Hesekiel 15 | Hoffnung für alle Einheitsübersetzung 2016

Hesekiel 15 | Hoffnung für alle

Jerusalem, das unnütze Holz eines Weinstocks

1 Wieder hatte der HERR eine Botschaft für mich. Er fragte mich: 2 »Du Mensch, ist das Holz eines Weinstocks etwa besser als das der anderen Bäume, die im Wald wachsen? Wozu ist es denn zu gebrauchen? 3 Kann man irgendetwas daraus herstellen? Oder kann man es wenigstens als Pflock in eine Wand schlagen, um allerlei Werkzeuge daran aufzuhängen? 4 Nein! Das Holz einer Weinranke taugt einzig und allein als Brennholz! Wenn die Flammen die beiden Enden der Ranke verzehrt haben und sie auch in der Mitte schon versengt ist, ist sie dann noch zu etwas nütze? 5 Natürlich nicht. Schon als sie noch nicht verbrannt war, konnte man nichts mit ihrem Holz anfangen – wie viel weniger, wenn das Feuer sie nun verkohlt hat! 6 Darum sage ich, Gott, der HERR: Das Holz eines Weinstocks ist kein bisschen wertvoller als das der anderen Bäume im Wald! Ich werfe es ins Feuer – und genau dasselbe werde ich mit den Einwohnern von Jerusalem tun! 7 Bisher sind sie dem Feuer noch knapp entronnen, jetzt aber werden sie von ihm verzehrt. Ja, ich selbst wende mich nun gegen sie! Mein Strafgericht wird sie treffen, und daran sollt ihr erkennen, dass ich der HERR bin. 8 Das ganze Land mache ich zu einer menschenleeren Wüste, weil seine Bewohner mir die Treue gebrochen haben. Darauf könnt ihr euch verlassen!«

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Einheitsübersetzung 2016

Gleichnisrede gegen Jerusalem, das unnütze Rebholz

1 Das Wort des HERRN erging an mich: 2 Menschensohn, was hat das Holz des Weinstocks / allem anderen Holz voraus und die Weinranke, / die zwischen den Hölzern des Waldes wächst? 3 Nimmt man von ihm etwa Holz, / um daraus etwas anzufertigen? Oder nimmt man von ihm einen Pflock, / um allerlei Geräte daran aufzuhängen? 4 Siehe, man wirft es dem Feuer zum Fraß vor. Sind dann seine beiden Enden vom Feuer verzehrt / und hat die Glut seine Mitte erfasst, / ist es dann noch geeignet, um etwas daraus anzufertigen? 5 Siehe, als es unversehrt war, / konnte man nichts daraus anfertigen. Hat das Feuer es aber gefressen und ist es verglüht, / sollte es da noch für etwas geeignet sein? 6 Darum - so spricht GOTT, der Herr: Wie das Holz des Weinstocks unter den Hölzern des Waldes, / das ich dem Feuer zum Fraß übergab, so gebe ich auch die Bewohner Jerusalems preis. 7 Ich richte mein Angesicht gegen sie. Dem Feuer sind sie entkommen, / das Feuer wird sie verzehren. Ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin, / wenn ich mein Angesicht gegen sie wende. 8 Ich mache das Land zur Wüste; / denn sie haben die Treue gebrochen - / Spruch GOTTES, des Herrn.