. 6 در اين موقع من در اورشليم نبودم، چون در سال سی و دوم سلطنت اردشير، پادشاه پارس، كه بر بابل حكومت میکرد، من نزد او رفته بودم. پس از مدتی دوباره از او اجازه خواستم تا به اورشليم بازگردم. 7 وقتی به اورشليم رسيدم و از اين كار زشت الياشيب باخبر شدم كه در خانهٔ خدا برای طوبيا اتاقی فراهم كرده بود 8 بسيار ناراحت شدم و اسباب و اثاثيه او را از اتاق بيرون ريختم. 9 سپس دستور دادم اتاق را تطهير كنند و ظروف خانهٔ خدا، هدايای آردی و بخور را به آنجا بازگردانند. 10 در ضمن فهميدم دستهٔ سرايندگان خانهٔ خدا و ساير لاويان، اورشليم را ترک گفته و به مزرعههای خود بازگشته بودند، زيرا مردم سهمشان را به ايشان نمیدادند. 11 پس سران قوم را توبيخ كرده، گفتم: «چرا از خانهٔ خدا غافل ماندهايد؟» سپس تمام لاويان را جمع كرده، ايشان را دوباره در خانهٔ خدا سر خدمت گذاشتم. 12 سپس قوم اسرائيل، بار ديگر ده يک غله، شراب و روغن زيتون خود را به انبارهای خانهٔ خدا آوردند. 13 سپس شلميای كاهن و فدايای لاوی و صادوق را كه معلم شريعت بودند مأمور نگهداری انبارها نمودم، و حانان (پسر زكور، نوه متنيا) را هم معاون ايشان تعيين كردم، زيرا همهٔ اين اشخاص مورد اعتماد مردم بودند. مسئوليت ايشان تقسيم سهميه بين لاويان بود. 14 ای خدای من، كارهای مرا به ياد آور و خدماتی را كه برای خانهٔ تو كردهام فراموش نكن. 15 در آن روزها در يهودا عدهای را ديدم كه در روز سبت در چرخشت، انگور له میكردند و عدهای ديگر غله و شراب و انگور و انجير و چيزهای ديگر، بار الاغ مینمودند تا به اورشليم ببرند و بفروشند. پس به ايشان اخطار كردم كه در روز سبت اين كار را نكنند. 16 بعضی از اهالی صور نيز كه در اورشليم ساكن بودند در روز سبت ماهی و كالاهای گوناگون میآوردند و به قوم اسرائيل در اورشليم میفروختند. 17 آنگاه سران يهودا را توبيخ كرده، گفتم: «اين چه كار زشتی است كه انجام میدهيد؟ چرا روز سبت را بیحرمت میكنيد؟ 18 آيا برای همين كار نبود كه خدا اجدادتان را تنبيه كرد و اين شهر را ويران نمود؟ و حال، خود شما هم سبت را بیحرمت میكنيد و باعث میشويد غضب خدا بر اسرائيل شعلهورتر شود.» 19 سپس دستور دادم دروازههای شهر اورشليم را از غروب آفتاب روز جمعه ببندند و تا غروب روز سبت باز نكنند. چند نفر از افراد خود را فرستادم تا دم دروازهها نگهبانی بدهند و نگذارند روز سبت چيزی برای فروش به شهر بياورند. 20 تاجران و فروشندگان يكی دو بار، جمعهها، بيرون اورشليم، شب را به سر بردند. 21 ولی من ايشان را تهديد كرده، گفتم: «اينجا چه میكنيد، چرا شب را پشت ديوار به سر میبريد؟ اگر بار ديگر اين كار را بكنيد، متوسل به زور میشوم.» از آن روز به بعد، ديگر روزهای سبت نيامدند. 22 سپس به لاويان دستور دادم خود را تطهير كنند و دم دروازهها نگهبانی بدهند تا تقدس روز سبت حفظ شود. ای خدای من، اين كار مرا به ياد آور و برحسب محبت بیپايانت به من رحم كن. 23 در آن روزها عدهای از يهوديان را ديدم كه از قومهای اشدودی، موآبی و عمونی برای خود زنان گرفته بودند 24 و نصف فرزندانشان به زبان اشدودی يا ساير زبانها صحبت میكردند و زبان عبری را نمیفهميدند. 25 پس با والدين آنها دعوا كردم، ايشان را لعنت كردم، زدم و موی سرشان را كندم و در حضور خدا قسم دادم كه نگذارند فرزندانشان با غيريهوديان ازدواج كنند. 26 سپس گفتم: «آيا اين همان گناهی نيست كه سليمان پادشاه مرتكب شد؟ سليمان در ميان پادشاهان دنيا نظير نداشت. خدا او را دوست میداشت و او را پادشاه تمام اسرائيل ساخت؛ ولی با وجود اين، همسران بيگانهٔ سليمان، او را به بتپرستی كشانيدند! 27 حال كه شما زنان بيگانه برای خود گرفته و به خدای خويش خيانت كردهايد، خيال میكنيد ما اين شرارت شما را تحمل خواهيم كرد؟» 28 يكی از پسران يهوياداع (پسر الياشيب كاهن اعظم) دختر سنبلط حورونی را به زنی گرفته بود، پس مجبور شدم او را از اورشليم بيرون كنم. 29 ای خدای من، كارهای آنها را فراموش نكن، چون به مقام كاهنی و عهد و پيمان كاهنان و لاويان توهين كردهاند. 30 پس قوم خدا را از بيگانهها جدا كردم و برای كاهنان و لاويان وظيفه تعيين نمودم تا هر کس بداند چه بايد بكند. 31 ترتيبی دادم تا به موقع برای قربانگاه هيزم بياورند و نوبر محصولات را جمعآوری كنند. ای خدای من، مرا به ياد آور و بركت ده.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Ausschluss von Fremdstämmigen

