Jesaja 27 | Český ekumenický překlad Gute Nachricht Bibel 2018

Jesaja 27 | Český ekumenický překlad

— Hospodin přemůže livjátana - Livjátan, obraz protibožského nepřátelství, bude přemožen.

1 V onen den Hospodin ztrestá svým tvrdým, velkým a pevným mečem livjátana, hada útočného, livjátana, hada svinutého; zabije draka v moři.

— Hospodin a jeho vinice - Hospodinova vinice začala přinášet úrodu. Vina jeho lidu je usmířena.

2 V onen den zpívejte o vinici, jež dává ohnivé víno. 3 „Já, Hospodin, ji střežím, každou chvíli ji zavlažuji. Aby ji nic nepostihlo, nocí dnem ji budu střežit. 4 Rozhořčen už na ni nejsem. Kdyby mi dávala bodláčí a křoví, zvedl bych proti ní boj a rázem bych ji spálil. 5 Ať se chopí mé záštity a uzavře se mnou pokoj, ať se mnou uzavře pokoj. 6 Přijdou dny, kdy Jákob zapustí kořeny, kdy bude pučet a rozkvete Izrael a naplní tvář světa svými plody.“ 7 Bil ho snad Bůh, jako bil ty, kdo bili jeho? Byl snad zavražděn jako jiní, kdo jím byli zavražděni? 8 Vyhnal jsi ji, vyhostils ji, tak jsi s ní vedl spor. Odklidil ji svým ostrým větrem, když zavál od východu. 9 Právě tím bude usmířena Jákobova nepravost. Až z něho sejme hřích, vydá toto ovoce: se všemi kameny oltáře naloží jako s kusy vápence, které se roztloukají. Nezůstanou stát posvátné kůly ani kadidlové oltáříky. 10 Opevněné město zpustne, bude jak bydliště zavržené a poušť opuštěná; bude se tam pást býček, odpočívat tam a spásat jeho ratolesti. 11 Až jeho snítky uschnou a polámou se, přijdou ženy a spálí je. Ten lid nic nechápe; proto ten, který jej učinil, se nad ním neslituje, jeho Tvůrce se nad ním nesmiluje.

— Slavný návrat - Rozptýlený lid zase bude shromážděn na Hospodinovu horu.

12 I stane se v onen den, že Hospodin vymlátí klasy od Řeky až k potoku Egyptskému; to vy, synové Izraelovi, budete sbíráni jeden po druhém. 13 V onen den zaduje na velikou polnici a přijdou ti, kdo bloudí bez domova v zemi asyrské, i ti, kdo byli vyhnáni do egyptské země, a budou se klanět Hospodinu na svaté hoře v Jeruzalémě.
Gute Nachricht Bibel 2018
1 Zu der Zeit wird der HERR abrechnen mit dem Ungeheuer Leviatan, der schnellen, gewundenen Schlange, dem Drachen im Meer.* Mit seinem scharfen, schweren, gewaltigen Schwert bringt er das Ungeheuer um.

Das neue Lied vom Weinberg Gottes

2 An jenem Tage sagt der HERR zu euch: »Ich habe einen wundervollen Weinberg; singt alle, singt ein Lied zu seinem Ruhm! 3 Ich selber bin sein Wächter, ich, der HERR, und alle Augenblicke tränk’ ich ihn. Bei Tag und Nacht bewache ich den Weinberg, damit ihm nichts und niemand schaden kann. 4 Mein heißer Zorn auf ihn ist abgekühlt. Doch wenn ich Dornen oder Disteln finde, dann gibt es einen schonungslosen Krieg, sie werden ausgerissen und verbrannt. 5 So geht es allen Feinden meines Weinbergs, wenn sie nicht bei mir Zuflucht suchen und Frieden mit mir schließen wollen. Ja, Frieden schließen sollten sie mit mir!«

Verbannung und Vergebung für die Nachkommen Jakobs

6 Es kommt eine Zeit, da werden die Nachkommen Jakobs aufs Neue Wurzeln schlagen. Israel wird wieder blühen und gedeihen und die ganze Erde mit seinen Früchten bedecken. 7 Ist Gott mit den Leuten von Israel so hart verfahren wie mit denen, die hart zu ihnen waren? Hat er von ihnen so viele getötet wie von ihren Mördern? 8 Nein, nur die verdiente Strafe hat er ihnen zugemessen, als er sie in die Verbannung schickte. Sein heftiger Atem trieb sie fort, blies sie davon wie der heiße, stürmische Ostwind. 9 Die Leute von Israel sollen ihre Götzenaltäre zu Pulver zermahlen wie Kalksteine, die geweihten Pfähle und die Räucheraltäre sollen sie nie wieder errichten. Daran wird sich zeigen, dass ihre Verfehlungen gesühnt sind, und so werden sie Vergebung finden für ihre Schuld. 10 Die starke, befestigte Stadt ist ein verlassener Ort geworden, einsam und menschenleer wie die Steppe, ein Weideplatz für das Rindvieh. Dort lagern die Herden und fressen das Gestrüpp kahl. 11 Die kahl gefressenen Zweige verdorren, und Frauen, die Brennholz suchen, brechen sie ab. Wahrhaftig, dieses Volk hat nichts verstanden! Darum hat sein Schöpfer, der es ins Leben rief, kein Erbarmen mit ihm und gewährt ihm keine Gnade. 12 Aber es kommt eine Zeit, da wird der HERR das Volk Israel zusammenbringen. Vom Eufrat bis zur Grenze Ägyptens sammelt er einen nach dem andern ein wie ein Bauer, der seine Ähren ausklopft und die Körner aufliest, damit keines verloren geht. 13 Die große Posaune wird ertönen und alle werden kommen: die nach Assyrien Verbannten und die nach Ägypten Versprengten. Nach Jerusalem werden sie kommen, auf den heiligen Berg, und werden sich niederwerfen vor dem HERRN.