Lukas 17 | New International Reader’s Version Gute Nachricht Bibel 2018

Lukas 17 | New International Reader’s Version

Sin, faith and duty

1 Jesus spoke to his disciples. ‘Things that make people sin are sure to come,’ he said. ‘But how terrible it will be for anyone who causes those things to come! 2 Suppose people lead one of these little ones to sin. It would be better for those people to be thrown into the sea with a millstone tied around their neck. 3 So watch what you do. ‘If your brother or sister sins against you, tell them they are wrong. Then if they turn away from their sins, forgive them. 4 Suppose they sin against you seven times in one day. And suppose they come back to you each time and say, “I’m sorry.” You must forgive them.’ 5 The apostles said to the Lord, ‘Give us more faith!’ 6 He replied, ‘Suppose you have faith as small as a mustard seed. Then you can say to this mulberry tree, “Be pulled up. Be planted in the sea.” And it will obey you. 7 ‘Suppose one of you has a servant ploughing or looking after the sheep. And suppose the servant came in from the field. Will you say to him, “Come along now and sit down to eat”? 8 No. Instead, you will say, “Prepare my supper. Get yourself ready. Wait on me while I eat and drink. Then after that you can eat and drink.” 9 Will you thank the servant because he did what he was told to do? 10 It’s the same with you. Suppose you have done everything you were told to do. Then you should say, “We are not worthy to serve you. We have only done our duty.” ’

Jesus heals ten men who have a skin disease

11 Jesus was on his way to Jerusalem. He travelled along the border between Samaria and Galilee. 12 As he was going into a village, ten men met him. They had a skin disease. They were standing close by. 13 And they called out in a loud voice, ‘Jesus! Master! Have pity on us!’ 14 Jesus saw them and said, ‘Go. Show yourselves to the priests.’ While they were on the way, they were healed. 15 When one of them saw that he was healed, he came back. He praised God in a loud voice. 16 He threw himself at Jesus’ feet and thanked him. The man was a Samaritan. 17 Jesus asked, ‘Weren’t all ten healed? Where are the other nine? 18 Didn’t anyone else return and give praise to God except this outsider?’ 19 Then Jesus said to him, ‘Get up and go. Your faith has healed you.’

The coming of God’s kingdom

20 Once the Pharisees asked Jesus when God’s kingdom would come. He replied, ‘The coming of God’s kingdom is not something you can see. 21 People will not say, “Here it is.” Or, “There it is.” That’s because God’s kingdom is among you.’ 22 Then Jesus spoke to his disciples. ‘The time is coming,’ he said, ‘when you will long to see one of the days of the Son of Man. But you won’t see it. 23 People will tell you, “There he is!” Or, “Here he is!” Don’t go running off after them. 24 When the Son of Man comes, he will be like the lightning. It flashes and lights up the sky from one end to the other. 25 But first the Son of Man must suffer many things. He will not be accepted by the people of today. 26 ‘Remember how it was in the days of Noah. It will be the same when the Son of Man comes. 27 People were eating and drinking. They were getting married. They were giving their daughters to be married. They did all those things right up to the day Noah entered the ark. Then the flood came and destroyed them all. 28 ‘It was the same in the days of Lot. People were eating and drinking. They were buying and selling. They were planting and building. 29 But on the day Lot left Sodom, fire and sulphur rained down from heaven. And all the people were destroyed. 30 ‘It will be just like that on the day the Son of Man is shown to the world. 31 Suppose someone is on the housetop on that day. And suppose what they own is inside the house. They should not go down to get what they own. No one in the field should go back for anything either. 32 Remember Lot’s wife! 33 Whoever tries to keep their life will lose it. Whoever loses their life will keep it. 34 I tell you, on that night two people will be in one bed. One person will be taken and the other left. 35 Two women will be grinding corn together. One will be taken and the other left.’ 37 ‘Where, Lord?’ his disciples asked. He replied, ‘The vultures will gather where there is a dead body.’

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Gute Nachricht Bibel 2018

Vom gegenseitigen Verhalten in der Jüngergemeinschaft

1 Jesus wandte sich wieder seinen Jüngern zu, den Männern und Frauen,* und sagte zu ihnen: »Es ist unvermeidlich, dass Menschen an mir irrewerden. Aber wehe dem, der dazu beiträgt! 2 Es wäre besser für ihn, er würde mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen, als dass er auch nur einen dieser kleinen, unbedeutenden Menschen, die zu mir halten,* an mir irremacht. 3 Seid wachsam gegen euch selbst! Wenn dein Bruder – und das gilt entsprechend für die Schwester* – ein Unrecht begangen hat, dann stell ihn zur Rede, und wenn er es bereut, dann verzeih ihm. 4 Selbst wenn er siebenmal am Tag an dir schuldig wird, sollst du ihm verzeihen, wenn er kommt und sagt: ›Es tut mir leid!‹«