1 Zu dieser Zeit las man dem Volk öffentlich aus dem Gesetzbuch Moses vor. Dabei stieß man auch auf die Vorschrift: »Kein Ammoniter oder Moabiter darf zur Gemeinde Gottes gehören. 2 Denn diese Völker haben sich geweigert, den Israeliten, als sie aus Ägypten kamen, Brot und Wasser zu geben; der Moabiterkönig hat sogar dem Magier Bileam Geld geboten, damit er sie verfluchen sollte. Aber unser Gott verwandelte den Fluch in Segen.« 3 Als die Leute diese Stelle aus dem Gesetz hörten, schlossen sie alle Fremden, die sich unter sie gemischt hatten, aus der Gemeinde Israel aus.

Sorge für die Reinheit des Tempels

4 Einige Zeit davor war Folgendes geschehen: Der Priester Eljaschib, der Verantwortliche für die Nebenräume beim Haus unseres Gottes, hatte seinem Verwandten Tobija einen großen Raum im Tempelbereich zur Verfügung gestellt. Dort war ursprünglich das Mehl für die Speiseopfer gelagert worden, auch Weihrauch und die entsprechenden Tempelgeräte sowie die Abgaben von Getreide, Wein und Olivenöl, die den Leviten, den Sängern und Torwächtern zustanden, einschließlich des Anteils für die Priester. 6 Dies hatte sich zugetragen, als ich nicht in Jerusalem war. Denn im 32. Regierungsjahr des Königs Artaxerxes von Babylon* war ich dorthin an den Königshof zurückgekehrt. Nach einiger Zeit bat ich den König um die Erlaubnis, wieder nach Jerusalem zu gehen. 7 Dort angekommen sah ich, was Eljaschib angerichtet hatte. Ich war entrüstet, dass er Tobija einen Raum im Vorhof des Hauses Gottes gegeben hatte, und ließ alles hinauswerfen, was Tobija gehörte. 9 Dann befahl ich, den Raum samt den angrenzenden Räumen* zu reinigen und die Tempelgeräte, das Mehl für die Speiseopfer und den Weihrauch wieder hineinzubringen.

Fürsorge für die Leviten

10 Ich erfuhr auch, dass die Abgaben für den Unterhalt der Leviten nicht abgeliefert worden waren. Deshalb hatten die Leviten und die Sänger ihren Dienst am Tempel verlassen und jeder war auf seine Felder gegangen, um sie zu bestellen. 11 Da zog ich die Ratsherren zur Rechenschaft und hielt ihnen vor: »Wie konnte es dahin kommen, dass das Haus Gottes vernachlässigt wird?« Dann holte ich die Leviten zurück und stellte sie wieder an ihre Arbeit. 12 Nun brachten alle Leute aus Judäa auch wieder den zehnten Teil von ihrem Getreide, dem Wein und dem Olivenöl in die Vorratsräume. 13 Die Aufsicht über die Vorräte übertrug ich dem Priester Schelemja, dem Schreiber Zadok und dem Leviten Pedaja. Als Helfer stellte ich ihnen Hanan, den Sohn von Sakkur und Enkel von Mattanja, zur Seite. Sie waren als zuverlässige Männer bekannt und bekamen deshalb den Auftrag, die Lebensmittel an ihre Amtsbrüder zu verteilen. 14 Denk an mich, mein Gott, und rechne es mir an! Streiche die guten Taten nicht aus deinem Buch, die ich für dein Haus und die Ordnung seines Dienstes getan habe!

