Sprüche 7 | Český ekumenický překlad Gute Nachricht Bibel 2018

Sprüche 7 | Český ekumenický překlad

— Ještě o cizí ženě

1 Můj synu, dbej na mé výroky, chovej mé příkazy ve svém nitru. 2 Dbej na mé příkazy a budeš živ, střez moje učení jak zřítelnici oka. 3 Přivaž si je k prstům, napiš je na tabulku svého srdce. 4 Moudrosti řekni: „Jsi moje sestra,“ rozumnost nazvi svou příbuznou, 5 aby tě střežila před cizí ženou, před cizinkou, která lichotí svými řečmi. 6 Jednou jsem vyhlížel mříží z okna svého domu 7 a díval jsem se na prostoduché; pozoroval jsem mezi těmi synky mladíka, který neměl rozum. 8 Přecházel ulici kolem jejího nároží, vykročil směrem k jejímu domu 9 na sklonku dne, za soumraku, pod záštitou temnoty noční. 10 A hle, žena mu jde vstříc v nevěstčím úboru se záludným srdcem. 11 Je halasná, dotěrná, její nohy nemají doma stání. 12 Hned je na ulici, hned na náměstí, na každém nároží úklady strojí. 13 Uchopí jej, políbí ho, s nestoudnou tváří mu řekne: 14 „Vystrojila jsem pokojné obětní hody, vyplnila jsem dnes svoje sliby. 15 Proto jsem ti vyšla vstříc a za úsvitu jsem tě hledala, až jsem tě našla. 16 Prostřela jsem na své lehátko přehozy, pestrá egyptská prostěradla. 17 Navoněla jsem své lůžko myrhou, aloe a skořicí. 18 Pojď, opájejme se laskáním až do jitra, potěšme se milováním. 19 Muž není doma, odešel na dalekou cestu. 20 Váček s penězi vzal s sebou, vrátí se domů až v den úplňku.“ 21 Naklonila si ho mnohým přemlouváním, svými úlisnými rty ho svedla. 22 Hned šel za ní jako vůl na porážku, jako pošetilec v poutech k potrestání, 23 než mu šíp rozetne játra; spěchá do osidla jako ptáče, neví, že mu jde o život. 24 Nyní tedy, synové, slyšte mě, věnujte pozornost výrokům mých úst. 25 Ať tvé srdce nesejde na její cesty, na její pěšiny se nedej zavést. 26 Mnohé už sklála, přivedla k pádu, všichni, i ti nejzdatnější, byli od ní zavražděni. 27 Její dům – toť cesty do podsvětí, vedoucí do komor smrti.
Gute Nachricht Bibel 2018

Lass dich nicht verführen!

1 Mein Sohn, denk an meine Worte! Hüte meine Anweisungen wie einen Schatz! 2 Wenn du leben willst, dann gib auf sie acht wie auf dein eigenes Auge. 3 Behalte meine Weisungen immer bei dir, wie einen Ring an deinem Finger, schreibe sie dir tief ins Herz! 4 Betrachte die Weisheit als deine Schwester und die Einsicht als deine beste Freundin. 5 Sie werden dich fernhalten von der Frau eines anderen, von der Fremden,* die so schmeichelhaft reden kann. 6 Eines Tages stand ich am Fenster meines Hauses und schaute hinaus. 7 Auf der Straße sah ich viele junge, noch unerfahrene Leute. Unter ihnen fiel mir ein Bursche auf, der gänzlich ohne Verstand sein musste. 8 Er ging die Gasse entlang, an deren Ecke eine gewisse Frau wohnte, und näherte sich ihrem Haus. 9 Der Abend war schon der Nacht gewichen, es war dunkel geworden. 10 Da sah ich sie, sie ging auf ihn zu, gekleidet wie eine Prostituierte. Sie wusste genau, was sie wollte.* 11 Sie war so waghalsig und hemmungslos, dass es sie nicht im Hause hielt. 12 Mal sah man sie auf dem Marktplatz, mal auf den Straßen, dann wieder stand sie an irgendeiner Ecke und wartete. 13 Sie ging also auf den jungen Mann zu, legte ihm die Arme um den Hals, küsste ihn, blickte ihm herausfordernd in die Augen und sagte: 14 »Ich musste Gott heute ein Dankopfer bringen, das ich ihm versprochen hatte; das Fleisch für das Opfermahl habe ich mit nach Hause gebracht.* 15 Deshalb bin ich herausgekommen. Ich wollte dich immer schon kennenlernen. Da bist du nun! 16 Ich habe mein Bett mit weichen, bunten Tüchern aus Ägypten bezogen, 17 mit Essenzen von Myrrhe, Aloë und Zimt habe ich es besprengt. 18 Komm mit! Wir lieben uns die ganze Nacht bis morgen früh, wir wollen einander genießen! 19 Der Mann ist nicht zu Hause, er macht gerade eine lange Reise. 20 Er hat genug Geld mitgenommen und kommt frühestens in vierzehn Tagen wieder.« 21 Mit solchen Worten redet sie auf ihn ein und schließlich hat sie ihn überredet. 22 Er folgt ihr – wie ein Ochse, der zum Schlachtplatz geführt wird. Mit Ketten an den Füßen geht er seiner Strafe entgegen, dieser unverbesserliche Narr! 23 Er weiß nicht, dass es um sein Leben geht – bis ein Pfeil ihm die Leber durchbohrt, bis er gefangen im Netz hängt wie ein Vogel. 24 Deshalb hört mir jetzt zu, ihr jungen Männer! Merkt euch, was ich euch sage: 25 Lasst euch nicht von einer solchen Frau den Kopf verdrehen, folgt ihr nicht auf ihren schlimmen Wegen! 26 Sie hat schon viele Männer ruiniert und nicht wenige sind ihretwegen ums Leben gekommen. 27 Ihr Haus ist ein Zugang zur Totenwelt. Wer zu ihr geht, betritt den kürzesten Weg ins Grab.