کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Nehemia 1

Nehemia 1 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر
1 گزارش نحميا، پسر حكليا: در ماه كيسلو، در بيستمين سال سلطنت اردشير، وقتی در كاخ سلطنتی شوش بودم، 2 يكی از برادران يهودیام به اسم حنانی با چند نفر ديگر كه تازه از سرزمين يهودا آمده بودند، به ديدنم آمدند. از ايشان دربارهٔ وضع كسانی كه از تبعيد بازگشته بودند و نيز اوضاع اورشليم سؤال كردم. 3 آنها جواب دادند: «ايشان در شدت تنگی و خواری به سر میبرند. حصار شهر هنوز خراب است و دروازههای سوختهٔ آن تعمير نشده است.» 4 وقتی اين خبر را شنيدم، نشستم و گريه كردم. از شدت ناراحتی چند روز لب به غذا نزدم، و در تمام اين مدت در حضور خدای آسمانها مشغول دعا بودم. 5 در دعا گفتم: «ای خداوند، خدای آسمانها! تو عظيم و مهيب هستی. تو در انجام وعدههای خود نسبت به كسانی كه تو را دوست میدارند و دستورات تو را اطاعت میكنند، امين هستی. 6 به من نظر كن و دعای مرا كه دربارهٔ بندگانت، قوم اسرائيل، شب و روز به حضور تو تقديم میكنم، بشنو. اعتراف میكنم كه ما به تو گناه كردهايم! بلی، من و قوم من مرتكب گناه بزرگی شدهايم و دستورات و احكام تو را كه توسط خدمتگزار خود موسی به ما دادی، اطاعت نكردهايم. 8 اينک اين سخنان خود را كه به موسی فرمودی به ياد آور: ”اگر گناه كنيد، شما را در ميان امتها پراكنده خواهم ساخت. 9 اما اگر به سوی من بازگرديد و از احكام من اطاعت كنيد، حتی اگر در دورترين نقاط جهان به تبعيد رفته باشيد، شما را به اورشليم باز خواهم گرداند. زيرا اورشليم، مكانی است كه برای سكونت برگزيدهام.“ 10 «ما خدمتگزاران تو هستيم؛ همان قومی هستيم كه تو با قدرت عظيمت نجاتشان دادی. 11 ای خداوند، دعای مرا و دعای ساير بندگانت را كه از صميم قلب به تو احترام میگذارند، بشنو. التماس میكنم حال كه نزد پادشاه میروم اما دل او را نرم كنی تا درخواست مرا بپذيرد.» در آن روزها من ساقی پادشاه بودم.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Nehemia beginnt seinen Rechenschaftsbericht

1 Dies ist der Bericht von Nehemia, dem Sohn von Hachalja: Im 20. Regierungsjahr des Perserkönigs Artaxerxes, im Monat Kislew, war ich in der königlichen Residenz Susa. 2 Da kam Hanani, einer meiner Brüder, mit einigen Männern aus Judäa zu mir. Ich fragte sie, wie es den Juden dort gehe, den Überlebenden, die nicht verschleppt worden waren, und erkundigte mich nach dem Zustand Jerusalems. 3 Sie berichteten mir: »Die Menschen in der Provinz Juda, die der Verschleppung entgangen sind, leben in großer Not und Schande. Die Stadtmauer Jerusalems liegt in Trümmern, die Tore sind durch Feuer zerstört.« 4 Als ich das hörte, setzte ich mich nieder und weinte. Tagelang trauerte ich, fastete und flehte den Gott des Himmels an. 5 Ich betete: »Ach HERR, du Gott des Himmels, du großer und Ehrfurcht gebietender Gott! Du stehst in unerschütterlicher Treue zu deinem Bund und zu denen, die dich lieben und nach deinen Geboten leben. 6 Sieh mich, deinen Diener, freundlich an und habe ein offenes Ohr für mein Gebet! Tag und Nacht flehe ich zu dir für die Menschen, die dir dienen, dein Volk Israel! Ich bekenne dir die Sünden, die wir Israeliten gegen dich begangen haben. Wir haben Unrecht getan; auch ich und meine Verwandten haben sich verfehlt. 7 Wir haben große Schuld auf uns geladen: Wir haben die Gebote und Gesetze missachtet, die du uns durch Mose, deinen Diener und Bevollmächtigten, gegeben hast. 8 Aber denk doch daran, dass du ausdrücklich zu deinem Diener Mose gesagt hast: ›Wenn ihr mir untreu werdet, will ich euch unter die fremden Völker zerstreuen; 9 wenn ihr aber zu mir zurückkehrt, auf meine Gebote achtet und sie befolgt, werde ich sogar die, die ich bis ans äußerste Ende der Erde verstoßen habe, von dort zurückholen. Ich will sie heimbringen an den Ort, den ich erwählt und zum Wohnsitz meines Namens* bestimmt habe.‹ So hast du gesagt – 10 und sie sind ja trotz allem deine Diener, dein Volk, das du einst durch deine große Macht und mit deiner starken Hand aus Ägypten befreit hast! 11 Ach Herr, erhöre mein Flehen und das Flehen aller, die dir bereitwillig und voll Ehrfurcht dienen! Lass mich doch heute Erfolg haben und hilf, dass der König mir gnädig ist!« Ich war nämlich der Mundschenk des Königs.