Sorge für die Heiligung des Sabbats

15 In jener Zeit sah ich Leute, die am Sabbat arbeiteten. Die einen zerstampften mit den Füßen Weintrauben in der Kelter, andere füllten Getreide ab und luden es auf Esel, dazu Wein, Weintrauben, Feigen und andere Lasten, und brachten es alles am Sabbat nach Jerusalem hinein. Ich verwarnte sie, als sie es an diesem Tag verkaufen wollten. 16 Es gab auch Leute aus Tyrus, die sich bei uns niedergelassen hatten; die führten von dort Fische und andere Waren ein und verkauften sie auch am Sabbat an die Leute von Judäa und Jerusalem. 17 Da zog ich die Männer der ersten Familien in Judäa zur Rechenschaft und hielt ihnen vor: »Was fällt euch ein, so etwas Verwerfliches zu tun! Ihr schändet den Sabbat! 18 Genau dasselbe haben eure Vorfahren gemacht, darum hat unser Gott all das Unglück über uns und über diese Stadt gebracht. Wollt ihr, dass durch eure Sabbatschändung sein Zorn auf Israel noch größer wird?« 19 Deshalb gab ich Befehl, am Vorabend des Sabbats die Tore Jerusalems zu schließen, sobald es in den Torgängen anfing zu dunkeln, und sie erst wieder zu öffnen, wenn der Sabbat vorüber war. Ich stellte einige meiner Leute an die Tore, um zu verhindern, dass irgendeine Warenladung am Sabbat in die Stadt kam. 20 Kaufleute und Händler, die mit allen möglichen Waren handelten, übernachteten daraufhin ein- oder zweimal direkt vor Jerusalem. 21 Ich verwarnte sie und sagte: »Warum übernachtet ihr vor der Stadtmauer? Wenn es noch einmal vorkommt, lasse ich euch festnehmen.« Von da an kamen sie am Sabbat nicht wieder. 22 Den Leviten befahl ich, sie sollten sich vorbereiten, damit sie rein seien; dann sollten sie sich an den Toren aufstellen und darüber wachen, dass der Sabbat als heiliger Tag geachtet werde. Denk an mich, mein Gott, und rechne mir auch dies an! Sei mir gnädig in deiner grenzenlosen Güte!

Vorgehen gegen Mischehen

23 Damals wurde ich auf einige Judäer aufmerksam, die Frauen aus der Philisterstadt Aschdod und von den Ammonitern und Moabitern geheiratet hatten. 24 Die Hälfte ihrer Kinder kannte nur die Sprache von Aschdod oder einem anderen der fremden Völker, aber die Sprache der Juden* konnten sie nicht sprechen. 25 Ich zog die Männer zur Rechenschaft und verfluchte sie; einige von ihnen schlug ich, zerrte sie an den Haaren und beschwor sie bei Gott: »Ihr dürft eure Töchter nicht mit ihren Söhnen verheiraten und von ihren Töchtern keine als Frau für euch oder eure Söhne nehmen! 26 Ihr wisst doch, dass König Salomo sich gerade dadurch versündigt hat. Unter den Königen der anderen Völker gab es keinen, der sich mit ihm vergleichen konnte. Er war der Liebling Gottes; Gott machte ihn zum König über ganz Israel. Und sogar ihn haben die fremden Frauen dazu verführt, Gott untreu zu werden. 27 Ist es nicht unerhört, dass ihr nun genau dasselbe Unrecht begeht und unserem Gott untreu werdet und fremde Frauen heiratet!« 28 Einer von den Söhnen des Obersten Priesters Jojada, des Sohnes von Eljaschib, war mit einer Tochter des Horoniters Sanballat verheiratet. Den jagte ich aus meinem Gebiet. 29 Mein Gott, vergiss diesen Leuten nicht, wie sie den Priesterstand entehrt und den Bund gebrochen haben, den du mit den Priestern und Leviten geschlossen hast!

Nehemias Schlusswort

30 So reinigte ich unser Volk von allen fremden Einflüssen. Ich stellte Dienstordnungen für die Priester und die Leviten auf und legte für jeden Einzelnen seine Aufgaben fest. 31 Ich regelte auch die vereinbarten Brennholzlieferungen und die Abgaben der ersten Früchte. Denk doch an mich, mein Gott, und lass mir all das zugutekommen!