Jakobus 4 | Český ekumenický překlad Gute Nachricht Bibel 2018

Jakobus 4 | Český ekumenický překlad

— Neblahá pýcha

1 Odkud jsou mezi vámi boje a sváry? Nejsou to právě vášně, které vás vedou do bojů? 2 Chcete mít, ale nemáte. Ubíjíte a nevražíte, ale ničeho nemůžete dosáhnout. Sváříte se a bojujete – a nic nemáte, protože neprosíte. 3 Prosíte sice, ale nedostáváte, protože prosíte nedobře: jde vám o vaše vášně. 4 Proradná stvoření! Což nevíte, že přátelství se světem je nepřátelství s Bohem? Kdo tedy chce být přítelem světa, stává se nepřítelem Božím. 5 Či myslíte, že nadarmo je psáno: ‚Bůh žárlivě touží po duchu, kterého do nás vložil?‘ 6 Mocnější však je milost, kterou dává. Proto je řečeno: ‚Bůh se staví proti pyšným, ale pokorným dává milost.‘ 7 Podřiďte se tedy Bohu. Vzepřete se ďáblu a uteče od vás, přibližte se k Bohu a přiblíží se k vám. 8 Umyjte si ruce, hříšníci, a očisťte svá srdce, lidé dvojí tváře! 9 Bědujte, naříkejte a plačte! Váš smích ať se obrátí v pláč a vaše radost v žal. 10 Pokořte se před Pánem, a on vás povýší. 11 Bratří, nesnižujte jeden druhého. Kdo snižuje nebo odsuzuje bratra, snižuje a odsuzuje zákon. Jestliže však odsuzuješ zákon, neplníš zákon, nýbrž stavíš se nad něj jako soudce. 12 Jeden je zákonodárce i soudce; on může zachránit i zahubit. Ale kdo jsi ty, že odsuzuješ bližního? 13 A nyní vy, kteří říkáte: „Dnes nebo zítra půjdeme do toho a toho města, zůstaneme tam rok, budeme obchodovat a vydělávat“ – 14 vy přece nevíte, co bude zítra! Co je váš život? Jste jako pára, která se na okamžik ukáže a potom zmizí! 15 Raději byste měli říkat: „Bude-li Pán chtít, budeme naživu a uděláme to neb ono.“ 16 Vy se však vychloubáte a chvástáte. 17 Každá taková chlouba je zlá. Kdo ví, co je činit dobré, a nečiní, má hřích.
Gute Nachricht Bibel 2018

Vom Unfrieden in der Gemeinde, seinen Ursachen und seiner Überwindung

1 Woher kommen denn die Kämpfe und Streitigkeiten zwischen euch? Doch nur aus den Leidenschaften, die ständig in eurem Innern toben! 2 Ihr verzehrt euch nach etwas, was ihr gerne hättet. Ihr mordet* und seid eifersüchtig, aber das bringt euch dem ersehnten Ziel nicht näher. Ihr versucht es mit Kampf und Gewalt; aber ihr bekommt trotzdem nicht, was ihr wollt, weil ihr Gott nicht darum bittet. 3 Und wenn ihr ihn bittet, bekommt ihr es nicht, weil ihr nur in der Absicht bittet, eure unersättliche Genusssucht zu befriedigen. 4 Eure Liebe gehört nicht Gott, ihr handelt an ihm wie Ehebrecher! Wisst ihr denn nicht:* Freundschaft mit dieser Welt bedeutet Feindschaft gegen Gott. Wer sich also mit der Welt befreunden will, verfeindet sich mit Gott. 5 Es heißt nicht umsonst in den Heiligen Schriften:* »Mit Leidenschaft erhebt Gott Anspruch auf den Geist, den er, der Schöpfer, in uns wohnen ließ.« 6 Aber in seiner Gnade will er uns noch viel mehr schenken; denn es heißt auch: »Gott widersetzt sich den Überheblichen, aber denen, die gering von sich denken, wendet er seine Liebe zu.« 7 Deshalb ordnet euch Gott unter! Leistet dem Teufel Widerstand, und er wird vor euch fliehen. 8 Nähert euch Gott, und er wird sich euch nähern. Reinigt eure Hände von Schuld, ihr Sünder! Gebt eure Herzen Gott hin, ihr Unentschlossenen! 9 Klagt über euren Zustand, trauert und weint! Nicht mehr lachen sollt ihr, sondern weinen. Euer Jubel soll sich in Jammer verkehren und eure Freude in Trauer. 10 Beugt euch tief vor dem Herrn, dann wird er euch hoch erheben!

Nicht verurteilen

11 Liebe Brüder und Schwestern, verleumdet einander nicht! Wer seinen Bruder oder seine Schwester* verleumdet oder verurteilt, verleumdet und verurteilt damit das Gesetz Gottes, das ein solches Verhalten untersagt. Anstatt das Gesetz zu befolgen, wirft er sich zum Richter auf. 12 Aber nur Gott, der das Gesetz gegeben hat, darf richten. Er allein kann verurteilen oder freisprechen. Für wen hältst du dich, dass du deinen Mitmenschen verurteilst!

Warnung vor Selbstsicherheit und Überheblichkeit

13 Nun zu euch, die ihr sagt: »Heute oder morgen werden wir in die und die Stadt reisen! Dort werden wir ein Jahr lang Geschäfte machen und viel Geld verdienen.« 14 Woher wisst ihr denn, was morgen sein wird? Was ist euer Leben? Es gleicht einem Dampfwölkchen, das aufsteigt und sich sogleich wieder auflöst. 15 Sagt lieber: »Wenn der Herr es will, werden wir noch leben und dies oder jenes tun.« 16 Ihr aber seid stolz und überheblich; und ein solcher Stolz ist verwerflich. 17 Im Übrigen gilt: Wer die Zeit und die Mittel hat, Gutes zu tun, und es nicht tut, macht sich schuldig.