1The angel of the LORD went up from Gilgal to Bokim. There he said to the Israelites, ‘I brought you up out of Egypt. I led you into this land. It is the land I promised to give to Abraham, Isaac and Jacob. At that time I said, “I will never break the covenant I made with you.2So you must not make a covenant with the people of this land. Instead, you must tear down their altars.” But you have disobeyed me. Why did you do it?3I have said something else. I said, “I will not drive out those people to make room for you. They and their gods will become traps for you.” ’4The angel of the LORD spoke these things to all the Israelites. Then the people wept out loud.5So that place was called Bokim. The people offered sacrifices there to the LORD.
The people disobey the Lord and lose their battles
6Joshua sent the Israelites away. Then they went to take over the land. All of them went to their own shares of land.7The people served the LORD as long as Joshua lived. They also served him as long as the elders lived. Those were the elders who lived longer than Joshua did. They had seen all the great things the LORD had done for Israel.8Joshua, the servant of the LORD, died. He was the son of Nun. He was 110 years old when he died.9His people buried him on his own property at Timnath Heres. It’s north of Mount Gaash in the hill country of Ephraim.10All the people of Joshua’s time joined the members of their families who had already died. Then those who were born after them grew up. They didn’t know the LORD and what he had done for Israel.11The Israelites did what was evil in the sight of the LORD. They served gods that were named Baal.12They deserted the LORD, the God of their people. He had brought them out of Egypt. But now the Israelites served other gods and worshipped them. They served the gods of the nations that were around them. They made the LORD angry13because they deserted him. They served Baal. They also served female gods that were named Ashtoreth.14The LORD became angry with the Israelites. So he handed them over to robbers. The robbers stole everything from them. The LORD handed the Israelites over to their enemies all around them. Israel wasn’t able to fight against them anymore and win.15When the Israelites went out to fight, the LORD’s power was against them. He let their enemies win the battle over them. The LORD had warned them that it would happen. And now they were suffering terribly.16Then the LORD gave them leaders. The leaders saved them from the power of those robbers.17But the people wouldn’t listen to their leaders. They weren’t faithful to the LORD. They served other gods and worshipped them. They didn’t obey the LORD’s commands as their people before them had done. They quickly turned away from the path their people had taken.18When the LORD gave them a leader, he was with that leader. The LORD saved the people from the power of their enemies. He did it as long as the leader lived. The LORD felt very sorry for the people. They groaned because of what their enemies did to them. Their enemies treated them badly.19But when the leader died, the people returned to their evil ways. The things they did were even more sinful than the things their people before them had done. They served other gods and worshipped them. They refused to give up their evil practices. They wouldn’t change their stubborn ways.20So the LORD became very angry with the Israelites. He said, ‘This nation has broken my covenant. I made it with their people of long ago. But this nation has not listened to me.21Joshua left some nations in the land when he died. I will no longer drive out those nations to make room for Israel.22I will use those nations to test Israel. I will see whether Israel will live the way I, the LORD, want them to. I will see whether they will be like their people of long ago. I will see whether they will follow my path.’23The LORD had let those nations remain in the land. He didn’t drive them out right away. He didn’t hand them over to Joshua.
Gute Nachricht Bibel 2018
Israel muss das Land mit den Kanaanitern teilen
1Der Engel des HERRN kam von Gilgal nach Bochim herauf und sagte zu dem versammelten Volk Israel: »Ich habe euch aus Ägypten herausgeführt und euch in das Land gebracht, das ich euren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hatte. Und ich habe zu euch gesagt: ›Ich werde für alle Zeiten zu dem Bund stehen, den ich mit euch geschlossen habe;2ihr aber dürft auf keinen Fall einen Bund mit den Bewohnern dieses Landes schließen. Ihr müsst die Altäre ihrer Götter niederreißen.‹ Doch ihr habt mir nicht gehorcht. Wie konntet ihr das tun?3Darum erkläre ich jetzt: Ich werde die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreiben, sondern sie sollen euch zur Falle werden. Ihr werdet ständig in Versuchung stehen, ihre Götter zu verehren, und das wird euch ins Verderben stürzen.«4Alle Leute von Israel hörten diese Worte und sie begannen zu weinen.5Darum erhielt der Ort den Namen Bochim (die Weinenden). Dort brachten die Leute von Israel dem HERRN Opfer dar.
