1.Könige 7 | Einheitsübersetzung 2016 Neue Genfer Übersetzung

1.Könige 7 | Einheitsübersetzung 2016

Errichtung des Palastes

1 An seinem Palast baute Salomo dreizehn Jahre, bis er ihn ganz vollendet hatte. 2 Er baute das Libanonwaldhaus, hundert Ellen lang, fünfzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch, mit drei Reihen von Zedernsäulen und mit Zedernbalken über den Säulen.* 3 Gedeckt war es mit Zedernholz über dem Gebälk, das auf den Säulen ruhte; es waren fünfundvierzig Säulen, fünfzehn in jeder Reihe. 4 In drei Reihen waren Fenster so angebracht, dass dreimal eine Fensterreihe einer anderen gegenüberstand. 5 Alle Türen und Fenster waren viereckig gerahmt. Dreimal stand eine Fensterreihe der anderen gegenüber. 6 Salomo baute die Säulenhalle, fünfzig Ellen lang und dreißig Ellen breit, davor eine Halle mit Säulen und einem Vordach. 7 Er schuf die Thronhalle, das ist die Gerichtshalle, um darin Recht zu sprechen. Sie war vom Fußboden bis zum Gebälk mit Zedernholz ausgetäfelt.* 8 Sein eigenes Wohnhaus stand im anderen Hof, von der Halle aus nach innen zu. Es hatte die gleiche Bauart. Auch baute Salomo für die Tochter des Pharao, die er geheiratet hatte, ein Haus, das dieser Halle glich. 9 Alle diese Bauten waren vom Grund bis zu den Gesimsen und von außen bis zum großen Hof aus wertvollen Steinen ausgeführt, die in der Größe von Quadern an der Innen- wie Außenseite mit der Säge zugeschnitten waren. 10 Die Fundamente bestanden aus wertvollen, mächtigen Steinblöcken, aus Steinen von zehn und Steinen von acht Ellen. 11 Darüber lagen wertvolle Steine in der Größe von Quadern sowie Zedernbalken. 12 Der große Hof hatte ringsum drei Lagen Quader und eine Lage Zedernbalken; ebenso war es beim inneren Hof um das Haus des HERRN und bei der Palasthalle.

