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Psalm 28 | Lutherbibel 2017 Hoffnung für alle

Psalm 28 | Lutherbibel 2017

Bitte um Verschonung – Dank für Errettung

1 Von David. Wenn ich rufe zu dir, HERR, mein Fels, so schweige mir nicht, dass ich nicht, wenn du schweigst, gleich werde denen, die in die Grube fahren. 2 Höre die Stimme meines Flehens, wenn ich zu dir schreie, wenn ich meine Hände aufhebe zu deinem heiligen Tempel. 3 Raffe mich nicht hin mit den Gottlosen und Übeltätern, die freundlich reden mit ihrem Nächsten und haben Böses im Herzen. 4 Gib ihnen nach ihrem Tun und nach ihren bösen Taten; gib ihnen nach den Werken ihrer Hände; vergilt ihnen, wie sie es verdienen. 5 Denn sie wollen nicht achten auf das Tun des HERRN noch auf die Werke seiner Hände; darum wird er sie niederreißen und nicht wieder aufbauen. 6 Gelobt sei der HERR; denn er hat erhört die Stimme meines Flehens. 7 Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn traut mein Herz und mir ist geholfen. Nun ist mein Herz fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied. 8 Der HERR ist seines Volkes Stärke, Hilfe und Stärke für seinen Gesalbten. 9 Hilf deinem Volk und segne dein Erbe und weide und trage sie ewiglich!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Die Verwendung des Textes erfolgt mit Genehmigung der Deutschen Bibelgesellschaft. www.die-bibel.de

Hoffnung für alle

Herr, schweige nicht!

1 Von David. Zu dir, HERR, rufe ich in der Not, du bist der Fels, bei dem ich Zuflucht suche. Hülle dich nicht in Schweigen! Wenn du mir die Hilfe verweigerst, werde ich bald sterben und unter der Erde liegen. 2 Höre, Herr! Ich flehe dich an, ich schreie zu dir und hebe betend meine Hände zu deiner heiligen Wohnung empor. 3 Reiß mich nicht aus dem Leben wie die Gottlosen! Soll es mir etwa so gehen wie denen, die nur Böses im Schilde führen? Mit ihren Mitmenschen reden sie freundlich, aber im Herzen schmieden sie finstere Pläne. 4 Zahle es ihnen heim; gib ihnen, was sie für ihre gemeinen Taten verdienen! Das Unheil, das sie angerichtet haben, soll sie selbst treffen. 5 Sie missachten, was der HERR getan hat, und sein Handeln ist ihnen gleichgültig. Deshalb wird er sie vernichten, und niemand wird übrig bleiben. 6 Gepriesen sei der HERR, denn er hat meinen Hilfeschrei gehört! 7 Er hat mir neue Kraft geschenkt und mich beschützt. Ich habe ihm vertraut, und er hat mir geholfen. Jetzt kann ich wieder von Herzen jubeln! Mit meinem Lied will ich ihm danken. 8 Der HERR macht sein Volk stark; wie eine sichere Burg beschützt er den König, den er auserwählt und eingesetzt hat*. 9 HERR, hilf deinem Volk! Segne uns, denn wir gehören doch dir. Führe uns wie ein Hirte und trage uns für immer in deinen Armen!