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Job 40 | Einheitsübersetzung 2016

Job 40 | Einheitsübersetzung 2016

Schluss der Rede

1 Da antwortete der HERR dem Ijob und sprach: 2 Mit dem Allmächtigen will der Tadler rechten? / Wer Gott anklagt, der antworte nun!

IJOBS ANTWORT

3 Da antwortete Ijob dem HERRN und sprach: 4 Siehe, ich bin zu gering. Was kann ich dir erwidern? / Ich lege meine Hand auf meinen Mund. 5 Einmal habe ich geredet, doch ich werde nicht antworten; / ein zweites Mal, doch ich fahre nicht fort!

ZWEITE REDE DES HERRN

Einleitung

6 Da antwortete der HERR dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach: 7 Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann! / Ich will dich fragen, du belehre mich!

Problem der Gerechtigkeit

8 Willst du wirklich mein Recht brechen, / mich schuldig sprechen, damit du Recht behältst? 9 Hast du denn einen Arm wie Gott, / dröhnst du wie er mit Donnerstimme? 10 Schmücke dich doch mit Hoheit und Majestät / und kleide dich in Prunk und Pracht! 11 Lass die Fluten deines Zornes sich ergießen, / schau an jeden Stolzen, demütige ihn! 12 Schau an jeden Stolzen, zwing ihn nieder! / Zertritt die Frevler auf der Stelle! 13 Verbirg sie insgesamt im Staub, / schließ ihre Gesichter im Verborgenen ein! 14 Dann werde auch ich dich preisen, / weil deine Rechte den Sieg dir verschaffte.

Gottes Kampf gegen das Böse

15 Sieh doch das Nilpferd, das ich wie dich erschuf. / Gras frisst es wie ein Rind. 16 Sieh doch die Kraft in seinen Lenden / und die Stärke in den Muskeln seines Leibes! 17 Aufgerichtet wie eine Zeder ist sein Schwanz, / straff sind verflochten seiner Schenkel Sehnen. 18 Seine Knochen sind Röhren aus Bronze, / wie Eisenstangen sein Gebein. 19 Es ist der Anfang der Wege Gottes; / der es gemacht hat, gab ihm sein Schwert. 20 Doch die Berge tragen ihm Futter zu / und alle Tiere des Feldes spielen dort. 21 Es lagert unter Lotusbüschen, / im Versteck von Schilf und Sumpf. 22 Lotusbüsche spenden ihm Schatten, / die Pappeln am Fluss umgeben es. 23 Wenn auch der Fluss anschwillt, es zittert nicht, / es bleibt ruhig, wenn auch die Flut ihm ins Maul dringt. 24 Kann man an den Augen es fassen, / mit Haken ihm die Nase durchbohren? 25 Kannst du das Krokodil am Angelhaken ziehen, / mit der Leine seine Zunge niederdrücken? 26 Legst du ein Binsenseil ihm in die Nase, / durchbohrst du mit einem Haken seine Backe? 27 Fleht es dich groß um Gnade an? / Richtet es zärtliche Worte an dich? 28 Schließt es einen Bund mit dir, / dass du es nehmen kannst zum Knecht für immer? 29 Kannst du mit ihm wie mit einem Vogel spielen, / bindest du es für deine Mädchen an? 30 Feilschen darum die Jagdgenossen, / verteilen sie es stückweise unter die Händler? 31 Kannst du seine Haut mit Spießen spicken, / mit einer Fischharpune seinen Kopf? 32 Leg nur einmal deine Hand daran! / Denk an den Kampf! Du tust es nie mehr.