Jeremia 10 | Český ekumenický překlad Gute Nachricht Bibel 2018

Jeremia 10 | Český ekumenický překlad

— Co jsou modly před Hospodinem? - Nikdo se nevyrovná Hospodinu. Jen tupci mohou uctívat modly.

1 Dome izraelský, slyšte slovo, které proti vám promluvil Hospodin. 2 Toto praví Hospodin: „Neučte se cestě pronárodů a neděste se nebeských znamení, i když se jich děsí pronárody. 3 To, čím se řídí národy, je pouhý přelud, dřevo poražené v lese, výrobek přitesaný řemeslnou rukou. 4 Krášlí jej stříbrem a zlatem, hřebíky a kladivy upevňují, aby to nebylo vratké. 5 Jsou jako strašák v okurkovém poli. Nemluví, musí se nosit, sami neudělají ani krok. Nebojte se jich, nemohou udělat nic zlého ani dobrého.“ 6 Nikdo není jako ty, Hospodine, jsi veliký a veliké je tvé jméno pro tvou bohatýrskou sílu. 7 Kdo by se tě nebál, Králi pronárodů? Úcta patří jenom tobě! Ze všech mudrců pronárodů a ze všech království není nikdo jako ty. 8 Jsou tupí a hloupí do jednoho, dají se vodit přeludy, pouhým dřevem, 9 tepaným stříbrem dovezeným z Taršíše a zlatem z Úfazu, výrobkem řemeslníka a rukou zlatníkových; je oděno purpurem a nachem, ale vše je výrobek dovedných řemeslníků. 10 Avšak Hospodin je Bůh pravý. On je Bůh živý a Král věčný. Před jeho rozlícením se chvěje země, pronárody neobstojí před jeho hrozným hněvem. 11 Řekněte jim toto: „Bohové, kteří neudělali nebe ani zemi, zmizí ze země i zpod nebes.“ 12 On svou silou učinil zemi, svou moudrostí upevnil svět, svým rozumem napjal nebesa. 13 Když vydá hlas, shlukují se na nebi vody, přivádí mlhu od končin země, déšť provází blesky, ze svých zásobnic vyvádí vítr. 14 Každý člověk je tupec, neví-li, že se každý zlatník pro své modly dočká hanby. Vždyť jeho lité modly jsou klam, ducha v nich není. 15 Jsou přelud, podvodný výtvor. V čase, kdy je budu trestat, zhynou. 16 Díl Jákobův není jako oni, vždyť všechno vytvořil on. Izrael je dědičným kmenem toho, jehož jméno je Hospodin zástupů.

— Marný nářek lidu - Země bude pro nevěru lidu zpustošena. Jeremjáš se modlí za spravedlivý trest i nad zpupným nepřítelem.

17 Seber ze země svůj uzlík, ty, která sídlíš v obležení. 18 Toto praví Hospodin: „Hle, tentokrát začnu metat z praku obyvatele země a budu je soužit, aby to pocítili.“ 19 Běda mi pro mou těžkou ránu, jsem proboden, raněn. Řekl jsem: Je to nemoc, kterou musím snášet. 20 Můj stan je zpustošen a všechna má stanová lana zpřetrhána. Moji synové ode mne odešli, nejsou tu. Není tu nikdo, kdo by ještě postavil můj stan a napjal mé stanové houně. 21 Pastýři jsou tupí, nedotazují se Hospodina. Nejsou prozíraví, všechna jejich stáda jsou rozprášena. 22 Slyš, zpráva! Hle, přichází: „Velké dunění ze severní země učiní z judských měst zpustošený kraj, domov šakalů.“ 23 Je mi známo, Hospodine, že cesta nezávisí na člověku ani jistota kroku na tom, kdo jde. 24 Potrestej mě, Hospodine, podle práva, ale ne ve hněvu, abys mě nezničil. 25 Vylej svoje rozhořčení na pronárody, jež neznají se k tobě, na čeledi, které nevzývají tvoje jméno, vždyť pozřely Jákoba, pozřely ho zcela, zpustošily jeho nivy.
Gute Nachricht Bibel 2018

