Römer 4 | New International Version Gute Nachricht Bibel 2018

Römer 4 | New International Version

Abraham justified by faith

1 What then shall we say that Abraham, our forefather according to the flesh, discovered in this matter? 2 If, in fact, Abraham was justified by works, he had something to boast about – but not before God. 3 What does Scripture say? ‘Abraham believed God, and it was credited to him as righteousness.’* 4 Now to the one who works, wages are not credited as a gift but as an obligation. 5 However, to the one who does not work but trusts God who justifies the ungodly, their faith is credited as righteousness. 6 David says the same thing when he speaks of the blessedness of the one to whom God credits righteousness apart from works: 7 ‘Blessed are those whose transgressions are forgiven, whose sins are covered. 8 Blessed is the one whose sin the Lord will never count against them.’ 9 Is this blessedness only for the circumcised, or also for the uncircumcised? We have been saying that Abraham’s faith was credited to him as righteousness. 10 Under what circumstances was it credited? Was it after he was circumcised, or before? It was not after, but before! 11 And he received circumcision as a sign, a seal of the righteousness that he had by faith while he was still uncircumcised. So then, he is the father of all who believe but have not been circumcised, in order that righteousness might be credited to them. 12 And he is then also the father of the circumcised who not only are circumcised but who also follow in the footsteps of the faith that our father Abraham had before he was circumcised. 13 It was not through the law that Abraham and his offspring received the promise that he would be heir of the world, but through the righteousness that comes by faith. 14 For if those who depend on the law are heirs, faith means nothing and the promise is worthless, 15 because the law brings wrath. And where there is no law there is no transgression. 16 Therefore, the promise comes by faith, so that it may be by grace and may be guaranteed to all Abraham’s offspring – not only to those who are of the law but also to those who have the faith of Abraham. He is the father of us all. 17 As it is written: ‘I have made you a father of many nations.’ He is our father in the sight of God, in whom he believed – the God who gives life to the dead and calls into being things that were not. 18 Against all hope, Abraham in hope believed and so became the father of many nations, just as it had been said to him, ‘So shall your offspring be.’ 19 Without weakening in his faith, he faced the fact that his body was as good as dead – since he was about a hundred years old – and that Sarah’s womb was also dead. 20 Yet he did not waver through unbelief regarding the promise of God, but was strengthened in his faith and gave glory to God, 21 being fully persuaded that God had power to do what he had promised. 22 This is why ‘it was credited to him as righteousness.’ 23 The words ‘it was credited to him’ were written not for him alone, 24 but also for us, to whom God will credit righteousness – for us who believe in him who raised Jesus our Lord from the dead. 25 He was delivered over to death for our sins and was raised to life for our justification.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Das Beispiel Abrahams

1 Wie war es denn bei unserem leiblichen Stammvater Abraham? Wird von ihm nicht gesagt, dass er »Gnade gefunden« hat?* 2 Wenn er, wie man sagt, aufgrund seiner Gehorsamsleistungen als gerecht anerkannt wurde, hat er Grund, sich zu rühmen – aber nicht vor Gott! 3 Wie heißt es denn in den Heiligen Schriften? »Abraham vertraute Gott und glaubte seiner Zusage, und dies rechnete Gott ihm als Gerechtigkeit an.« 4 Nun, einem Arbeiter, der Leistungen erbracht hat, wird sein Lohn nicht als etwas Unverdientes angerechnet, sondern als etwas, worauf er Anspruch hat. 5 Wenn dagegen ein Mensch vor Gott keine Leistungen vorzuweisen hat, aber er vertraut auf den, der die Gottlosen annimmt, dann wird ihm sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 6 Im gleichen Sinn preist David die Menschen glücklich, denen Gott Gerechtigkeit anrechnet, obwohl sie keine guten Werke vorzuweisen haben: 7 »Freuen dürfen sich alle, denen der Herr ihr Unrecht vergeben und ihre Verfehlungen zugedeckt hat! 8 Freuen dürfen sich alle, denen der Herr die Schuld nicht anrechnet!« 9 Gilt das nur für Beschnittene oder auch für Unbeschnittene? Ich habe schon gesagt: Abrahams Glaube wurde ihm von Gott als Gerechtigkeit angerechnet. 10 Unter welchen Umständen geschah dies? War er damals schon beschnitten, oder war er es noch nicht? Er war es noch nicht! 11 Die Beschneidung erhielt Abraham erst als Bestätigung. Durch sie wurde besiegelt, dass Gott ihn schon vor seiner Beschneidung um seines Glaubens willen angenommen hatte. So ist Abraham der Vater aller geworden, die Gott vertrauen, ohne beschnitten zu sein – und denen dieses Vertrauen als Gerechtigkeit angerechnet wird. 12 Er ist aber genauso der Vater der Beschnittenen, sofern sie nicht nur wie Abraham beschnitten sind, sondern auch in dessen Spuren gehen und Gott so vertrauen wie unser Vater Abraham, als er noch nicht beschnitten war.

Es kommt nur auf den vertrauensvollen Glauben an

13 Dasselbe gilt für die Zusage, die Gott Abraham und seinen Nachkommen gab: sie sollten die ganze Erde zum Besitz erhalten.* Diese Zusage erfolgte nicht auf der Grundlage des Gesetzes, sondern auf der Grundlage der Gerechtigkeit, die Gott dem Glauben zuspricht. 14 Wenn die Erde denen als Besitz versprochen wäre, die das Gesetz befolgen, wäre der Glaube entwertet und die Zusage hätte ihren Sinn verloren. 15 Das Gesetz führt aber in Wirklichkeit zu Gottes Strafgericht; denn nur wo kein Gesetz ist, gibt es auch keine Übertretungen. 16 Deshalb hat Gott alles auf den Glauben gestellt, damit alles auf Gnade beruht. Auf diese Weise gilt die Zusage unverbrüchlich für alle Nachkommen Abrahams, nicht nur für die, die nach den Ordnungen des Gesetzes leben, sondern auch für alle, die wie Abraham der Zusage Gottes glauben. So ist Abraham der Vater von uns allen. 17 Denn Gott hat zu ihm gesagt: »Ich habe dich zum Vater vieler Völker gemacht.« Abraham hatte Gott vor Augen und glaubte ihm, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ins Dasein ruft. 18 Obwohl nichts mehr zu hoffen war, hielt er an der Hoffnung fest und vertraute darauf, dass Gott ihn zum Vater vieler Völker machen werde. Denn Gott hatte zu ihm gesagt: »Deine Nachkommen werden so zahlreich sein wie die Sterne.« 19 Abraham, fast hundertjährig, wusste genau, dass seine Lebenskraft aufgezehrt und der Mutterschoß Saras erstorben war. Trotzdem wurde er nicht schwach im Glauben 20 und zweifelte nicht an der Zusage Gottes, vielmehr wurde sein Glaube nur umso fester. Er gab Gott die Ehre 21 und war felsenfest davon überzeugt: Was Gott zusagt, das kann er auch tun. 22 Darum wurde ihm sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 23 Dass er angerechnet wurde, ist aber nicht nur wegen Abraham gesagt, 24 sondern auch wegen uns. Auch uns wird Gott einst den Glauben als Gerechtigkeit anrechnen, so gewiss wir auf Ihn vertrauen, der Jesus, unseren Herrn, aus dem Tod auferweckt hat. 25 Er gab ihn dahin, um unsere Vergehen zu sühnen, und hat ihn zum Leben erweckt, damit wir vor ihm als gerecht bestehen können.