Matthäus 28 | Einheitsübersetzung 2016 La Parola è Vita

Matthäus 28 | Einheitsübersetzung 2016

Die Frauen am leeren Grab

1 Nach dem Sabbat, beim Anbruch des ersten Tages der Woche, kamen Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. 2 Und siehe, es geschah ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. 3 Sein Aussehen war wie ein Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee. 4 Aus Furcht vor ihm erbebten die Wächter und waren wie tot. 5 Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. 6 Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch den Ort an, wo er lag! 7 Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden und siehe, er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. 8 Sogleich verließen sie das Grab voll Furcht und großer Freude und sie eilten zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.

Die Erscheinung des Auferstandenen vor den Frauen

9 Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. 10 Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.

Der Betrug der Hohepriester

11 Noch während die Frauen unterwegs waren, siehe, da kamen einige von den Wächtern in die Stadt und berichteten den Hohepriestern alles, was geschehen war. 12 Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld 13 und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. 14 Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt. 15 Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. Und dieses Gerücht verbreitete sich bei Juden bis heute.

Der Auftrag des Auferstandenen

16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 17 Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. 18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Die Herausgeber sind: (Erz-)Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a. Herausgebender Verlag: Katholische Bibelanstalt GmbH www.bibelwerk.de

La Parola è Vita

È risorto!

1 La mattina dopo, allʼalba, Maria Maddalena e lʼaltra Maria, andarono a visitare la tomba di Gesù. 2 Improvvisamente ci fu un gran terremoto, perché un angelo del Signore, sceso dal cielo, aveva fatto rotolare da una parte la pietra e vi si era seduto sopra. 3 Il suo viso splendeva come un lampo e i suoi vestiti erano bianchi come la neve. 4 Quando lo videro, le guardie cominciarono a tremare di paura e caddero a terra svenute. 5 Allora lʼangelo disse alle donne: «Non abbiate paura! So che cercate Gesù, che è stato crocifisso. 6 Ma non è più qui, perché è risorto, proprio come vi aveva detto. Venite a vedere dove giaceva il suo corpo… 7 Ed ora, presto! Andate a dire ai suoi discepoli che il Signore è risuscitato dalla morte e che li aspetta in Galilea! Ecco, questo è ciò che vi dovevo dire». 8 Le donne sʼallontanarono di corsa dalla tomba, spaventate a morte, è vero, ma piene di gioia. Si precipitarono a cercare i discepoli per riferire le parole dellʼangelo. 9 Mentre stavano correndo, improvvisamente Gesù apparve davanti a loro e disse: «Buongiorno!» Le donne caddero in terra davanti a lui, gli abbracciarono le gambe e lo adorarono. 10 Allora Gesù disse loro: «Non abbiate paura! Andate a dire ai miei fratelli di partire immediatamente per la Galilea, sarà là che mʼincontreranno». 11 Mentre le donne sʼincamminavano verso la città, alcune guardie del tempio, che avevano sorvegliato la tomba, si precipitarono dai sacerdoti a raccontare loro ciò che era accaduto. 12 Tutti i capi giudei si riunirono e decisero di corrompere le guardie, perché dicessero che durante la notte, mentre dormivano, i discepoli erano venuti a rubare il corpo di Gesù. 14 «Se la notizia arriva allʼorecchio del governatore», promisero i capi giudei alle guardie, «noi prendiamo le vostre difese e tutto andrà per il meglio!» 15 Le guardie si lasciarono corrompere e fecero come era stato loro detto. La loro versione dei fatti si sparse fra gli Ebrei, che ancora oggi la ritengono valida. 16 Gli undici discepoli, andarono in Galilea e salirono sulla montagna che Gesù aveva loro indicato. 17 Là lo incontrarono e lo adorarono, ma alcuni di loro non erano del tutto convinti che quello fosse davvero Gesù. 18 Gesù disse ai suoi discepoli: «Mi è stato dato ogni potere sia in cielo che in terra. 19 Perciò andate ad ammaestrare tutti i popoli e battezzate chi crede in me nel nome del Padre, del Figlio e dello Spirito Santo. 20 A questi nuovi discepoli insegnate ad ubbidire a tutti i comandamenti che vi ho dato; e siate certi di questo: Io sarò sempre con voi, fino alla fine del mondo».