1.Mose 34 | New International Reader’s Version Gute Nachricht Bibel 2018

1.Mose 34 | New International Reader’s Version

Simeon and Levi kill the men of Shechem

1 Dinah was the daughter Leah had by Jacob. Dinah went out to visit the women of the land. 2 Hamor, the Hivite, was the ruler of that area. When his son Shechem saw Dinah, he took her and raped her. 3 Then he longed for Jacob’s daughter Dinah. He fell in love with her and spoke tenderly to her. 4 Shechem said to his father Hamor, ‘Get me that young woman. I want her to be my wife.’ 5 Jacob heard that his daughter Dinah had been raped. His sons were in the fields with his livestock. So he did nothing about it until they came home. 6 Then Shechem’s father Hamor went out to talk with Jacob. 7 Jacob’s sons had come in from the fields. They came as soon as they heard what had happened. They were shocked and very angry. Shechem had done a very terrible thing. He had forced Jacob’s daughter to have sex with him. He had done something that should never be done in Israel. 8 But Hamor said to Jacob and his sons, ‘My son Shechem wants your daughter. Please give her to him to be his wife. 9 Let your people and ours get married to each other. Give us your daughters as our wives. You can have our daughters as your wives. 10 You can live among us. Here is the land. Live in it. Trade in it. Buy property in it.’ 11 Then Shechem spoke to Dinah’s father and brothers. He said, ‘I want to please you. I’ll give you anything you ask for. 12 Make the price for the bride as high as you want to. I’ll pay you whatever you ask. Just give me the young woman. I want to marry her.’ 13 Their sister Dinah had been raped. So Jacob’s sons lied to Shechem and his father Hamor. 14 They said to them, ‘We can’t do it. We can’t give our sister to a man who isn’t circumcised. That would bring shame on us. 15 We’ll agree, but only on one condition. You will have to become like us. You will have to circumcise all your males. 16 Then we’ll give you our daughters as your wives. And we’ll take your daughters as our wives. We’ll live among you and become one big family with you. 17 But if you won’t agree to be circumcised, then we’ll take our sister and go.’ 18 Their offer seemed good to Hamor and his son Shechem. 19 The young man was the most honoured of all his father’s family. He didn’t lose any time in doing what Dinah’s father and brothers had said, because he was delighted with Jacob’s daughter. 20 Hamor and his son Shechem went to the city gate. They spoke to the other men there. 21 ‘These men are friendly towards us,’ they said. ‘Let them live in our land. Let them trade in it. The land has plenty of room for them. We can marry their daughters. And they can marry ours. 22 But they will agree to live with us as one big family only on one condition. All our males must be circumcised, just as they are. 23 Won’t their livestock and their property belong to us? Won’t all their animals become ours? So let’s say yes to them. Then they’ll live among us.’ 24 All the men who went out through the city gate agreed with Hamor and his son Shechem. So every male in the city was circumcised. 25 Three days later, all of them were still in pain. Then Simeon and Levi took their swords. They were Jacob’s sons and Dinah’s brothers. They attacked the city when the people didn’t expect it. They killed every male. 26 They also used their swords to kill Hamor and his son Shechem. Then they took Dinah from Shechem’s house and left. 27 Jacob’s other sons found the dead bodies. They robbed the city where their sister had been raped. 28 They took the flocks and herds and donkeys. They took everything in the city and in the fields. 29 They carried everything away. And they took all the women and children. They took away everything in the houses. 30 Then Jacob said to Simeon and Levi, ‘You have brought trouble on me. Now I’m like a very bad smell to the Canaanites and Perizzites who live in this land. There aren’t many of us. They may join together against me and attack me. Then I and my family will be destroyed.’ 31 But they replied, ‘Should Shechem have treated our sister like a prostitute?’