Der Ungehorsam des Volkes nach Josuas Tod
6Als Josua die Versammlung bei Sichem aufgelöst hatte, gingen alle Israeliten in die ihnen zugeteilten Gebiete, um sie in Besitz zu nehmen.7Sie gehorchten dem HERRN, solange Josua lebte, und auch weiterhin, solange noch die Ältesten des Volkes lebten, die die großen Taten Gottes für Israel mit eigenen Augen gesehen hatten.8Aber dann starb Josua, der Sohn Nuns, der Diener und Bevollmächtigte Gottes, im Alter von 110 Jahren.9Sie bestatteten ihn auf seinem Erbbesitz in Timnat-Heres im Bergland von Efraïm, nördlich vom Berg Gaasch.10Nach und nach starb auch die ganze ältere Generation, und es wuchs eine neue Generation heran, die vom HERRN nichts wissen wollte und seine großen Taten für Israel nicht miterlebt hatte.11So kam es, dass die Leute von Israel taten, was dem HERRN missfällt: Sie verließen den Gott ihrer Vorfahren, der sie aus Ägypten herausgeführt hatte, und liefen fremden Göttern nach.* Sie fingen an, die Götter ihrer Nachbarvölker anzubeten, und beleidigten damit den HERRN.13Weil sie an seiner Stelle den Gott Baal und die Göttin Astarte verehrten,14wurde der HERR zornig auf sie. Er ließ immer wieder räuberische Beduinen über sie herfallen, die sie ausplünderten. Er gab sie auch den feindlichen Nachbarvölkern preis, sodass sie ihnen nicht mehr standhalten konnten.15Jedes Mal, wenn sie in den Kampf zogen, war der HERR gegen sie und ließ ihnen nichts glücken, wie er ihnen das angedroht und mit einem Eid bekräftigt hatte. So gerieten sie in schwere Bedrängnis.16Immer wieder ließ der HERR bedeutende Männer erstehen, die Richter, die die Leute von Israel aus der Gewalt der plündernden Nachbarstämme befreiten.17Aber selbst auf ihre Richter hörten sie nicht. Sie liefen weiter den fremden Göttern nach und warfen sich vor ihnen nieder. So rasch waren sie vom rechten Weg abgekommen und gehorchten nicht mehr den Geboten des HERRN, wie das ihre Vorfahren getan hatten.18Trotzdem ließ der HERR ihnen immer wieder einen Richter als Retter erstehen, und er stand dem Richter zur Seite und befreite sie aus der Hand ihrer Feinde. Denn wenn sie über ihre Quäler und Unterdrücker klagten, tat die harte Strafe dem HERRN leid. Aber sie gehorchten dem HERRN nur, solange der Richter lebte;19nach seinem Tod wurden sie jedes Mal wieder rückfällig und trieben noch schlimmeren Götzendienst als ihre Vorfahren. Sie dachten nicht daran, von ihrem Trotz und Ungehorsam zu lassen und sich zu bessern.20Deshalb wurde der HERR zornig auf Israel und beschloss: »Weil dieses böse Volk mir nicht gehorcht und den Bund ständig bricht, den ich mit ihren Vorfahren geschlossen habe,21werde ich keine weiteren Völker mehr vor ihnen aus dem Land Kanaan vertreiben. Die Völker, die Josua nicht mehr besiegen konnte,22lasse ich im Land bleiben, um die Israeliten auf die Probe zu stellen, ob sie mir gehorchen wie ihre Vorfahren oder nicht.«23Eben deshalb ließ der HERR diese Völker im Land und vertrieb sie nicht so schnell; deshalb hatte er sie auch nicht in Josuas Hand gegeben.
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