Jeremia 25 | 圣经当代译本修订版 Lutherbibel 2017

Jeremia 25 | 圣经当代译本修订版

预言被掳七十年

1 犹大王约西亚的儿子约雅敬执政第四年,即巴比伦王尼布甲尼撒元年,耶和华告诉了耶利米有关犹大百姓的事。 2 耶利米先知对犹大人和耶路撒冷的居民说: 3 “从犹大王亚们的儿子约西亚执政第十三年,到今天已有二十三年。在这期间,我不断把耶和华对我说的话传给你们,你们却充耳不闻。 4 耶和华屡次差遣祂的仆人——众先知警告你们,你们却充耳不闻,毫不理会。 5 他们对你们说,‘要改邪归正,停止作恶,以便可以永远住在耶和华赐给你们和你们祖先的土地上。 6 不要随从、供奉、祭拜其他神明,不要制造神像惹耶和华发怒,免得祂惩罚你们。’” 7 耶和华说:“然而,你们不听我的话,制造神像惹我发怒,自招惩罚。” 8 因此,万军之耶和华说:“由于你们不遵行我的命令, 9 我要召集北方各族和我的仆人巴比伦王尼布甲尼撒,去攻击这片土地和其中的居民以及周围各国。我要彻底毁灭他们,使他们的下场很可怕、令人嗤笑、土地永远荒凉。这是耶和华说的。 10 我要使他们的欢乐声、新郎新娘的欢笑声、推磨声和灯光都消失。 11 整片土地要变得荒凉可怕,他们要臣服于巴比伦王七十年。 12 七十年后,我要报应巴比伦王和他国民迦勒底人的罪,使他们的土地永远荒凉。这是耶和华说的。 13 我借耶利米所说有关列国的预言都记在这书上了,我的话必应验在他们的土地上。 14 他们必受许多国家和强大君王的奴役,我要按他们的所作所为报应他们。”

上帝审判列国

15 以色列的上帝耶和华对我说:“你从我手中接过这盛满我烈怒的酒杯,到我差遣你去的国家给他们喝。 16 他们喝了这杯烈怒后必东倒西歪、行为疯狂,因为我要使战祸临到他们。” 17 于是,我从耶和华手中接过杯,奉祂的差遣到列国去给他们喝。 18 我给耶路撒冷和犹大的城邑,以及犹大的君王和官员喝这杯烈怒,使他们的城邑沦为废墟,令人惊惧,被嘲笑和咒诅,正如今日一样。 19 喝这杯烈怒的还有埃及王法老及其王公大臣和全体百姓, 20 他们当中所有的外族人,乌斯的众王和统治亚实基伦、迦萨、以革伦以及亚实突余民的非利士众王, 21 以东、摩押和亚扪人, 22 泰尔的众王、西顿的众王和海岛上的众王, 23 底但、提玛、布斯和所有剃鬓发的人, 24 阿拉伯的众王和荒野各族的诸王, 25 心利的众王、以拦的众王和玛代的众王, 26 北方诸王——无论远近、一个接一个,以及天下万国,最后是巴比伦王。 27 耶和华对我说:“你要告诉他们,以色列的上帝——万军之耶和华说,‘你们要喝这杯烈怒,喝得大醉、呕吐、倒地不起,因为我要使战争临到你们。’ 28 如果他们不肯从你手中接过杯来喝,你就告诉他们,万军之耶和华说,‘你们必须喝! 29 看啊,我已在属我的城中降下灾祸,难道你们可以逃脱惩罚吗?你们必逃不过惩罚,因为我要使战争临到天下万民。’这是万军之耶和华说的。 30 耶利米啊,你要告诉他们这些预言, “‘耶和华要在高天怒吼, 从祂的圣所发出雷鸣; 祂要向祂的子民怒吼, 向地上的居民吶喊, 好像踩踏葡萄的人一样。 31 耶和华的声音传到地极, 因为祂要指控列国,审判万民, 使恶人丧身刀下。 这是耶和华说的。’” 32 万军之耶和华说: “看啊,灾难正蔓延到列国, 有暴风从地极卷起。” 33 到那日,遍地都是被耶和华杀戮的人,无人哀悼、收殓和埋葬,他们好像地上的粪便。 34 你们这群牧人啊,要悲哀哭泣! 你们这群百姓的首领啊, 要在灰尘中伤心地打滚! 因为你们被宰杀、驱散的时候到了, 你们将像精美的器皿一样被摔得粉碎。 35 牧人必无路可逃, 百姓的首领必无处藏身。 36 听听牧人的哭喊, 百姓首领的哀号吧, 因为耶和华正在毁灭他们的家园。 37 因为耶和华的烈怒, 宁静的草场变得一片荒凉。 38 耶和华离开了祂的居所, 就像狮子离开了洞穴。 他们的土地因刀剑的蹂躏和耶和华的烈怒而一片荒凉。

