Jeremia 23 | 圣经当代译本修订版 Lutherbibel 2017

Jeremia 23 | 圣经当代译本修订版

将来的盼望

1 耶和华说:“那些本应像牧人照顾羊群一样统治我子民的人有祸了!因为他们残害、驱散我的子民。” 2 以色列的上帝耶和华这样斥责那些统治祂子民的首领:“你们驱散我的子民,没有照顾他们。看啊,我必因你们的恶行而惩罚你们。这是耶和华说的。 3 我要把我幸存的子民从我流放他们去的各地召集起来,领他们回到故土,使他们子孙兴旺。 4 我要派首领照顾他们,使他们不再担惊受怕,也不再有一人迷失。这是耶和华说的。” 5 耶和华说:“看啊,时候将到,我要为大卫选立一个公义的苗裔,使他执掌王权。他必秉公行义,治国有方。 6 在他掌权的日子,犹大必得拯救,以色列必国泰民安。他将被称为‘耶和华是我们的公义’。” 7 耶和华说:“看啊,时候将到,那时人不再凭把以色列人带出埃及的耶和华起誓, 8 而是凭把他们从流放之地——北方和列国领回来的永活耶和华起誓。他们必在自己的国土上安居乐业。” 9 论到那些先知, 我的心都碎了, 我的骨头都颤抖。 因为耶和华和祂圣言的缘故, 我好像不胜酒力的醉汉。 10 这里到处是拜偶像的人, 他们行为邪恶,滥用权力。 大地因受咒诅而悲哀, 旷野的草场都枯干了。 11 耶和华说:“先知和祭司都不敬虔, 我甚至看见他们在我的圣殿里行恶。 12 因此,他们必被赶到黑暗中, 在湿滑的路上跌倒, 因为我必在报应的日子降灾祸给他们。 这是耶和华说的。 13 我看见撒玛利亚的先知行为可憎, 他们靠巴力说预言, 引诱我的子民走入歧途。 14 我也看见耶路撒冷的先知行为可恶, 他们通奸,谎话连篇, 怂恿恶人, 以致无人悔过自新。 在我眼中,耶路撒冷人就像 所多玛人和蛾摩拉人一样败坏。 15 因此,论到这些先知, 万军之耶和华说, ‘看啊,我要使他们吃苦艾, 喝毒药,因为亵渎之风从耶路撒冷的先知那里蔓延, 遍及全境。’” 16 万军之耶和华对祂的子民说:“你们不要听信这些先知的预言,他们使你们充满虚假的盼望,他们的预言是自己编的,不是耶和华说的。 17 他们不断对藐视我的人说,‘耶和华说你们必安享太平。’他们对那些执迷不悟的人说,‘灾祸不会降到你们身上。’ 18 “然而,他们谁曾站在耶和华面前看见并听见祂说话呢? 他们谁曾留心听祂的话呢? 19 看啊,耶和华的怒气像暴风一样袭来, 像旋风一样吹到恶人头上。 20 耶和华不完成祂心中的计划决不息怒。 将来你们会清楚地明白这一切。 21 “我没有差遣这些先知, 他们却妄自行动; 我没有对他们说话, 他们却乱发预言。 22 他们若曾站在我面前听我说话, 早就向我的子民宣告我的话, 使他们改邪归正了。” 23 耶和华说:“我是无处不在的上帝。” 24 耶和华说:“难道人藏起来我就看不见了吗?我岂不是充满天地之间吗?这是耶和华说的。 25 我听见假先知奉我的名说,‘上帝托梦给我了!上帝托梦给我了!’ 26 这些先知谎话连篇,凭空预言要到何时呢? 27 他们彼此传讲所做的梦,想借此使我的子民忘记我,正如他们的祖先因祭拜巴力而忘记了我。 28 让做梦的先知尽管宣扬他们的梦吧,但得到我话语的先知要忠心地传达我的话。糠秕怎能与麦子相比呢!这是耶和华说的。” 29 耶和华说:“难道我的话不像火吗?不像击碎岩石的铁锤吗?” 30 耶和华说:“看啊,我要对付那些假先知,他们盗用同伙的话,却妄称是我的话。” 31 耶和华说:“看啊,我要对付那些假先知,他们妄自说预言,却谎称是耶和华的话。” 32 耶和华说:“看啊,我要对付那些假先知,他们谎称我托梦给他们,四处宣扬,用弥天大谎把我的子民引入歧途。其实我并没有差遣他们,也没有委派他们,他们对我的子民毫无益处。这是耶和华说的。” 33 耶和华说:“耶利米啊,如果有百姓、先知或祭司问你,‘耶和华有什么启示?’你要对他们说,‘你们就是耶和华的重担*,耶和华说要丢弃你们。’ 34 如果有先知、祭司或百姓宣称有耶和华的启示,我必惩罚他和他全家。 35 你们各人要问自己的亲友,‘耶和华有什么答复?’或‘耶和华说了什么?’ 36 你们不可再说有耶和华的启示,因为你们把自己的话当成祂的启示,曲解你们永活的上帝——万军之耶和华的话。 37 耶利米啊,你要这样问先知,‘耶和华有什么答复?耶和华说了什么?’ 38 如果他们说,‘这是耶和华的启示。’你就说,‘耶和华说,你们无视我的警告,宣称有我的启示, 39 我必彻底忘记你们,把你们和我赐给你们及你们祖先的城邑抛弃。 40 我要使你们永远蒙羞受辱、遗臭万年。’”

