Hosea 8 | Neue evangelistische Übersetzung Einheitsübersetzung 2016

Hosea 8 | Neue evangelistische Übersetzung

Abrechnung mit Israel

1 Das Signalhorn an den Mund! / Wie ein Adler stürzt sich der Feind auf Jahwes Haus, / weil sie meinen Bund übertreten / und mein Gesetz nicht achten. 2 Sie schreien zu mir um Hilfe: / „Mein Gott! Wir kennen dich doch! / Wir, ‹dein Volk› Israel!“ 3 Doch Israel hat das Gute verworfen. / So falle der Feind über sie her! 4 Sie setzen Könige ein, / doch ohne meinen Willen, / sie wählen Obere aus, / ich darf es nicht wissen. / Ihr Silber und Gold machen sie zu Götzenbildern. / So ist es am sichersten verloren. 5 Dein Stierkalb widert mich an, Samaria! / Mein Zorn lodert gegen sie auf. / Wann werden sie sich von diesem Dreck lösen? 6 Denn es stammt aus Israel. / Das ist kein Gott, / ein Handwerker hat es gemacht! / In Stücke wird zerschlagen / das Stierkalb von Samaria. 7 Ja, sie säen Wind, / und sie ernten den Sturm. / Ein Halm, der nicht wächst, / bringt auch kein Mehl. / Und selbst wenn er etwas brächte, / würden es Fremde verschlingen. / 8 Israel ist schon verschlungen. / Es ist wie ein Gefäß geworden, / das keinem mehr gefallen will. 9 Sie sind ja nach Assyrien gezogen! / Selbst ein Wildesel bleibt allein, / doch Efraïm versucht Freunde zu kaufen. 10 Auch wenn sie die Nationen umwerben, / treibe ich sie jetzt zusammen. Bald werden sie sich winden unter dem Tribut, / den der Großkönig von ihnen will. 11 Ja, Efraïm hat seine Altäre vermehrt, / zum Sündigen dienen sie ihm. / Altäre zum Sündigen! 12 Schriebe ich ihm meine Gebote zehntausendfach auf, / sie würden denken, es gehe sie nichts an. 13 Die Schlachtopfer, die sie bringen, / opfern sie nur, weil sie Fleisch essen wollen. / Jahwe hat keine Freude daran. / Jetzt denkt er an ihre Schuld / und bestraft sie für ihre Sünden: / Sie müssen nach Ägypten zurück. 14 Israel vergaß seinen Schöpfer / und baute sich Paläste. / Auch Juda hat die Festungen vermehrt. / Doch ich werfe Feuer in seine Städte, / das seine Paläste verbrennt.
Einheitsübersetzung 2016

Bundesbruch und seine Folgen

1 An deinen Mund das Horn! Wie der Geier über dem Haus des HERRN! Weil sie meinen Bund übertreten haben / und meiner Weisung untreu geworden sind. 2 Sie schreien zwar zu mir: Mein Gott! / Wir, Israel, kennen dich doch. 3 Aber Israel hat das Gute verworfen. / Darum soll der Feind es verfolgen. 4 Sie setzen Könige ein, aber gegen meinen Willen; / sie wählen Regierende aus, doch ich erkenne sie nicht an. Sie machen sich Götzen aus ihrem Silber und Gold - / damit es vernichtet wird. 5 Samaria, dein Kalb ist verworfen. / Mein Zorn ist entbrannt gegen sie; / wie lange noch sind sie unfähig zur Reinheit? 6 Denn von Israel kommt es: / Ein Handwerker hat es gemacht - / ein Gott ist es nicht. Ja, zu Splittern soll es werden, / das Kalb von Samaria. 7 Denn Wind säen sie / und ernten Sturm. Ein Halm ohne Ähren bringt kein Mehl. / Und wenn er es brächte - / verschlingen würden es Fremde. 8 Israel ist schon verschlungen. / Jetzt ist es unter den Völkern / wie ein Ding, an dem niemand Gefallen hat. 9 Denn sie sind nach Assur hinaufgezogen. - / Ein Wildesel bleibt für sich allein; Efraim aber kaufte sich Liebesdienste. 10 Auch wenn sie unter den Völkern noch so werben, / treibe ich sie jetzt zusammen; schon haben sie angefangen, / unter der Last des Königs der Fürsten Verluste zu erleiden.* 11 Efraim hat viele Altäre gebaut, / um zu sündigen, / ja, Altäre zum Sündigen sind sie ihm geworden. 12 Wieder und wieder schreibe ich meine Weisung auf für ihn - / angesehen wird sie wie die eines Fremden. 13 Schlachtopfer, die mir dargebracht werden sollen, / schlachten sie und essen das Fleisch selbst. / Der HERR hat kein Gefallen an ihnen. Jetzt wird er ihrer Schuld gedenken / und sie heimsuchen wegen ihrer Sünden: / Sie müssen nach Ägypten zurückkehren. 14 Israel hat seinen Schöpfer vergessen / und Paläste gebaut, / Juda hat viele befestigte Städte errichtet. Doch ich sende Feuer in seine Städte; / es soll seine Prachtbauten verzehren.