Ausstattung des Tempels

13 König Salomo ließ Hiram aus Tyrus kommen. 14 Dieser war der Sohn einer Witwe aus dem Stamm Naftali. Sein Vater war ein Bronzeschmied aus Tyrus. Er war mit Weisheit, Verstand und Geschick begabt, um jede Bronzearbeit auszuführen. Er kam zum König Salomo und führte alle Arbeiten für ihn aus. 15 Er formte die zwei bronzenen Säulen. Achtzehn Ellen betrug die Höhe der einen Säule und ein Band von zwölf Ellen umspannte die zweite Säule. 16 Dazu machte er zwei Kapitelle, um sie oben auf die Säulen zu setzen; sie waren aus Bronze gegossen. Fünf Ellen betrug die Höhe des einen Kapitells und fünf Ellen die Höhe des anderen. 17 Auch machte er Geflechte, Flechtwerksarbeit, kettenförmige Bänder für die Kapitelle oben auf den Säulen, und zwar ein Geflecht für das eine Kapitell und ein Geflecht für das andere. 18 Ferner machte er Granatäpfel und legte sie in zwei Reihen ringsum über die Geflechte, sodass sie die Kapitelle oben auf den Säulen bedeckten. Ebenso verfuhr er mit dem zweiten Kapitell. 19 Die Kapitelle oben auf den Säulen hatten die Form einer Lotusblüte aus der Vorhalle. Sie waren vier Ellen hoch. 20 Kapitelle krönten die zwei Säulen über dem Wulst, der über das Flechtwerk hinausragte. Granatäpfel waren zweihundert in Reihen rings um das zweite Kapitell angebracht.* 21 Er stellte die Säulen an der Vorhalle des Tempels auf. Die eine Säule stellte er auf die rechte Seite und nannte sie Jachin, die andere stellte er auf die linke Seite und nannte sie Boas.* 22 Oben auf den Säulen waren lilienförmige Gebilde. So wurde die Arbeit an den Säulen zu Ende geführt. 23 Dann machte er das Meer. Es wurde aus Bronze gegossen und maß zehn Ellen von einem Rand zum andern; es war völlig rund und fünf Ellen hoch. Eine Schnur von dreißig Ellen konnte es rings umspannen. 24 Unterhalb seines Randes waren rundum Rankengebilde. In einer Länge von zehn Ellen umsäumten sie das Meer ringsum in zwei Reihen. Sie wurden beim Guss mitgegossen. 25 Das Meer stand auf zwölf Rindern. Von ihnen schauten drei nach Norden, drei nach Westen, drei nach Süden und drei nach Osten. Das Meer ruhte oben auf den Rindern. Ihre Hinterteile waren nach innen gekehrt. 26 Die Wand des Meeres war eine Handbreit dick. Sein Rand war wie der Rand eines Bechers geformt, einer Lilienblüte gleich. Es fasste zweitausend Bat. 27 Er machte die zehn fahrbaren Gestelle aus Bronze. Jedes war vier Ellen lang, vier Ellen breit und drei Ellen hoch. 28 Und so waren die Gestelle beschaffen: Sie hatten Querleisten, und zwar Querleisten zwischen den Eckleisten. 29 Auf den Querleisten zwischen den Eckleisten waren Bilder von Löwen, Rindern und Kerubim, und ebenso auf den Eckleisten. Über den Löwen und Rindern sowie unter ihnen waren Kranzgewinde eingehämmert. 30 Jedes Gestell hatte vier bronzene Räder und bronzene Achsen. An den vier Füßen waren Ansätze. Unterhalb des Kessels waren Ansätze, die neben den Kranzgewinden angegossen waren. 31 Seine Öffnung war von innen zum Kapitell eine Elle emporragend gestaltet und die Öffnung war rund und eineinhalb Ellen hoch. Auch an seiner Öffnung waren Verzierungen. Die Querleisten waren nicht rund, sondern viereckig. 32 Die vier Räder waren unter den Querleisten. Ihre Halter waren am Gestell befestigt. Jedes Rad war eineinhalb Ellen hoch. 33 Sie waren gearbeitet wie Wagenräder. Ihre Halter, Felgen, Speichen und Naben waren alle gegossen. 34 Die vier Ansätze waren an den vier Ecken eines jeden Gestells angebracht und bildeten mit ihm ein Ganzes. 35 Der Aufsatz des Gestells war eine halbe Elle hoch und völlig rund. An ihm waren seine Halter und Leisten angesetzt. 36 Auf die Wandflächen, Halter und Querleisten gravierte er Bilder von Kerubim, Löwen, Palmen und Kranzgewinden ein. 37 In dieser Weise fertigte Hiram die zehn Gestelle an. Sie hatten alle gleichen Guss, gleiches Maß und gleiche Gestalt. 38 Dazu machte er zehn bronzene Kessel. Jeder fasste vierzig Bat und hatte eine Weite von vier Ellen. Für jedes der zehn Gestelle war ein Kessel bestimmt. 39 Fünf von den Gestellen brachte er an die Südseite des Hauses und fünf an die Nordseite. Das Meer stellte er an die Südseite des Hauses, gegen Südosten. 40 Auch machte Hiram die Töpfe, Schaufeln und Schalen. So führte Hiram alle Arbeiten zu Ende, die er dem König Salomo für das Haus des HERRN anzufertigen hatte: 41 zwei Säulen, zwei beckenförmige Kapitelle oben auf den Säulen, die zwei Flechtwerke, mit denen man die beiden beckenförmigen Kapitelle oben auf den Säulen bedeckte, 42 die vierhundert Granatäpfel für die beiden Flechtwerke, die in zwei Reihen an jedem Flechtwerk angebracht waren und die beiden beckenförmigen Kapitelle auf den Säulen bedeckten, 43 die zehn fahrbaren Gestelle, die zehn Kessel für die Gestelle, 44 das eine Meer, die zwölf Rinder unter dem Meer, 45 die Töpfe, Schaufeln und Schalen. Alle diese Geräte, die Hiram dem König Salomo für das Haus des HERRN anfertigte, waren aus glatter Bronze. 46 In der Jordanau zwischen Sukkot und Zaretan ließ sie der König in Formen aus festem Lehm gießen. 47 Und Salomo gab allen Geräten ihren Platz. Wegen ihrer überaus großen Menge war das Gewicht der Bronze nicht festzustellen. 48 Salomo ließ alle Geräte, die zum Haus des HERRN gehörten, anfertigen: den goldenen Altar, den goldenen Tisch, auf den man die Schaubrote legte, 49 die fünf Leuchter auf der rechten und die fünf Leuchter auf der linken Seite vor dem hochheiligen Ort, aus bestem Gold, dazu die goldenen Blüten, Lampen und Dochtscheren, 50 ferner die Becken, Messer, Schalen, Schüsseln und Pfannen aus bestem Gold. Auch die Stirnseiten der Türen des inneren Raumes zum Allerheiligsten und die Stirnseiten der beiden Türflügel, die zum Hauptraum führten, waren mit Gold verkleidet. 51 So wurden alle Arbeiten, die König Salomo für das Haus des HERRN ausführen ließ, vollendet. Dann brachte er die Weihegaben seines Vaters David hinein und legte das Silber, das Gold und die Geräte in die Schatzkammern des Hauses des HERRN.

