1Hiob erwiderte:2„Wie hilfst du doch der Schwachheit auf / und stehst der Ohnmacht bei!3Wie gut du Dummheit berätst / und großes Wissen offenbarst!4Wessen Weisheit verbreitest du da, / und wessen Geist entströmte dir?“
Ich zeige dir die Größe Gottes
5„Es zittern die Schatten vor Gott, / tief unter dem Wasser und seinen Bewohnern.6Das Grab ist nackt vor ihm, / keine Decke hüllt den Abgrund ein.7Er spannt den Norden aus über der Leere, / hängt die Erde auf über dem Nichts.8Er speichert das Wasser in seine Wolken, / und das Gewölk zerreißt nicht unter dem Gewicht.9Er versperrt den Anblick seines Thrones / und breitet sein Gewölk davor aus.10Er zieht eine Grenze über dem Wasser, / wo Licht mit Finsternis zusammentrifft.11Die Säulen des Himmels* wanken, / erstarren, wenn Gott sie bedroht.12Durch seine Kraft erregt er das Meer, / durch seine Einsicht zerschmettert er das Ungetüm.*13Der Himmel wird heiter durch seinen Hauch, / seine Hand durchbohrt die flüchtige Schlange.*14Das sind nur kleine Fingerzeige von dem, was er tut; / wir vernehmen ja nur ein Wispern von ihm. / Wer könnte denn den Donner seiner Macht verstehen?“
Einheitsübersetzung 2016
IJOBS GEGENREDE
Leere Worte ohne Wahrheit
1Da antwortete Ijob und sprach:2Wie hilfst du doch dem Schwachen auf, / stehst du bei dem kraftlosen Arm!3Wie gut rätst du dem, der nicht weise ist, / tust ihm Wissen in Fülle kund!4Wem trägst du die Reden vor / und wessen Atem geht von dir aus?
Größe der Allmacht Gottes
5Die Totengeister zittern drunten, / die Wasser mit ihren Bewohnern.6Nackt liegt die Unterwelt vor ihm, / keine Hülle deckt den Abgrund.7Er spannt über dem Leeren den Norden, / hängt die Erde auf am Nichts.8Er bindet das Wasser in sein Gewölk; / doch birst darunter die Wolke nicht.9Er verschließt den Anblick seines Throns / und breitet darüber sein Gewölk.10Eine Grenze zieht er rund um die Wasser / bis an den Rand von Licht und Finsternis.11Die Säulen des Himmels erzittern, / sie erschrecken vor seinem Drohen.12Durch seine Kraft stellt still er das Meer, / durch seine Klugheit zerschmettert er Rahab.13Durch seinen Hauch wird heiter der Himmel, / seine Hand durchbohrt die flüchtige Schlange.14Seht, das sind nur die Säume seines Waltens; / wie ein Flüstern ist das Wort, / das wir von ihm hören. Doch das Donnern seiner Macht, / wer kann es begreifen?
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