Der Gott Israels und die Götter der Völker

1 Volk Israel, höre, was der HERR zu dir sagt! 2 So spricht der HERR: »Folge nicht dem Beispiel der anderen Völker! Sie mögen vor ungewöhnlichen Himmelserscheinungen erschrecken, du sollst das nicht! 3 Ihre Vorstellungen und Bräuche sind unsinnig: Da holt einer Holz aus dem Wald, der Schnitzer macht einen Gott daraus. 4 Der wird mit Silber und Gold verziert und auf einem Sockel befestigt, damit er nicht umfällt. 5 Solche Götter stehen da wie Vogelscheuchen im Gurkenfeld. Sie bringen kein Wort heraus und müssen herumgetragen werden, weil sie von allein nicht laufen können. Habt keine Angst vor ihnen: Sie können euch nichts Böses tun! Und etwas Gutes zu bewirken, sind sie erst recht nicht imstande!« 6 HERR, niemand ist dir gleich! Du bist mächtig und bekannt für deine Stärke. 7 Wer wollte dich nicht fürchten und ehren, du König aller Völker? Darauf hast du ein Recht, denn unter allen Weisen und Königen der Welt kann niemand es mit dir aufnehmen. 8 Allesamt sind sie dumm und unverständig, denn bei ihren Göttern gibt es nichts zu lernen; die sind ja selber nur Holz. 9 Der Holzschnitzer hat sie gemacht. Mit Silberblech aus Tarschisch und Gold aus Ufas hat der Goldschmied sie überzogen. Dann bekamen sie auch noch Kleider aus blauem und rotem Purpurstoff. Alle diese Götter sind das Werk kunstfertiger Menschen. 10 Aber der HERR ist wirklich Gott, ein Gott, der lebt, König von jeher und für alle kommenden Zeiten! Wenn er zornig wird, bebt die Erde; seinem Unmut hält kein Volk stand. 11 Angesichts der fremden Götter sollt ihr Leute von Israel sagen: »Die Götter, die weder Himmel noch Erde geschaffen haben, haben unter diesem Himmel auch nichts zu suchen und sollen von der Erde verschwinden!« 12 Der HERR hat die Erde geschaffen und dadurch seine Macht gezeigt: Das feste Land ist ein Werk seiner Weisheit, der Himmel darüber ein Beweis für sein überlegenes Können. 13 Wenn er es befiehlt, sammelt sich mit Donnergetöse das Wasser am Himmel, Wolken steigen am Horizont auf, Blitze öffnen dem Regen die Bahn und der Wind bricht aus seinen Kammern hervor. 14 Kein Mensch kann das begreifen, sprachlos vor Staunen steht jeder davor. Und alle, die Götterbilder gemacht haben, müssen sich ihrer Machwerke schämen; denn diese Bilder sind Betrug, kein Hauch von Leben ist in ihnen. 15 Wertlose Figuren sind sie, über die man spottet. Wenn der HERR Gericht hält, ist es aus mit ihnen. 16 Wie anders ist der Gott Israels!* Er hat das Weltall geschaffen und das Volk Israel für immer zu seinem Eigentum gemacht. Sein Name ist »der HERR, der Herrscher der Welt«.*

Auf Jerusalems Bewohner wartet die Verbannung

17 Jerusalem, du belagerte Stadt, deine Bewohner sollen ihre Habseligkeiten zusammenpacken! 18 Denn so spricht der HERR: »Es ist so weit! Diesmal treibe ich die Menschen dieses Landes weg in die Verbannung. Sie sollen in eine Bedrängnis geraten, aus der es keinen Ausweg mehr gibt.«* 19 Jerusalem klagt: »Ich unglückliche Stadt, ich bin tödlich getroffen, meine Wunde wird nicht mehr heilen. Ich hatte mir eingebildet, mein Leiden sei nicht so schlimm, es ließe sich ertragen. 20 Doch jetzt ist mein Zelt verwüstet, alle Zeltstricke sind durchgeschnitten. Meine Kinder sehe ich nicht mehr; sie sind weggegangen. Niemand ist da, der mein Zelt wieder aufbaut und die Zeltdecken darüber spannt.« 21 So rächt sich der Unverstand der Hirten des Volkes. Sie haben sich nicht um den HERRN gekümmert, deshalb handelten sie ohne Einsicht und ihre Herde ging zugrunde. 22 Horcht! Lärm ist zu hören! Er kommt näher! Ein Tosen und Dröhnen aus dem Land im Norden! Die feindlichen Heere rücken an! Sie machen die Städte in Juda zu öden Steinwüsten, zu einem Tummelplatz für Schakale!

Jeremia betet für sein Volk

23 HERR, ich sehe, dass der Mensch sein Geschick nicht selbst in der Hand hat. Nicht er ist’s, der seinen Lebensweg bestimmt. 24 Strafe uns, HERR, aber bleibe gerecht; lass nicht deinem Zorn freien Lauf, denn das wäre unser Ende. 25 Dein Zorn soll die Völker treffen, die von dir nichts wissen wollen. Denn wie Raubtiere ihre Beute fressen, so haben sie dein Volk gefressen, bis nichts mehr übrig war, und sein Land haben sie zur Wüste gemacht.