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Lutherbibel 2017

Die siebzigjährige Herrschaft Babels

1 Dies ist das Wort, das zu Jeremia geschah über das ganze Volk von Juda im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda; das ist das erste Jahr Nebukadnezars, des Königs von Babel. 2 Der Prophet Jeremia sprach zu dem ganzen Volk von Juda und zu allen Bürgern Jerusalems: 3 Vom dreizehnten Jahr des Josia an, des Sohnes Amons, des Königs von Juda, ist des HERRN Wort zu mir geschehen bis auf diesen Tag, und ich habe zu euch nun dreiundzwanzig Jahre lang immer wieder gepredigt, aber ihr habt nicht gehört. 4 Und der HERR hat zu euch immer wieder alle seine Knechte, die Propheten, gesandt; aber ihr habt nicht gehört noch eure Ohren geneigt, mir zu gehorchen, 5 wenn er sprach: Bekehrt euch, ein jeder von seinem bösen Wege und von euren bösen Werken, so sollt ihr in dem Lande, das der HERR euch und euren Vätern gegeben hat, immer und ewiglich bleiben. 6 Folgt nicht andern Göttern, ihnen zu dienen und sie anzubeten, und erzürnt mich nicht durch eurer Hände Werk, damit ich euch nicht Unheil zufügen muss. 7 Aber ihr wolltet mir nicht gehorchen, spricht der HERR, auf dass ihr mich ja erzürntet durch eurer Hände Werk zu eurem eigenen Unheil. 8 Darum, so spricht der HERR Zebaoth: Weil ihr denn meine Worte nicht gehört habt, 9 siehe, so will ich ausschicken und kommen lassen alle Völker des Nordens, spricht der HERR, auch meinen Knecht Nebukadnezar, den König von Babel, und will sie bringen über dies Land und über seine Bewohner und über alle diese Völker ringsum und will an ihnen den Bann vollstrecken und sie zum Entsetzen und zum Spott und zur ewigen Wüste machen 10 und will wegnehmen allen fröhlichen Gesang, die Stimme des Bräutigams und der Braut, das Geräusch der Mühle und das Licht der Lampe. 11 Dies ganze Land soll wüst und zerstört liegen, und diese Völker sollen dem König von Babel dienen siebzig Jahre. 12 Wenn aber die siebzig Jahre um sind, will ich heimsuchen den König von Babel und jenes Volk, spricht der HERR, um ihrer Missetat willen, dazu das Land der Chaldäer und will es zur ewigen Wüste machen. 13 So will ich über dieses Land bringen alle meine Worte, die ich gegen sie geredet habe, alles, was in diesem Buch geschrieben steht, was Jeremia geweissagt hat über alle Völker. 14 Auch sie sollen großen Völkern und großen Königen dienen. So will ich ihnen vergelten nach ihrem Tun und nach den Werken ihrer Hände.

