Hiob 30 | Nueva Versión Internacional (Castellano) Lutherbibel 2017

Hiob 30 | Nueva Versión Internacional (Castellano)
1 »¡Y ahora resulta que de mí se burlan muchachos a cuyos padres no habría puesto ni con mis perros ovejeros! 2 ¿De qué me habría servido la fuerza de sus manos, si no tenían ya fuerza para nada? 3 Retorciéndose de hambre y de necesidad, rondaban* en la noche por tierras desoladas, por páramos deshabitados. 4 En las breñas recogían hierbas amargas y comían* raíces de retama. 5 Habían sido excluidos de la comunidad, acusados a gritos como ladrones. 6 Se vieron obligados a vivir en el lecho de los arroyos secos, entre las grietas y en las cuevas. 7 Bramaban entre los matorrales, se amontonaban entre la maleza. 8 Gente vil, generación infame, fueron expulsados de la tierra. 9 »¡Y ahora resulta que soy tema de sus parodias! ¡Me he vuelto su hazmerreír! 10 Les doy asco, y se alejan de mí; no vacilan en escupirme en la cara. 11 Ahora que Dios me ha humillado por completo, no se refrenan en mi presencia. 12 A mi derecha, me ataca el populacho;* tienden trampas a mis pies y levantan rampas de asalto para atacarme. 13 Han irrumpido en mi camino; sin ayuda de nadie han logrado destruirme.* 14 Avanzan como a través de una ancha brecha; irrumpen entre las ruinas. 15 El terror me ha sobrecogido; mi dignidad se esfuma como el viento, ¡mi salvación se desvanece como las nubes! 16 »Y ahora la vida se me escapa; me oprimen los días de sufrimiento. 17 La noche me taladra los huesos; el dolor que me corroe no tiene fin. 18 Como con un manto, Dios me envuelve con su poder; me ahoga como el cuello de mi ropa. 19 Me arroja con fuerza en el fango, y me reduce a polvo y ceniza. 20 »A ti clamo, oh Dios, pero no me respondes; me hago presente, pero tú apenas me miras. 21 Implacable, te vuelves contra mí; con el poder de tu brazo me atacas. 22 Me arrebatas, me lanzas al* viento; me arrojas al ojo de la tormenta. 23 Sé muy bien que me harás bajar al sepulcro, a la morada final de todos los vivientes. 24 »Pero nadie golpea al que está derrotado, al que en su angustia reclama auxilio. 25 ¿Acaso no he llorado por los que sufren? ¿No me he condolido por los pobres? 26 Cuando esperaba lo bueno, vino lo malo; cuando buscaba la luz, vinieron las sombras. 27 No cesa la agitación que me invade; me enfrento a días de sufrimiento. 28 Ando denegrido, pero no a causa del sol; me presento en la asamblea, y pido ayuda. 29 He llegado a ser hermano de los chacales, compañero de las lechuzas. 30 La piel se me ha quemado, y se me cae; el cuerpo me arde por la fiebre. 31 El tono de mi arpa es de lamento, el son de mi flauta es de tristeza.

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Lutherbibel 2017

Hiobs jetziges Unglück

1 Jetzt aber verlachen mich, die jünger sind als ich, deren Väter ich nicht wert geachtet hätte, sie zu meinen Hunden bei der Herde zu stellen, 2 deren Stärke ich für nichts hielt, denen die Kraft dahinschwand; 3 die vor Hunger und Mangel erschöpft sind, die das dürre Land abnagen, die Wüste und Einöde; 4 die da Salzkraut sammeln bei den Büschen, und Ginsterwurzel ist ihre Speise. 5 Aus der Menschen Mitte werden sie weggetrieben; man schreit ihnen nach wie einem Dieb; 6 an den Hängen der Täler wohnen sie, in Erdlöchern und Steinklüften; 7 zwischen den Büschen schreien sie, und unter den Disteln sammeln sie sich – 8 verachtetes Volk und Leute ohne Namen, die man aus dem Lande weggejagt hatte. 9 Jetzt bin ich ihr Spottlied geworden und muss ihnen zum Gerede dienen. 10 Sie verabscheuen mich und halten sich ferne von mir und scheuen sich nicht, vor meinem Angesicht auszuspeien. 11 Er hat mein Seil gelöst und mich gedemütigt, und sie ließen die Zügel vor mir schleifen. 12 Zur Rechten hat sich eine Schar gegen mich erhoben, sie haben meinen Fuß weggestoßen und haben gegen mich Wege angelegt, mich zu verderben. 13 Sie haben meine Pfade aufgerissen, zu meinem Fall helfen sie; keiner gebietet ihnen Einhalt. 14 Sie kommen wie durch eine breite Bresche herein, wälzen sich unter den Trümmern heran. 15 Schrecken hat sich gegen mich gekehrt und hat verjagt wie der Wind meine Herrlichkeit, und wie eine Wolke zog mein Glück vorbei. 16 Nun aber zerfließt meine Seele in mir, und Tage des Elends haben mich ergriffen. 17 Des Nachts bohrt es in meinem Gebein, und die Schmerzen, die an mir nagen, schlafen nicht. 18 Mit aller Gewalt wird mein Kleid entstellt, wie der Kragen meines Hemdes würgt es mich. 19 Man hat mich in den Dreck geworfen, dass ich gleich bin dem Staub und der Asche. 20 Ich schreie zu dir, aber du antwortest mir nicht; ich stehe da, aber du achtest nicht auf mich. 21 Du hast dich mir verwandelt in einen Grausamen und streitest gegen mich mit der Stärke deiner Hand. 22 Du hebst mich auf und lässt mich auf dem Winde dahinfahren und vergehen im Sturm. 23 Denn ich weiß, du wirst mich zum Tod gehen lassen, zum Haus, da alle Lebendigen zusammenkommen. 24 Aber wird man nicht die Hand ausstrecken unter Trümmern und nicht schreien in der Not? 25 Weinte ich nicht über den, der eine schwere Zeit hat, grämte sich meine Seele nicht über den Armen? 26 Ich wartete auf das Gute, und es kam das Böse; ich hoffte auf Licht, und es kam Finsternis. 27 In mir kocht es und hört nicht auf; mich haben überfallen Tage des Elends. 28 Ich gehe schwarz einher, doch nicht von der Sonne; ich stehe auf in der Gemeinde und schreie. 29 Ich bin ein Bruder der Schakale geworden und ein Geselle der Strauße. 30 Meine Haut ist schwarz geworden und löst sich ab von mir, und meine Gebeine verdorren vor Hitze. 31 Mein Harfenspiel ist zur Klage geworden und mein Flötenspiel zum Trauerlied.