Von der Macht des Gottvertrauens

5 Die Apostel sagten zum Herrn: »Stärke doch unser Vertrauen zu Gott!« 6 Der Herr antwortete: »Wenn euer Vertrauen auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu dem Maulbeerbaum dort sagen: ›Zieh deine Wurzeln aus der Erde und verpflanze dich ins Meer!‹, und er würde euch gehorchen.«

Kein Anspruch auf besondere Anerkennung

7 »Stellt euch vor, jemand von euch hat einen Sklaven und der kommt vom Pflügen oder Schafehüten nach Hause. Wird er wohl gleich als Erstes zu ihm sagen: ›Bitte, komm und setz dich zu Tisch‹? 8 Gewiss nicht! Er wird ihm sagen: ›Mach mir das Essen fertig, binde dir die Schürze um und bediene mich bei Tisch! Wenn ich fertig bin, kannst du auch essen und trinken.‹ 9 Wird er sich etwa bei dem Sklaven bedanken, weil der getan hat, was ihm befohlen war? 10 So ist es auch mit euch. Wenn ihr alles getan habt, was Gott euch befohlen hat, dann sagt: ›Wir sind Diener, weiter nichts; wir haben nur getan, was uns aufgetragen war.‹«

Der dankbare Samariter

11 Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa.* 12 Als er in ein Dorf ging, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in gehörigem Abstand stehen 13 und riefen laut: »Jesus! Herr! Hab Erbarmen mit uns!« 14 Jesus sah sie und befahl ihnen: »Geht zu den Priestern und lasst euch eure Heilung bestätigen!«* Und als sie unterwegs waren, wurden sie tatsächlich gesund. 15 Einer aus der Gruppe kam zurück, als er es merkte. Laut pries er Gott, 16 warf sich vor Jesus nieder, das Gesicht zur Erde, und dankte ihm. Und das war ein Samariter. 17 Jesus sagte: »Sind nicht alle zehn gesund* geworden? Wo sind dann die anderen neun? 18 Ist keiner zurückgekommen, um Gott die Ehre zu erweisen, nur dieser Fremde hier?« 19 Dann sagte er zu dem Mann: »Steh auf und geh nach Hause, dein Vertrauen hat dich gerettet.«

Wann richtet Gott seine Herrschaft auf?

20 Einige Pharisäer fragten Jesus, wann die Herrschaft Gottes anbrechen werde. Jesus antwortete: »Ihr dürft nicht nach Vorzeichen ausschauen 21 und an allen möglichen Orten nach ihr suchen! Denn schon jetzt, mitten unter euch, richtet Gott seine Herrschaft auf!«

Vom Kommen des Menschensohnes

22 Dann sagte Jesus zu den Jüngern, den Männern und Frauen:* »Es wird die Zeit kommen, wo ihr euch danach sehnt, auch nur einen Tag unter der Herrschaft des Menschensohnes zu erleben. Aber es wird euch nicht vergönnt sein. 23 Sie werden zu euch sagen: ›Schaut doch hierher!‹, oder: ›Schaut dorthin!‹ Aber geht nicht hin und gebt nichts darauf. 24 Wenn sein Tag da ist, wird der Menschensohn kommen wie ein Blitz, der mit einem Schlag den ganzen Horizont ringsum erhellt. 25 Aber zuvor muss er noch vieles erleiden und von den Menschen dieser Generation verworfen* werden. 26 Wenn der Menschensohn kommt, wird es genauso sein wie zur Zeit Noachs: 27 Die Menschen aßen und tranken und heirateten, wie sie es gewohnt waren – bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging. Dann kam die Flut und vernichtete sie alle. 28 Und es wird auch genauso sein wie in den Tagen Lots: Sie aßen und tranken, sie kauften und verkauften, bestellten das Land und bauten Häuser, wie sie es gewohnt waren. 29 An dem Tag aber, an dem Lot die Stadt Sodom verließ, fiel Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. 30 Ganz genauso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn erscheint. 31 Wer an jenem Tag gerade auf dem Dach ist und seine Sachen unten im Haus liegen hat, soll keine Zeit damit verlieren, erst noch hineinzugehen, um sie zu holen.* Und wer gerade auf dem Feld ist, soll nicht einmal mehr zurückschauen, um sein Haus noch einmal zu sehen.* 32 Denkt an Lots Frau! 33 Wer sein Leben retten will, wird es verlieren, und wer es verliert, wird es retten. 34 Ich sage euch: Zwei Männer werden in jener Nacht auf einem Bett schlafen: Der eine wird angenommen, der andere zurückgelassen. 35 Zwei Frauen werden zusammen Korn mahlen: Die eine wird angenommen, die andere zurückgelassen.«* 37 Die Jünger fragten: »Wo wird das geschehen, Herr?« Jesus antwortete ihnen: »Wo Aas liegt, da sammeln sich die Geier.«