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Neue Genfer Übersetzung

Der Bau von Salomos Palast

1 An seiner eigenen Palastanlage baute Salomo dreizehn Jahre lang, bis alles fertiggestellt war. 2 ´Zunächst` baute er das »Libanonwaldhaus«. Es war fünfzig Meter* lang, fünfundzwanzig Meter* breit und fünfzehn Meter* hoch. Die Decke wurde von vier* Säulenreihen aus Zedernholz gestützt, auf denen Balken* aus Zedernholz lagen. 3 ´Das Dach` deckte man mit Brettern aus Zedernholz, die man oben auf den tragenden Balken* befestigte. ´Die Balken` ruhten auf den Säulen. Insgesamt waren es fünfundvierzig ´tragende Balken`, je fünfzehn in einer Reihe. 4 In die beiden Seitenwände ließ man drei Reihen von Fenstern ein. Die Fensteröffnungen lagen einander jeweils genau gegenüber.* 5 Die Rahmen aller Fenster und aller Türen* waren vierfach abgestuft*. Auch die Türen lagen einander genau gegenüber – je drei ´auf einer Seite`. 6 Weiter baute Salomo die Säulenhalle. Sie war fünfundzwanzig Meter* lang und fünfzehn Meter* breit. Sie hatte eine Eingangshalle, vor der wiederum ein von Säulen getragenes Vordach stand.* 7 Außerdem errichtete er eine Thronhalle, auch »Gerichtshalle« genannt, weil er dort Gericht hielt. Dieser Raum war vom Boden bis zur Decke* mit Zedernholz getäfelt. 8 Salomos Wohnhaus lag hinter der Thronhalle in einem weiteren Hof. Es war von derselben Bauart wie die Thronhalle. Auch für die Tochter des Pharaos, die er geheiratet hatte, baute er ein Haus im selben Stil. 9 All diese Gebäude wurden aus besten Quadersteinen gebaut, die man an der Außen- und Innenseite mit der Steinsäge zugeschnitten hatte. Das galt für sämtliche Mauern, angefangen von ´den` Außen ´mauern der Bauten` bis zum großen Hof ´um die Gebäude`. Alle diese Mauern bestanden vom Fundament unten bis zum Gesims oben aus diesen Steinen. 10 Für die Fundamente benutzte man ´mächtige` Steinblöcke von bester Qualität, die teils fünf Meter* und teils vier Meter* lang waren. 11 Darauf erhoben sich ´Wände aus` Quadersteinen und Zedernholz. 12 Den großen Hof ´um die Gebäude` umgab eine Mauer, die ´abwechselnd` aus drei Lagen behauener ´Quadersteine` und einer Lage Zedernbalken bestand. In derselben Bauweise waren auch ´die Mauer um` den inneren Vorhof des Tempels und ´die Mauer um` die Eingangshalle des Tempels* errichtet worden.

