1Så säger HERREN: ”Var är skilsmässobrevet, genom vilket jag försköt er mor? Eller till vilken av mina fordringsägare fick jag sälja er? Nej, ni såldes för era synders skull, och er mor försköts för era överträdelser.2Varför var ingen där när jag kom? Varför svarade ingen när jag ropade? Är min arm för kort för att befria er? Har jag inte makt att hjälpa? Jag kan befalla havet och det torkar ut, och förvandla floderna till öken. Fisken ruttnar av brist på vatten och dör av törst.3Jag klär himlen i mörker och höljer den i sorgdräkt.”4Herren, HERREN har gett mig lärdomens ord så att jag vet hur jag ska stödja den trötte. Varje morgon väcker han mig till att lyssna på lärjungavis.5Herren, HERREN har fått mig att lyssna, och jag har inte varit upprorisk, jag har inte vänt mig bort.6Jag böjde min rygg mot dem som slog mig och vände ansiktet mot dem som ryckte mig i skägget. Jag gömde inte mitt ansikte för hån och spott.7Därför att Herren, HERREN hjälper mig, känner jag mig inte förödmjukad. Jag har gjort mitt ansikte hårt som flinta, och jag vet att jag inte kommer att bli sviken.8Han som rättfärdiggör mig är nära. Vem kan gå till rätta med mig? Låt oss mötas! Vem är min motpart? Låt honom träda fram!9Herren, HERREN hjälper mig. Vem kan döma mig? De ska alla slitas ut som klädesplagg, som malätna kläder.10Vem bland er fruktar HERREN och lyder hans tjänare? Om någon vandrar i mörker utan någon strimma av ljus, låt då denne lita på HERREN och förtrösta på sin Gud!11Men ni, som gör upp eld och förser er med brinnande pilar, gå genom lågorna av er egen eld och era brinnande pilar! Detta är vad min hand ska ge er, och ni kommer att ligga i plågor.
Gute Nachricht Bibel 2018
Gott antwortet auf Klagen seines Volkes
1Der HERR sagt: »Ihr behauptet, ich hätte Israel, eure Mutter, verstoßen. Zeigt mir doch die Scheidungsurkunde! Ihr behauptet, ich hätte euch, meine Kinder, als Sklaven verkauft, wie man es tut, um seine Schulden zu tilgen. Zeigt mir doch den, dem ich etwas schuldig war! Nein, wegen eurer Schuld habe ich euch weggegeben, wegen eurer Verbrechen habe ich eure Mutter Israel weggeschickt!2Warum stellt sich mir keiner? Warum antwortet ihr nicht? Ihr denkt, ich sei zu schwach, um euch zu helfen, mein Arm sei zu kurz, um euch zu befreien. Und doch brauche ich nur ein Wort zu sprechen, dann trocknet das Meer aus und die Ströme versiegen, sodass die Fische elend umkommen.3Ich kann den Himmel schwarz werden lassen, als trüge er ein Trauerkleid.«
Der Bevollmächtigte Gottes wird angefeindet
4Gott, der HERR, hat meine Zunge in seinen Dienst genommen, er zeigt mir immer neu, was ich sagen soll, um die Müden zu ermutigen. Jeden Morgen lässt er mich aufwachen mit dem Verlangen, ihn zu hören. Begierig horche ich auf das, was er mir zu sagen hat.5Er hat mir das Ohr geöffnet und mich bereitgemacht, auf ihn zu hören. Ich habe mich nicht gesträubt und bin vor keinem Auftrag zurückgescheut.6Ich habe meinen Rücken hingehalten, wenn sie mich schlugen, und mein Kinn, wenn sie mir die Barthaare ausrissen. Ich habe mich von ihnen beschimpfen lassen und mein Gesicht nicht bedeckt, wenn sie mich anspuckten. Sie meinen, ich hätte damit mein Unrecht eingestanden;*7aber der HERR, der mächtige Gott, steht auf meiner Seite. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kieselstein und halte alles aus. Ich weiß, dass ich nicht unterliegen werde.8Ich habe einen Helfer, der meine Unschuld beweisen wird; er ist schon unterwegs. Wer wagt es, mich anzuklagen? Er soll mit mir vor den Richter treten! Wer will etwas gegen mich vorbringen? Er soll kommen!9Der HERR, der mächtige Gott, tritt für mich ein. Wer will mich da verurteilen? Alle, die mich beschuldigen, müssen umkommen; sie zerfallen wie ein Kleid, das von Motten zerfressen ist.10Wer von euch fragt nach dem HERRN, wer hört auf seinen Bevollmächtigten? Er darf wissen: Auch wenn sein Weg durchs Dunkel führt und er nirgends ein Licht sieht – auf den HERRN kann er sich verlassen, sein Gott hält und führt ihn.11Zu euch aber, die ihr das Feuer schürt und Brandpfeile anzündet, sagt der HERR: »Ihr lauft in euer eigenes Feuer und werdet selbst von den Pfeilen getroffen, die ihr angezündet habt. Ihr bekommt meine Macht zu spüren; ich sorge dafür, dass ihr in Qualen endet.«
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