Markus 13 | Český ekumenický překlad Gute Nachricht Bibel 2018

Markus 13 | Český ekumenický překlad

— Předpověď zkázy chrámu

1 A když vycházel z chrámu, řekl mu jeden z jeho učedníků: „Pohleď Mistře, jaké to kameny a jaké stavby!“ 2 Ježíš mu řekl: „Obdivuješ ty velké stavby? Nezůstane z nich kámen na kameni, všechno bude rozmetáno.“

— Počátek běd

3 Když seděl na Olivové hoře naproti chrámu a byli sami, zeptali se ho Petr, Jakub, Jan a Ondřej: 4 „Pověz nám, kdy to nastane a jaké bude znamení, až se začne všechno schylovat ke konci!“ 5 Ježíš jim odpověděl: „Mějte se na pozoru, aby vás někdo nesvedl. 6 Mnozí přijdou v mém jménu a budou říkat: ‚Já jsem to‘ a svedou mnohé. 7 Až uslyšíte válečný ryk a zvěsti o válkách, nelekejte se! Musí to být, ale to ještě nebude konec. 8 Povstane národ proti národu a království proti království, v mnohých krajinách budou zemětřesení, bude hlad. To bude teprve začátek bolestí. 9 Vy sami se mějte na pozoru! Budou vás vydávat soudům, budete biti v synagógách, budete stát před vládci a králi kvůli mně, abyste před nimi vydali svědectví. 10 Ale dříve musí být evangelium kázáno všem národům. 11 Až vás povedou před soud, nemějte předem starost, co budete mluvit; ale co vám bude v té hodině dáno, to mluvte. Nejste to vy, kdo mluví, ale Duch svatý. 12 Vydá na smrt bratr bratra a otec dítě, povstanou děti proti rodičům a připraví je o život. 13 Budou vás všichni nenávidět pro mé jméno; ale kdo vytrvá až do konce, bude spasen.

— Velké soužení

14 Když pak uvidíte ‚znesvěcující ohavnost ‘ stát tam, kde být nemá – kdo čte, rozuměj – tehdy ti, kdo jsou v Judsku, ať uprchnou do hor; 15 kdo je na střeše, ať nesestupuje a nevchází do domu, aby si odtud něco vzal; 16 a kdo je na poli, ať se nevrací domů, aby si vzal plášť. 17 Běda těhotným a kojícím v oněch dnech! 18 Modlete se, aby to nebylo v zimě. 19 S těmi dny přijde takové soužení, jaké nebylo od počátku světa, který stvořil Bůh, až do dneška a nikdy nebude. 20 A kdyby Pán nezkrátil ty dny, nebyl by spasen žádný člověk. Ale kvůli svým vyvoleným zkrátí ty dny. 21 A tehdy, řekne-li vám někdo: ‚Hle, tu je Mesiáš, hle tam,‘ nevěřte! 22 Vyvstanou lžimesiášové a lžiproroci a budou předvádět znamení a zázraky, aby svedli vyvolené, kdyby to bylo možné. 23 Vy však se mějte na pozoru! Všecko jsem vám řekl předem.

— Příchod Syna člověka

24 Ale v těch dnech po onom soužení zatmí se slunce, a měsíc ztratí svou záři, 25 hvězdy budou padat z nebe a mocnosti, které jsou v nebesích, se zachvějí. 26 A tehdy uzří Syna člověka přicházet v oblacích s velikou mocí a slávou. 27 Tehdy vyšle anděly a shromáždí své vyvolené od čtyř úhlů světa, od nejzazších konců země po nejzazší konce nebe.

— Poučení od fíkovníku

28 Od fíkovníku si vezměte poučení: Když už jeho větev raší a vyráží listí, víte, že léto je blízko. 29 Tak i vy, až uvidíte, že se toto děje, vězte, že ten čas je blízko, přede dveřmi. 30 Amen, pravím vám, že nepomine toto pokolení, než se to všecko stane. 31 Nebe a země pominou, ale má slova nepominou.

— Výzva k bdělosti

32 O onom dni či hodině neví nikdo, ani andělé v nebi, ani Syn, jenom Otec. 33 Mějte se na pozoru, bděte, neboť nevíte, kdy ten čas přijde. 34 Jako člověk, který je na cestách: než opustil svůj dům, dal každému služebníku odpovědnost za jeho práci a vrátnému nařídil, aby bděl. 35 Bděte tedy, neboť nevíte, kdy pán domu přijde, zda večer, či o půlnoci, nebo za kuropění, nebo ráno; 36 aby vás nenalezl spící, až znenadání přijde. 37 Co vám říkám, říkám všem: Bděte!“
Gute Nachricht Bibel 2018

Ankündigung der Zerstörung des Tempels

1 Als Jesus danach den Tempel verließ, sagte einer seiner Jünger zu ihm: »Lehrer, sieh doch nur diese gewaltigen Steine und diese prachtvollen Gebäude!« 2 Da sagte Jesus: »Du bewunderst diese mächtigen Bauten? Hier wird kein Stein auf dem andern bleiben. Alles wird bis auf den Grund zerstört werden!«