Salomo beauftragt den Bronzegießer Hiram

13 Salomo ließ aus Tyrus ´einen Kunsthandwerker namens` Hiram holen. 14 Er war der Sohn einer verwitweten Israelitin aus dem Stamm Naftali. Sein Vater war ein Bronzegießer aus Tyrus.* Hiram war in besonderer Weise mit handwerklichen Fähigkeiten und künstlerischem Geschick begabt* und verstand sich auf Bronzearbeiten aller Art. Er kam zu Salomo und führte für ihn alle Bronzearbeiten aus.

Die zwei bronzenen Säulen

15 Zunächst goss Hiram zwei bronzene Säulen. Beide waren neun Meter hoch und hatten einen Umfang von sechs Metern.* 16 Auf jede Säule setzte er ein zweieinhalb Meter* hohes Kapitell aus gegossener Bronze. 17 Die Kapitelle waren mit einem Geflecht aus sieben miteinander verwobenen Ketten geschmückt.* 18 Außerdem zogen sich oberhalb des Kettengeflechts zwei Girlanden von ´bronzenen` Granatäpfeln um das Kapitell.* 19 Die Kapitelle waren geformt wie Lilienblüten*, wobei die Blütenkelche zwei Meter* hoch waren. 20 Die ´beiden` Girlanden aus Granatäpfeln – es waren je zweihundert Granatäpfel an jedem Kapitell – befanden sich über der bauchigen Ausbuchtung ´der Blütenkelche`, etwas oberhalb des Kettengeflechts.* 21 Hiram stellte die beiden Säulen vor der Eingangshalle des Tempels auf. Die rechte nannt er Jachin (»Er richtet auf«) und die linke Boas (»In ihm ist Stärke«). 22 Oben auf die Säulen setzte er die lilienförmigen Kapitelle. Damit war die Arbeit an den Säulen abgeschlossen.

Das große bronzene Wasserbecken

23 Dann goss er ein Becken aus Bronze, das man »das Meer« nannte. Sein Durchmesser betrug fünf Meter*, sein Umfang fünfzehn Meter* und seine Höhe zweieinhalb Meter*. 24 Unterhalb des Rands war es ringsum mit zwei Reihen von ´kleinen` Kugeln* verziert. Auf eine Länge von fünfzig Zentimetern* kamen ´in jeder Reihe` zehn Kugeln. Sie waren aus einem Guss mit dem Becken. 25 Das Becken stand auf zwölf Rinderfiguren. Drei von ihnen waren nach Norden gewandt, drei nach Süden, drei nach Westen und drei nach Osten. Ihre Hinterteile zeigten nach innen. Das Becken ruhte auf ihrem Rücken. 26 Der Rand des Beckens war nach außen gewölbt wie der Blütenkelch einer Lilie. Die Wandstärke des Beckens betrug acht Zentimeter* und es fasste 40.000 Liter*.

