4.Mose 25 | Neue Genfer Übersetzung Einheitsübersetzung 2016

4.Mose 25 | Neue Genfer Übersetzung

Die Moabiter und Midianiter verführen Israel zum Götzendienst

1 Während die Israeliten in Schittim lagerten, ließen sie sich mit moabitischen Frauen ein. 2 Die Moabiterinnen verführten die Israeliten dazu, ihren Göttern* Opfer darzubringen. Das ganze Volk nahm an den Opfermahlzeiten teil.* Sie warfen sich vor 3 dem Götzen Baal nieder, den die Moabiter am Berg Pegor verehrten, und begannen, ihn als ihren Gott anzubeten.* Da wurde der HERR sehr zornig über sein Volk, 4 und er sagte zu Mose: »Nimm alle führenden Männer des Volkes gefangen und lass sie am helllichten Tag vor meinen Augen hinrichten*! So kann mein glühender Zorn noch von Israel abgewendet werden.« 5 Mose befahl den Männern, die im Volk das Richteramt ausübten: »Jeder von euch soll von den Leuten, für die er verantwortlich ist, alle töten, die den Baal von Pegor angebetet haben!« 6 Die ganze Gemeinschaft der Israeliten hatte sich inzwischen mit Mose vor dem Eingang des Begegnungszeltes versammelt und ´klagte und` weinte. Da kam ein Israelit und brachte vor aller Augen eine midianitische Frau in das Zelt seiner Familie*. 7 Als der Priester Pinhas, der Sohn Eleasars und Enkel des Priesters Aaron, dies sah, verließ er die Versammlung. Er nahm einen Speer 8 und folgte den beiden in den innersten Raum des Zeltes. Mit einem Stoß tötete er alle beide; dabei durchbohrte er mit dem Speer ihren Unterleib. Sofort hörte das Sterben auf, das unter den Israeliten begonnen hatte. 9 24.000 Menschen waren bereits gestorben. 10 Da sagte der HERR zu Mose: 11 »Der Priester Pinhas* hat meinen Zorn von den Israeliten abgewendet. Er ist leidenschaftlich für mich eingetreten, weil er weiß, dass ich niemand neben mir dulde. So hat er verhindert, dass ich die Israeliten in meinem leidenschaftlichen Zorn vernichte*. 12 Darum richte Pinhas aus, dass ich mit ihm einen Bund schließe, der ihm meinen Segen zusichert*: 13 Ich verspreche ihm, dass er und seine Nachkommen für alle Zeiten das Priesteramt ausüben werden. Denn er hat sich leidenschaftlich für mich, seinen Gott, eingesetzt und Sühne für die Israeliten erwirkt.« 14 Der Israelit, der zusammen mit der Midianiterin getötet worden war, hieß Simri. Er war ein Sohn Salus und das Oberhaupt einer Sippe im Stamm Simeon. 15 Die Midianiterin hieß Kosbi. Ihr Vater Zur war das Oberhaupt einer Gruppe von midianitischen Stämmen. 16 Der HERR befahl Mose: 17 »Greift die Midianiter an und besiegt sie! 18 Denn auch sie haben euch angegriffen – durch ihre List: Sie haben euch dazu verführt, den Baal von Pegor anzubeten*, und Kosbi, die Tochter eines ihrer Oberhäupter, ´hat dabei eine wichtige Rolle gespielt`. Deshalb wurde sie an dem Tag erstochen, als ich euch wegen eures Götzendienstes* vernichten wollte.«

Erneute Zählung der wehrfähigen Männer Israels

19 Nachdem dieses Strafgericht vorüber war,

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ). © Neues Testament und Psalmen: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz. © Altes Testament: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz, Brunnen Verlag GmbH Gießen, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

Einheitsübersetzung 2016

Abfall zum Baal-Pegor

1 Als sich Israel in Schittim aufhielt, begann das Volk mit den Moabiterinnen Unzucht zu treiben, 2 indem jene das Volk zu den Opferfesten ihrer Götter einluden. Das Volk aß mit ihnen und sie warfen sich vor ihren Göttern nieder. 3 So ließ sich Israel für Baal-Pegor ins Joch spannen. Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel 4 und der HERR sprach zu Mose: Nimm alle Anführer des Volkes und richte sie hin für den HERRN im Angesicht der Sonne, damit sich der glühende Zorn des HERRN von Israel abwendet! 5 Da sagte Mose zu den Richtern Israels: Jeder soll die von seinen Männern töten, die sich für Baal-Pegor ins Joch spannen ließen.

Pinhas Eifer

6 Und siehe, unter den Israeliten war einer, der zu seinen Brüdern kam und eine Midianiterin mitbrachte, vor den Augen des Mose und der ganzen Gemeinde der Israeliten, während sie am Eingang des Offenbarungszeltes weinten. 7 Als das der Priester Pinhas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, sah, stand er mitten in der Gemeinde auf, ergriff einen Speer, 8 ging dem Israeliten in das Zeltinnere nach und durchbohrte beide, den Israeliten und die Frau, durch ihren Bauch. Danach nahm die Plage, die die Israeliten getroffen hatte, ein Ende.* 9 Im Ganzen aber waren vierundzwanzigtausend Menschen an der Plage gestorben. 10 Der HERR sprach zu Mose: 11 Der Priester Pinhas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, hat meinen Zorn von den Israeliten abgewendet, weil er mitten unter ihnen Eifer für mich bewiesen hat. So musste ich die Israeliten in meinem leidenschaftlichen Eifer nicht umbringen. 12 Darum sprich: Siehe, hiermit stifte ich ihm meinen Friedensbund. 13 Ihm und seinen Nachkommen wird der Bund des ewigen Priestertums zuteil, weil er sich für seinen Gott ereifert und für die Israeliten Sühne erwirkt hat. 14 Der Israelit, der zusammen mit der Midianiterin erschlagen worden war, hieß Simri; er war ein Sohn Salus und Anführer einer simeonitischen Großfamilie. 15 Die erschlagene Midianiterin hieß Kosbi; sie war die Tochter Zurs und dieser war das Haupt von Sippen einer Großfamilie in Midian. 16 Der HERR sprach zu Mose: 17 Greift die Midianiter an und schlagt sie; 18 denn auch sie haben euch arglistig angegriffen, als sie euch mit Pegor und mit ihrer Schwester Kosbi überlisteten, der Tochter eines Anführers der Midianiter, die erschlagen wurde, als die Plage wegen Pegor ausgebrochen war.

VERTEILUNG DES LANDES

Zweite Volkszählung

19 Nach der Plage