Esra 3 | Neue Genfer Übersetzung Lutherbibel 2017

Esra 3 | Neue Genfer Übersetzung

Der Wiederaufbau des Altars und die ersten Opfer

1 Nachdem die Israeliten sich in ihren Städten niedergelassen hatten, versammelte sich im siebten Monat ´des Jahres` das ganze Volk in Jerusalem. 2 Jeschua, der Sohn Jozadaks, und die anderen Priester sowie Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und die übrigen Israeliten* bauten gemeinsam den Altar des Gottes Israels wieder auf. Sie wollten auf ihm die Brandopfer darbringen, die im Gesetz des Mose, des Mannes Gottes, vorgeschrieben sind. 3 Obwohl sie sich vor den anderen Völkern im Land fürchteten, ließen sie sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Sie errichteten den Altar an seinem alten Platz* und brachten darauf jeden Morgen und jeden Abend dem HERRN ihre Brandopfer dar. 4 Auch das Laubhüttenfest feierten sie nach der Ordnung des Gesetzes und schlachteten an jedem Tag des Festes die vorgeschriebene Zahl an Brandopfern. 5 Von dieser Zeit an wurden die Brandopfer wieder regelmäßig ´morgens und abends` dargebracht, ebenso an den Neumondfesten sowie zu allen anderen Festzeiten. Hinzu kamen alle Opfer, die das Volk dem HERRN als freiwillige Gaben spendete. 6 Obwohl die Fundamente für den Wiederaufbau des Tempelgebäudes noch nicht gelegt waren, brachten die Israeliten vom ersten Tag des siebten Monats an ihre Brandopfer ´auf dem Altar` dar. 7 ´Für den Bau des Tempels` nahmen sie Steinmetze und Zimmerleute in Dienst. Außerdem bestellten sie in Sidon und Tyrus Zedernholz vom Libanongebirge. Die Sidonier und Tyrer transportierten das Holz über das Meer zur ´Hafensstadt` Jafo. Als Bezahlung lieferten ihnen die Israeliten Getreide, Wein und Olivenöl. König Kyrus von Persien hatte ihnen die Erlaubnis ´zu diesem Handel` erteilt.

Der Beginn des Tempelbaus

8 Der eigentliche Wiederaufbau des Tempels begann im zweiten Jahr des zweiten Monats nach der Rückkehr aus Babylonien*. Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, Jeschua, der Sohn Jozadaks, und alle übrigen Israeliten – die Priester, die Leviten sowie alle anderen, die aus dem Exil zurückgekehrt waren – machten sich an die Arbeit. Die Aufsicht über die Bauarbeiten am Haus des HERRN übertrug man den Leviten, die zwanzig Jahre und älter waren. 9 Insbesondere Jeschua mit seinen Söhnen und Verwandten sowie Kadmiël mit seinen Söhnen* – ´sie gehörten zu` den Nachkommen Hodawjas* – leiteten die Bauleute bei ihrer Arbeit an. Die Leviten aus der Sippe Henadad ´halfen ihnen dabei`. 10 Als man den Grundstein für das Haus des HERRN legte, standen die Priester in ihren Leinengewändern dabei und bliesen die Trompeten. Die Leviten aus der Sippe Asaf schlugen die Zimbeln und lobten den HERRN, wie es schon König David angeordnet hatte. 11 Im Wechselgesang priesen sie den HERRN mit dem Lied: »Der HERR ist gut und seine Liebe für Israel währt ewig.« Als der Grundstein an seinem Platz lag und die Loblieder erklangen, brach das ganze Volk in lauten Jubel aus. 12 Viele der älteren Priester, Leviten und Sippenoberhäupter hatten den ersten Tempel noch gekannt. Als sie nun sahen, dass der Grundstein für das neue Gebäude gelegt war, weinten sie laut. Die anderen aber jubelten vor Freude, 13 und das Weinen vermischte sich mit dem Jubelgeschrei. Man konnte die Menge noch in weiter Ferne hören.

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ). © Neues Testament und Psalmen: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz. © Altes Testament: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz, Brunnen Verlag GmbH Gießen, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

Lutherbibel 2017

Errichtung des Brandopferaltars in Jerusalem

1 Und als der siebente Monat herbeikam und die Israeliten nun in ihren Städten waren, versammelte sich das ganze Volk wie ein Mann in Jerusalem. 2 Und es machten sich auf Jeschua, der Sohn Jozadaks, und seine Brüder, die Priester, und Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und seine Brüder und bauten den Altar des Gottes Israels, um Brandopfer darauf zu opfern, wie es geschrieben steht im Gesetz des Mose, des Mannes Gottes. 3 Und sie richteten den Altar wieder her an seiner Stätte – denn Schrecken war über sie gekommen vor den Völkern der Länder – und opferten dem HERRN Brandopfer darauf des Morgens und des Abends. 4 Und sie hielten das Laubhüttenfest, wie geschrieben steht, und brachten Brandopfer dar alle Tage nach der Zahl, wie sich’s gebührt und jeder Tag es erforderte, 5 danach auch das tägliche Brandopfer und die Opfer für die Neumonde und alle heiligen Festtage des HERRN und was sonst einer dem HERRN freiwillig darbrachte. 6 Am ersten Tage des siebenten Monats fingen sie an, dem HERRN Brandopfer zu bringen. Aber der Grund des Tempels des HERRN war noch nicht gelegt. 7 Und sie gaben Geld den Steinmetzen und Zimmerleuten und Speise und Trank und Öl den Leuten von Sidon und Tyrus, damit sie Zedernholz vom Libanon zur See nach Jafo brächten, wie es ihnen Kyrus, der König von Persien, erlaubt hatte.

Beginn des Tempelbaus

8 Im zweiten Jahr nach ihrer Ankunft beim Hause Gottes in Jerusalem, im zweiten Monat, begannen Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und Jeschua, der Sohn Jozadaks, und die übrigen ihrer Brüder, die Priester und die Leviten, und alle, die aus der Gefangenschaft nach Jerusalem gekommen waren, und sie bestellten die Leviten von zwanzig Jahren an und darüber, die Arbeit am Hause des HERRN zu leiten. 9 Und Jeschua mit seinen Söhnen und seinen Brüdern Kadmiël, Binnui und Hodawja traten einmütig an, um die Arbeiter am Hause Gottes anzuleiten, auch die Söhne Henadads mit ihren Söhnen und ihren Brüdern, die Leviten. 10 Und als die Bauleute den Grund zum Tempel des HERRN gelegt hatten, stellten sich die Priester auf in ihren Gewändern mit Trompeten und die Leviten, die Söhne Asafs, mit Zimbeln, um den HERRN zu loben nach der Ordnung Davids, des Königs von Israel. 11 Und sie stimmten den Lobpreis an und dankten dem HERRN: Denn er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewiglich über Israel. Und das ganze Volk jauchzte laut beim Lobe des HERRN, weil der Grund zum Hause des HERRN gelegt war. 12 Und viele von den betagten Priestern, Leviten und Sippenhäuptern, die das frühere Haus auf seinem Grund noch gesehen hatten – dies war der Tempel in ihren Augen –, weinten laut. Viele aber jauchzten mit Freuden, sodass das Geschrei laut erscholl. 13 Und man konnte das Jauchzen mit Freuden und das laute Weinen im Volk nicht unterscheiden; denn das Volk jauchzte laut, sodass man den Schall weithin hörte.