Der Anfang vom Ende

3 Dann ging Jesus auf den Ölberg. Dort setzte er sich dem Tempel gegenüber nieder. Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas waren bei ihm. Sie fragten ihn: 4 »Sag uns, wann wird das geschehen? Und woran können wir erkennen, dass das Ende von allem bevorsteht?« 5 Jesus sagte zu ihnen: »Seid auf der Hut und lasst euch von niemand täuschen! 6 Viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich behaupten: ›Ich bin es!‹* Damit werden sie viele irreführen. 7 Erschreckt nicht, wenn nah und fern Kriege ausbrechen. Es muss so kommen, aber das ist noch nicht das Ende. 8 Ein Volk wird gegen das andere kämpfen, ein Staat den andern angreifen. In vielen Ländern wird es Erdbeben und Hungersnöte geben. Das ist aber erst der Anfang vom Ende – der Beginn der Geburtswehen.«

Die Verfolgung der Jünger

9 »Was euch angeht, so seid darauf gefasst, dass sie euch an die Gerichte ausliefern und in den Synagogen auspeitschen werden. Auch vor Statthaltern und Königen werdet ihr stehen um meinetwillen, um auch vor ihnen als Zeugen für mich auszusagen; 10 denn nach Gottes Plan muss die Gute Nachricht allen Völkern verkündet werden, bevor das Ende kommt. 11 Wenn sie euch verhaften und an die Gerichte ausliefern, dann macht euch keine Sorgen, wie ihr euch verteidigen sollt. Sagt, was euch in dem Augenblick eingegeben wird. Denn nicht ihr werdet dann reden, sondern der Heilige Geist wird aus euch sprechen. 12 Ein Bruder wird den andern dem Henker ausliefern und ein Vater seine Kinder. Kinder werden sich gegen ihre Eltern stellen und sie in den Tod schicken. 13 Alle Menschen werden euch hassen, weil ihr euch zu mir bekennt. Aber wer bis zum Ende standhaft bleibt, wird gerettet werden.«

Die letzte Schreckenszeit

14 »In den Heiligen Schriften ist die Rede von einem ›entsetzlichen Scheusal‹ – wer das liest, überlege sich, was es bedeutet! Wenn ihr dieses ›entsetzliche Scheusal‹ dort stehen seht, wo es nicht stehen darf,* dann sollen die Bewohner Judäas in die Berge fliehen. 15 Wer gerade auf dem Dach ist, soll keine Zeit damit verlieren, erst noch etwas aus dem Haus zu holen.* 16 Wer gerade zur Arbeit auf dem Feld ist, soll nicht zurückgehen, um noch sein Obergewand mitzunehmen, das er am Wegrand abgelegt hat.* 17 Besonders hart wird es die Frauen treffen, die gerade ein Kind erwarten oder einen Säugling stillen. 18 Bittet Gott, dass es dann nicht gerade Winter ist! 19 Denn was in jenen Tagen geschieht, wird furchtbarer sein als alles, was jemals geschah, seit Gott die Welt erschuf, und als alles, was bis dahin noch geschehen wird. 20 Wenn der Herr diese Schreckenszeit nicht abkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet werden. Er wird sie aber abkürzen – denen zuliebe, die er erwählt hat. 21 Wenn dann jemand zu euch sagt: ›Seht her, hier ist Christus, der versprochene Retter!‹, oder: ›Dort ist er!‹ – glaubt ihm nicht! 22 Denn es werden so manche mit dem Anspruch auftreten, der versprochene Retter oder ein Prophet zu sein. Sie werden sich durch aufsehenerregende Wunder ausweisen und würden damit sogar die von Gott Erwählten irreführen, wenn das möglich wäre. 23 Darum seid auf der Hut! Ich habe euch alles vorausgesagt.«

Der Weltrichter kommt

24 »Aber dann, nach dieser Schreckenszeit, wird sich die Sonne verfinstern und der Mond wird nicht mehr scheinen, 25 die Sterne werden vom Himmel fallen und die Ordnung des Himmels wird zusammenbrechen. 26 Dann kommt der Menschensohn auf den Wolken mit göttlicher Macht und Herrlichkeit, und alle werden ihn sehen. 27 Er wird die Engel in alle Himmelsrichtungen ausschicken, um von überall her die Menschen zusammenzubringen, die er erwählt hat.«

Das Gleichnis vom Feigenbaum

28 »Am Beispiel des Feigenbaums könnt ihr etwas lernen: Wenn der Saft in die Zweige schießt und der Baum Blätter treibt, dann wisst ihr, dass der Sommer bald da ist. 29 So ist es auch, wenn ihr dies alles geschehen seht:* Dann wisst ihr, dass das Ende unmittelbar bevorsteht. 30 Ich versichere euch: Diese Generation wird das alles noch erleben. 31 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht; sie bleiben gültig für immer und ewig.«

Das Ende kommt überraschend

32 »Doch den Tag oder die Stunde, wann das Ende da ist, kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel – nicht einmal der Sohn. Nur der Vater kennt sie. 33 Seht zu, dass ihr wach bleibt! Denn ihr wisst nicht, wann der Zeitpunkt da ist. 34 Es ist wie bei einem Mann, der verreist. Er verlässt sein Haus und überträgt seinen Dienern die Verantwortung. Jedem weist er seine Aufgabe zu, und dem Türhüter befiehlt er, wachsam zu sein. 35 So sollt auch ihr wach bleiben, weil ihr nicht wisst, wann der Hausherr kommen wird: am Abend, um Mitternacht, beim ersten Hahnenschrei oder wenn die Sonne aufgeht. 36 Wenn er kommt, soll er euch nicht im Schlaf überraschen! 37 Was ich euch vier Jüngern hier sage, das gilt für alle: Bleibt wach!«