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Gute Nachricht Bibel 2018

Vergewaltigung Dinas und Konflikt mit den kanaanitischen Bewohnern des Landes

1 Dina, die Tochter Leas und Jakobs, ging einmal aus dem Zeltlager, um Frauen der Landesbewohner zu besuchen. 2 Sichem, der Sohn des Hiwiters Hamor, des führenden Mannes der Gegend, sah sie, fiel über sie her und vergewaltigte sie. 3 Er hatte aber eine echte Zuneigung zu Dina gefasst; deshalb suchte er ihr Herz zu gewinnen. 4 Zu seinem Vater Hamor sagte er: »Sieh zu, dass ich dieses Mädchen zur Frau bekomme!« 5 Jakob hörte, dass seine Tochter Dina geschändet worden war; aber weil seine Söhne gerade draußen bei den Herden waren, unternahm er nichts und wartete ihre Rückkehr ab. 6 Sichems Vater kam zu Jakob, um mit ihm über die Sache zu reden. 7 Als die Söhne Jakobs heimkamen und davon erfuhren, waren sie tief verletzt und es packte sie der Zorn, weil Sichem die Tochter Jakobs vergewaltigt hatte. Das galt in Israel als Schandtat; so etwas durfte nicht geschehen! 8 Hamor aber redete ihnen zu und sagte: »Mein Sohn Sichem liebt das Mädchen; gebt sie ihm doch zur Frau! 9 Warum sollen wir uns nicht miteinander verschwägern? Gebt uns eure Töchter, und heiratet ihr unsere Töchter! 10 Unser Gebiet steht euch zur Verfügung. Werdet hier bei uns ansässig und tauscht eure Erzeugnisse gegen die unseren. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch Grund und Boden erwerben.« 11 Sichem sagte zu Dinas Vater und zu ihren Brüdern: »Schlagt meine Bitte nicht ab! Ich will euch alles geben, was ihr verlangt. 12 Ihr könnt den Brautpreis und die Hochzeitsgabe für die Braut so hoch ansetzen, wie ihr wollt; ich zahle alles, wenn ich nur das Mädchen zur Frau bekomme.« 13 Die Söhne Jakobs gaben Sichem und seinem Vater Hamor eine hinterlistige Antwort, weil Sichem ihre Schwester Dina geschändet hatte. 14 Sie sagten: »Wir können unsere Schwester nicht einem unbeschnittenen Mann geben; das geht gegen unsere Ehre. 15 Wir werden auf eure Bitte nur eingehen, wenn ihr uns gleich werdet und alle männlichen Bewohner eurer Stadt sich beschneiden lassen. 16 Dann geben wir euch unsere Töchter, und wir können eure Töchter heiraten; dann wollen wir bei euch bleiben und mit euch zusammen ein einziges Volk bilden. 17 Wenn ihr darauf nicht eingeht, nehmen wir das Mädchen und ziehen weg.« 18 Hamor und sein Sohn Sichem fanden den Vorschlag gut. 19 Der junge Mann nahm die Angelegenheit sogleich in die Hand, denn er liebte das Mädchen, und alle in seiner Familie hörten auf ihn. 20 Hamor und Sichem gingen zum Versammlungsplatz am Tor und trugen die Sache den Männern ihrer Stadt vor. Sie sagten: 21 »Diese Leute kommen in friedlicher Absicht zu uns; lassen wir sie doch bei uns wohnen und ihren Geschäften nachgehen. Es ist Platz genug für sie im Land. Wir wollen uns durch gegenseitige Heirat mit ihnen verbinden. 22 Sie sind bereit, bei uns zu bleiben und sich mit uns zu einem einzigen Volk zu vereinen. Nur eine Bedingung stellen sie: dass alle männlichen Bewohner unserer Stadt beschnitten werden, so wie es bei ihnen Brauch ist. 23 Wir wollen ihnen diese Bedingung erfüllen, dann werden sie unter uns wohnen und ihre Herden und ihr ganzer Besitz werden uns gehören!« 24 Die Männer der Stadt hörten auf die beiden, und alles, was männlich war, wurde beschnitten. 25 Am dritten Tag aber, als sie im Wundfieber lagen, nahmen Dinas Brüder Simeon und Levi ihre Schwerter, drangen in die unbewachte Stadt ein und töteten alle männlichen Bewohner. 26 Sie erschlugen auch Hamor und Sichem, holten ihre Schwester aus Sichems Haus und nahmen sie mit. 27 Dann raubten die Söhne Jakobs die Erschlagenen aus und plünderten die Stadt. So rächten sie sich dafür, dass Sichem ihre Schwester geschändet hatte. 28 Sie nahmen alle Schafe und Ziegen, Rinder, Esel und was sonst noch an Tieren in der Stadt und auf dem freien Feld war 29 und raubten alles, was sie in den Häusern fanden. Auch die Frauen und Kinder schleppten sie als Beute weg. 30 Jakob aber sagte zu Simeon und Levi: »Ihr habt mich ins Unglück gebracht! Die Bewohner des Landes, die Kanaaniter und die Perisiter, werden mich jetzt hassen wie einen Todfeind. Ich habe nur eine Handvoll Leute. Wenn sich alle gegen uns zusammentun, ist es um uns geschehen; sie bringen mich um mit meiner ganzen Familie!« 31 Aber die beiden erwiderten: »Wir konnten doch nicht hinnehmen, dass er unsere Schwester wie eine Hure behandelt hat!«