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Psalm 89:47 | Neue evangelistische Übersetzung

Psalm 89:47 | Neue evangelistische Übersetzung

Hat Gott das Haus Davids verworfen?

1 Ein Lehrgedicht von Etan, dem Esrachiter. (2) Immer will ich die Gnade besingen, die Jahwe uns erwiesen hat, / und den nach uns Kommenden verkündigen wie treu du bist! 2 (3) Ja, ich bekenne: "Die Gnade ist auf Dauer gebaut, / deine Treue steht im Himmel fest!" 3 (4) Ich schloss einen Bund mit meinem Erwählten / und schwor meinem Diener David: 4 (5) "Deine Nachkommenschaft wird ewig bestehen; / für immer hat dein Königshaus Bestand!" ♪ 5 (6) Die Himmel preisen deine Wunder, Jahwe, / deine Treue die versammelten Engel.* 6 (7) Wer über den Wolken ist so wie Jahwe, / welches himmlische Wesen gleicht ihm? 7 (8) Gott ist gefürchtet im himmlischen Rat; / Ehrfurcht packt alle, die rings um ihn sind. 8 (9) Jahwe, allmächtiger Gott, wer ist wie du? / Mächtig bist du, Jahwe, und die Treue in Person. 9 (10) Du beherrschst das Ungestüm des Meeres, / wenn seine Wogen toben, glättest du sie. 10 (11) Du hast Ägypten durchbohrt und zertreten, / mit starkem Arm deine Feinde zerstreut. 11 (12) Dein ist der Himmel und dein auch die Erde. / Du erschufst die Welt und was sie erfüllt. 12 (13) Norden und Süden hast du gemacht, / Tabor* und Hermon* jubeln dir zu. 13 (14) Dein ist der Arm mit gewaltiger Kraft, / dein die siegreich erhobene Hand. 14 (15) Gerechtigkeit und Recht gründen deinen Thron, / Gnade und Wahrheit sind die Boten vor dir. 15 (16) Wie glücklich ist das Volk, das den Festjubel kennt! / Sie leben im Licht deiner Nähe, Jahwe. 16 (17) In deinem Namen freuen sie sich jeden Tag, / an deiner Gerechtigkeit richten sie sich auf. 17 (18) Denn der Ruhm ihrer Stärke bist du, / und deine Gnade vermehrt unsere Kraft. 18 (19) Denn unser schützender Schild gehört Jahwe, / unser König dem Heiligen des Volkes Israel. 19 (20) Damals sprachst du in einer Vision zu denen, die dich lieben: / "Einen Helden habe ich zum Helfer gemacht, / einen Erwählten erhöht aus dem Volk. 20 (21) Ich habe meinen Diener David gefunden / und ihn mit dem heiligen Öl zum König gesalbt. 21 (22) Ich begleite ihn mit starker Hand / und mein Arm verleiht ihm die nötige Kraft. 22 (23) Kein Feind soll ihn überlisten, / kein Gottloser setzt ihn herab. 23 (24) Seine Gegner zerschlag ich vor ihm, / und die ihn hassen, mache ich klein. 24 (25) Meine Treue und Gnade sollen mit ihm sein, / und durch meinen Namen wächst seine Macht. 25 (26) Seine Herrschaft breite ich aus bis zum Meer, / bis zu den Strömen seine Gewalt. 26 (27) Er wird zu mir sagen: 'Du bist mein Vater, / mein Gott, mein rettender Fels!' 27 (28) Ich mache ihn zum erstgeborenen Sohn, / zum größten aller Könige der Erde. 28 (29) Meine Gnade will ich ihm ewig bewahren, / ich stehe zu meinem Bund mit ihm. 29 (30) Sein Königsgeschlecht will ich für immer erhalten; / sein Thron wird bleiben, solange der Himmel besteht. 30 (31) Wenn seine Söhne meine Weisung verlassen / und nicht nach meinen Ordnungen leben, 31 (32) wenn sie meine Gesetze entweihen / und meine Gebote nicht halten, 32 (33) dann bestrafe ich ihr Vergehen mit dem Stock, / ihre Ungerechtigkeit mit Schlägen. 33 (34) Aber meine Gnade entziehe ich ihm nicht, / und meine Treue verleugne ich nicht. 34 (35) Ich werde meinen Bund nicht entweihen, / und meine Worte ändere ich nicht ab. 35 (36) Einmal schwor ich bei meiner Heiligkeit: / 'Ich werde David niemals belügen. 36 (37) Sein Königsgeschlecht soll ewig bestehen, / sein Thron, solange es die Sonne gibt. 37 (38) Er stehe ewig fest wie der Mond.' / Denn dieser Zeuge in den Wolken ist treu."♪ 38 (39) Und doch hast du verstoßen und verschmäht; / du wurdest zornig auf deinen Gesalbten, 39 (40) hast den Bund mit deinem Diener gelöst, / seine Krone im Schmutz entweiht. 40 (41) Seine Mauern hast du durchbrochen, / seine Burgen in Trümmer gelegt. 41 (42) Alle, die vorbeikommen, plündern ihn aus. / Den Nachbarn dient er zum Gespött. 42 (43) Seinen Gegnern gabst du den Sieg, / alle seine Feinde hast du erfreut. 43 (44) Sein Schwert hast du stumpf werden lassen, / hast ihn im Kampf nicht unterstützt. 44 (45) Seinem Glanz hast du ein Ende gemacht, / seinen Thron zu Boden gestürzt. 45 (46) Du hast ihn vorzeitig alt werden lassen, / mit Schimpf und Schande ihn bedeckt. ♪ 46 (47) Wie lange noch willst du dich verbergen, Jahwe, / lodert wie Feuer dein Zorn? 47 (48) Denk doch daran, wie kurz mein Leben ist, / zu welcher Nichtigkeit du die Menschen erschufst! 48 (49) Wo ist der Mann, der unsterblich ist, / der sein Leben aus der Macht des Todes befreit? ♪ 49 (50) Herr, wo sind deine früheren Gnadenerweise, / die du David bei deiner Treue geschworen hast? 50 (51) Herr, denk doch daran, wie man deine Diener beschimpft, / wie ich es von den vielen Völkern ertrage, 51 (52) wie deine Feinde höhnen, Jahwe, / wie sie alles verlachen, was dein Gesalbter unternimmt. 52 (53) Gelobt sei Jahwe für immer! Amen,* ja, amen!