Die zehn fahrbaren Wasserbecken aus Bronze

27 Anschließend stellte Hiram zehn ´fahrbare` Gestelle aus Bronze her.* Alle Gestelle waren zwei Meter* lang, zwei Meter* breit und eineinhalb Meter* hoch. 28 Ihre Seitenwände bestanden aus ´mehreren` waagerechten Querleisten, die durch senkrechte Leisten miteinander verbunden waren. 29 Sowohl auf den waagerechten als auch auf den senkrechten Leisten waren Löwen, Rinder und Kerub-Engel abgebildet. Oben und unten wurden die Figuren von gehämmerten Kränzen eingefasst. 30 Jedes Gestell hatte zwei Achsen und vier Räder aus Bronze, die unten an den Eckpfosten befestigt waren. Die Pfosten wurden durch schräg verlaufende Streben abgestützt, damit sie dem Gewicht des Wasserbeckens standhalten konnten.* Die Streben trafen an der Stelle auf die Querleisten, wo sich die gehämmerten Kränze befanden, und waren dort angegossen.* 31 ´Oben am Gestell` war ein ringförmiger Aufsatz ´für das Wasserbecken` angebracht, der mit eingravierten Bildern verziert war. Er war fünfzig Zentimeter* hoch und hatte einen Durchmesser von fünfundsiebzig Zentimetern*.* Der Aufsatz wurde von einem viereckigen Rahmen gehalten.* 32 Die Räder ragten nicht bis zu den Seitenwänden* hinauf, denn sie hatten nur eine Höhe von fünfundsiebzig Zentimetern*, und ihre Achslager* waren ´unten` am Gestell angebracht. 33 Die Räder sahen aus wie Streitwagenräder, jedoch waren alle Teile – die Achslager, die Felgen, die Speichen und die Naben – aus Bronze gegossen. 34 An den ´vier` Eckpfosten des Gestells waren Streben angebracht, die mit dem restlichen Gestell aus einem Guss waren. 35 Der ringförmige Aufsatz ´für das Wasserbecken` ragte oben fünfundzwanzig Zentimeter* über ´die Seitenwände` des Gestells hinaus. Er war durch feste Halterungen mit dem Rahmen verbunden, von dem er getragen wurde.* 36 Wo immer auf den Seiten der Halterungen und auf den Querleisten ´des Gestells` Platz war, gravierte Hiram Bilder von Kerub-Engeln, Löwen und Palmzweigen ein und verzierte die Bilder ringsum mit Kränzen. 37 Auf diese Weise fertigte er alle zehn Gestelle an. Sie alle wurden mit derselben Gussform gegossen und hatten dieselbe Größe und dasselbe Aussehen. 38 Dann goss Hiram zehn bronzene Becken, eines für jedes Gestell. Die Becken hatten einen Durchmesser von zwei Metern* und fassten über achthundert Liter*. 39 Er stellte fünf Gestelle an der Nordseite des Tempels auf und fünf an der Südseite.* Das »Meer« platzierte er an der südöstlichen Ecke des Tempels.

Liste der bronzenen Gegenstände, die Hiram herstellte

40 Zuletzt stellte Hiram noch Töpfe*, Ascheschaufeln und Schalen ´für das Blut der Opfertiere` her. Damit beendete er die Arbeiten, die er im Auftrag König Salomos für den Tempel des HERRN ausgeführt hatte. 41 ´Folgende Gegenstände hatte er hergestellt:` zwei Säulen und zwei bauchige Kapitelle, die oben auf den Säulen ruhten; zwei Geflechte aus miteinander verwobenen Ketten zur Verzierung der Kapitelle; 42 dazu für jedes Kapitell zweihundert Granatäpfel, die in zwei Girlanden oberhalb des Kettengeflechts angebracht wurden; 43 zehn fahrbare Gestelle und zehn Wasserbecken, die man auf die Gestelle setzte; 44 das »Meer« und die zwölf Rinder, die es trugen; 45 und schließlich die Töpfe, die Ascheschaufeln und die Schalen ´für das Opferblut`. All diese Gegenstände, die Hiram im Auftrag König Salomos für das Haus des HERRN herstellte, wurden aus Bronze ´gegossen und anschließend` blank poliert. 46 Der König ließ sie im Jordantal in den mächtigen Tonablagerungen* zwischen Sukkot und Zaretan gießen. 47 Salomo verzichtete darauf, all diese Gegenstände wiegen zu lassen.* Man hatte so viel Bronze verbraucht, dass man ihr Gewicht gar nicht mehr hätte bestimmen können.

Die goldenen Gegenstände für das Innere des Tempels

48 Salomo ließ auch die Gegenstände anfertigen, die im ´Inneren des` Tempels gebraucht wurden: den goldenen ´Räucher` altar und den goldenen Tisch für die geweihten Brote; 49 dazu zehn Leuchter aus reinem Gold, von denen fünf rechts und fünf links vor dem Allerheiligsten aufgestellt wurden, mitsamt den dazugehörenden goldenen Blütenornamenten, Lampen und Dochtscheren; 50 außerdem verschiedene Schalen, Messer, Becken und Schüsseln sowie Räucherpfannen aus reinem Gold; und schließlich goldene Türangeln für den Eingang zum Allerheiligsten und zum Heiligtum. 51 So vollendete König Salomo den Bau des Tempels und die Herstellung aller im Tempel benötigten Gegenstände.* Zu guter Letzt brachte er die Gaben, die sein Vater David dem HERRN geweiht hatte, – Silber, Gold und verschiedene Gegenstände – in die Schatzkammern des Tempels.