Der Becher des Zorns für alle Völker

15 Denn so sprach zu mir der HERR, der Gott Israels: Nimm diesen Becher mit dem Wein meines Zorns aus meiner Hand und lass daraus trinken alle Völker, zu denen ich dich sende, 16 dass sie trinken, taumeln und toll werden vor dem Schwert, das ich unter sie schicken will. 17 Und ich nahm den Becher aus der Hand des HERRN und ließ trinken alle Völker, zu denen mich der HERR sandte, 18 nämlich Jerusalem samt seinen Königen und Fürsten und die Städte Judas, dass sie wüst und zerstört liegen und ein Spott und Fluch sein sollten – wie es denn heutigentags steht –, 19 auch den Pharao, den König von Ägypten, samt seinen Knechten, seinen Fürsten, seinem ganzen Volk 20 und allem fremden Volk, alle Könige im Lande Uz, alle Könige in der Philister Lande samt Aschkelon, Gaza, Ekron und denen, die übrig geblieben sind in Aschdod, 21 Edom, Moab und die Ammoniter, 22 alle Könige von Tyrus, alle Könige von Sidon, die Könige auf den Inseln jenseits des Meeres, 23 Dedan, Tema, Bus und alle, die sich das Haar stutzen, 24 alle Könige der Araber und alle Könige Arabiens, die in der Wüste wohnen, 25 alle Könige von Simri, alle Könige von Elam, alle Könige von Medien, 26 alle Könige des Nordens, die in der Nähe und die in der Ferne, einen wie den andern, alle Königreiche der Welt, die auf Erden sind. Und der König von Scheschach* soll nach ihnen trinken. 27 Und sprich zu ihnen: So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Trinkt, dass ihr trunken werdet, und speit, dass ihr niederfallt und nicht aufstehen könnt vor dem Schwert, das ich unter euch schicken will. 28 Wenn sie aber den Becher von deiner Hand nicht nehmen und nicht trinken wollen, dann sprich zu ihnen: So spricht der HERR Zebaoth: Ihr müsst trinken! 29 Denn siehe, bei der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist, fange ich an mit dem Unheil, und ihr solltet ungestraft bleiben? Ihr sollt nicht ungestraft bleiben, denn ich rufe das Schwert über alle herbei, die auf Erden wohnen, spricht der HERR Zebaoth. 30 Du aber sollst ihnen alle diese Worte weissagen und zu ihnen sprechen: Der HERR wird brüllen aus der Höhe und seinen Donner hören lassen aus seiner heiligen Wohnung. Er wird brüllen über seine Fluren hin; wie einer, der die Kelter tritt, wird er seinen Ruf erschallen lassen über alle Bewohner der Erde hin, 31 und sein Schall wird dringen bis an die Enden der Erde. Der HERR hat einen Rechtsstreit mit den Völkern und will mit allem Fleisch Gericht halten; die Schuldigen wird er dem Schwert übergeben, spricht der HERR. 32 So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, Unheil geht aus von Volk zu Volk, und ein großes Wetter wird losbrechen von den Enden der Erde. 33 Zu der Zeit werden die vom HERRN Erschlagenen liegen von einem Ende der Erde bis ans andere Ende; sie werden nicht beklagt noch aufgehoben noch begraben werden, sondern müssen auf dem Felde liegen und zu Dung werden. 34 Heult, ihr Hirten, und schreit, wälzt euch in der Asche, ihr Herren der Herde; denn die Zeit ist erfüllt, dass ihr geschlachtet und zerstreut werdet und zerbrechen müsst wie ein kostbares Gefäß. 35 Und die Hirten werden nicht fliehen können, und die Herren der Herde werden nicht entrinnen können. 36 Da werden die Hirten schreien, und die Herren der Herde werden heulen, dass der HERR ihre Weide so verwüstet hat 37 und ihre friedlichen Auen vernichtet sind von dem grimmigen Zorn des HERRN. 38 Er hat sein Versteck verlassen wie ein junger Löwe, und ihr Land ist verheert von seinem gewaltigen Schwert und von seinem grimmigen Zorn.