Römer 12 | New International Reader’s Version Gute Nachricht Bibel 2018

Römer 12 | New International Reader’s Version

Living as a holy sacrifice to God

1 Brothers and sisters, God has shown you his mercy. So I am asking you to offer up your bodies to him while you are still alive. Your bodies are a holy sacrifice that is pleasing to God. When you offer your bodies to God, you are worshipping him in the right way. 2 Don’t live the way this world lives. Let your way of thinking be completely changed. Then you will be able to test what God wants for you. And you will agree that what he wants is right. His plan is good and pleasing and perfect.

Serving one another in the body of Christ

3 God’s grace has been given to me. So here is what I say to every one of you. Don’t think of yourself more highly than you should. Be reasonable when you think about yourself. Keep in mind the faith God has given to each of you. 4 Each of us has one body with many parts. And the parts do not all have the same purpose. 5 So also we are many people. But in Christ we are one body. And each part of the body belongs to all the other parts. 6 We all have gifts. They differ according to the grace God has given to each of us. Do you have the gift of prophecy? Then use it according to the faith you have. 7 If your gift is serving, then serve. If it is teaching, then teach. 8 Is it encouraging others? Then encourage them. Is it giving to others? Then give freely. Is it being a leader? Then work hard at it. Is it showing mercy? Then do it cheerfully.

Love in action

9 Love must be honest and true. Hate what is evil. Hold on to what is good. 10 Love one another deeply. Honour others more than yourselves. 11 Stay excited about your faith as you serve the Lord. 12 When you hope, be joyful. When you suffer, be patient. When you pray, be faithful. 13 Share with the Lord’s people who are in need. Welcome others into your homes. 14 Bless those who hurt you. Bless them, and do not curse them. 15 Be joyful with those who are joyful. Be sad with those who are sad. 16 Agree with one another. Don’t be proud. Be willing to be a friend of people who aren’t considered important. Don’t think that you are better than others. 17 Don’t pay back evil with evil. Be careful to do what everyone thinks is right. 18 If possible, live in peace with everyone. Do that as much as you can. 19 My dear friends, don’t try to get even. Leave room for God to show his anger. It is written, ‘I am the God who judges people. I will pay them back,’ says the Lord. 20 Do just the opposite. Scripture says, ‘If your enemies are hungry, give them food to eat. If they are thirsty, give them something to drink. By doing those things, you will pile up burning coals on their heads.’ 21 Don’t let evil overcome you. Overcome evil by doing good.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Unser Leben als Gottesdienst

1 Brüder und Schwestern,* weil Gott so viel Erbarmen mit euch gehabt hat, bitte und ermahne ich euch: Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung! Bringt euch Gott als lebendiges Opfer dar, ein Opfer völliger Hingabe, an dem er Freude hat. Das ist für euch der »vernunftgemäße«* Gottesdienst. 2 Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und vollkommen ist.

Gaben und Dienste in der Gemeinde

3 In der Vollmacht, die Gott mir als Apostel gegeben hat,* wende ich mich an jeden Einzelnen von euch. Niemand soll sich über andere erheben und höher von sich denken, als es angemessen ist. Bleibt bescheiden und sucht das rechte Maß! Durch den Glauben hat jeder von euch seinen besonderen Anteil an den Gnadengaben bekommen. Daran hat jeder den Maßstab, nach dem er sich einschätzen soll.* 4 Denkt an den menschlichen Leib: Er bildet ein lebendiges Ganzes und hat doch viele Teile, und jeder Teil hat seine besondere Funktion. 5 So ist es auch mit uns: Als Menschen, die zu Christus gehören, bilden wir alle ein unteilbares Ganzes; aber als Einzelne stehen wir zueinander wie Teile mit ihrer besonderen Funktion. 6 Wir haben ganz verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade zugeteilt hat. Einige sind befähigt, Weisungen für die Gemeinde von Gott zu empfangen; was sie sagen, muss dem gemeinsamen Bekenntnis entsprechen. 7 Andere sind befähigt, praktische Aufgaben in der Gemeinde zu übernehmen; sie sollen sich treu diesen Aufgaben widmen. Wer die Gabe hat, als Lehrer die Gemeinde zu unterweisen, gebrauche sie. 8 Wer die Gabe hat, andere zu ermahnen und zu ermutigen, nutze sie. Wer Bedürftige unterstützt, soll sich dabei nicht in Szene setzen. Wer in der Gemeinde eine Verantwortung übernimmt, soll mit Hingabe bei der Sache sein. Wer sich um Notleidende kümmert, soll es nicht mit saurer Miene tun.

Weisungen für ein Leben aus der Liebe

9 Die Liebe darf nicht geheuchelt sein. Verabscheut das Böse, tut mit ganzer Kraft das Gute! 10 Liebt einander von Herzen als Brüder und Schwestern,* und ehrt euch gegenseitig in zuvorkommender Weise. 11 Werdet im Eifer nicht nachlässig, sondern lasst euch vom Geist Gottes entflammen. Dient in allem Christus, dem Herrn. 12 Seid fröhlich als Menschen der Hoffnung, bleibt standhaft in aller Bedrängnis, lasst nicht nach im Gebet. 13 Sorgt für alle in der Gemeinde,* die Not leiden, und wetteifert in der Gastfreundschaft. 14 Wünscht denen, die euch verfolgen, Gutes. Segnet sie, anstatt sie zu verfluchen. 15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Traurigen. 16 Seid alle miteinander auf Einigkeit bedacht. Strebt nicht hoch hinaus, sondern haltet Gemeinschaft mit den Verachteten.* Verlasst euch nicht auf eure eigene Klugheit. 17 Wenn euch jemand unrecht tut, dann zahlt es niemals mit gleicher Münze heim. Seid darauf bedacht, vor den Augen aller Menschen bestehen zu können. 18 Soweit es möglich ist und auf euch ankommt, lebt mit allen in Frieden. 19 Nehmt keine Rache, holt euch nicht selbst euer Recht, meine Lieben, sondern überlasst das Gericht Gott. Er sagt ja in den Heiligen Schriften: »Ich bin der Rächer, ich habe mir das Gericht vorbehalten, ich selbst werde vergelten.« 20 Handelt vielmehr nach dem Wort: »Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Dann wird es ihm bald leid tun, dein Feind zu sein.«* 21 Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde es durch das Gute!