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Lutherbibel 2017

Gegen die bösen Hirten. Verheißung eines gerechten Königs

1 Wehe den Hirten, die die Herde meiner Weide umkommen lassen und zerstreuen!, spricht der HERR. 2 Darum, so spricht der HERR, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Herde zerstreut und verstoßen und nicht nach ihr gesehen. Siehe, ich will euch heimsuchen um eures bösen Tuns willen, spricht der HERR. 3 Und ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, dass sie fruchtbar sein sollen und sich mehren. 4 Und ich will Hirten über sie setzen, die sie weiden sollen, dass sie sich nicht mehr fürchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR. 5 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich dem David einen gerechten Spross erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird. 6 Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: »Der HERR ist unsere Gerechtigkeit«. 7 Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, dass man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat!«, 8 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel heraufgeführt und hergebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Landen, wohin er sie verstoßen hatte.« Und sie sollen in ihrem Lande wohnen.

Über die falschen Propheten

9 Wider die Propheten. Mein Herz will mir in meinem Leibe brechen, alle meine Gebeine zittern; mir ist wie einem trunkenen Mann und wie einem, der vom Wein taumelt, vor dem HERRN und vor seinen heiligen Worten. 10 Denn das Land ist voller Ehebrecher, und wegen des Fluches vertrocknet das Land und die Weideplätze in der Steppe verdorren. Böse ist, wonach sie streben, und ihre Stärke ist Unrecht. 11 Denn Propheten wie Priester sind ruchlos; auch in meinem Hause finde ich ihre Bosheit, spricht der HERR. 12 Darum ist ihr Weg wie ein glatter Weg, auf dem sie im Finstern gleiten und fallen; denn ich will Unheil über sie kommen lassen, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR. 13 Auch bei den Propheten zu Samaria sah ich Anstößiges, dass sie weissagten im Namen des Baal und mein Volk Israel verführten; 14 aber bei den Propheten zu Jerusalem sehe ich Gräuel, wie sie ehebrechen und mit Lügen umgehen und die Boshaften stärken, auf dass sich ja niemand bekehre von seiner Bosheit. Sie sind alle vor mir gleichwie Sodom und die Bürger Jerusalems wie Gomorra. 15 Darum spricht der HERR Zebaoth über die Propheten: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und mit Gift tränken; denn von den Propheten Jerusalems geht Ruchlosigkeit aus ins ganze Land. 16 So spricht der HERR Zebaoth: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie betrügen euch, sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des HERRN. 17 Sie sagen denen, die des HERRN Wort verachten: Es wird euch wohlgehen –, und allen, die im Starrsinn ihres Herzens wandeln, sagen sie: Es wird kein Unheil über euch kommen. 18 Aber wer hat im Rat des HERRN gestanden, dass er sein Wort gesehen und gehört hätte? Wer hat sein Wort vernommen und gehört? 19 Siehe, es wird ein Wetter des HERRN kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen. 20 Und des HERRN Zorn wird nicht ablassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen. 21 Ich sandte die Propheten nicht, und doch laufen sie; ich redete nicht zu ihnen, und doch weissagen sie. 22 Denn wenn sie in meinem Rat gestanden hätten, so hätten sie meine Worte meinem Volk gepredigt, um es von seinem bösen Wandel und von seinem bösen Tun zu bekehren. 23 Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist? 24 Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt?, spricht der HERR. 25 Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lüge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt. 26 Wann wollen doch die Propheten aufhören, die Lüge weissagen und ihres Herzens Trug weissagen 27 und wollen, dass mein Volk meinen Namen vergesse über ihren Träumen, die einer dem andern erzählt, so wie ihre Väter meinen Namen vergaßen über dem Baal? 28 Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR. 29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt? 30 Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die meine Worte stehlen einer vom andern. 31 Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: »Er hat’s gesagt.« 32 Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die falsche Träume erzählen und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losem Geschwätz, obgleich ich sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der HERR.

Die Last des Herrn

33 Wenn dich dies Volk oder ein Prophet oder ein Priester fragen wird und sagt: Was ist die Last, die der HERR jetzt ankündigt?, sollst du zu ihnen sagen: Ihr seid die Last, ich will euch abwerfen, spricht der HERR. – 34 Und wenn ein Prophet oder Priester oder die Leute sagen werden: »Das ist die Last des HERRN«, den will ich heimsuchen und sein Haus dazu. 35 Vielmehr sollt ihr einer mit dem andern reden und zueinander sagen: »Was hat der HERR geantwortet?«, und: »Was hat der HERR gesagt?« 36 Aber sagt nicht mehr »Last des HERRN«; denn einem jeden wird sein eigenes Wort zur Last werden, weil ihr so die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN Zebaoth, unseres Gottes, verdreht. 37 So sollst du zum Propheten sagen: »Was hat dir der HERR geantwortet?«, und: »Was hat der HERR gesagt?« 38 Wenn ihr aber sagt: »Last des HERRN«, so spricht der HERR: Weil ihr dies Wort Last des HERRN nennt, obgleich ich zu euch gesandt habe und euch sagen ließ, ihr sollt nicht »Last des HERRN« sagen, – 39 siehe, so will ich euch aufheben wie eine Last und euch samt der Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht wegwerfen 40 und will euch ewige Schande und ewige Schmach zufügen, die nie vergessen werden soll.