Psalm 139 | Священное Писание, Восточный перевод Lutherbibel 2017

Psalm 139 | Священное Писание, Восточный перевод
1 Дирижёру хора. Песнь Давуда. 2 Избавь меня, Вечный, от злых людей, сохрани меня от жестоких. 3 Они замышляют зло в сердце, постоянно готовы к войне. 4 Изощряют свой язык, как змея; у них на губах яд гадюки. Пауза 5 Сохрани меня, Вечный, от рук нечестивых, огради от жестоких, желающих поколебать мои стопы. 6 Высокомерные спрятали силки для меня и петли, разложили сеть по дороге, расставили для меня западню. Пауза 7 Я сказал Вечному: «Ты – мой Бог; услышь голос моих молений, Вечный! 8 Владыка Вечный, сила моего спасения, Ты прикрыл мою голову в день сражения. 9 Вечный, не исполняй желания нечестивых, не дай успеха их замыслу, чтобы они не возгордились». Пауза 10 Пусть падёт на голову окруживших меня несчастье, которое вызвали их собственные уста. 11 Пусть падут на них горящие угли; пусть будут они повержены в огонь, в глубокую пропасть, откуда не подняться им. 12 Пусть не утвердится на земле злоязычный человек; пусть зло преследует жестоких на погибель им. 13 Я знаю, что Вечный даст правосудие бедным и заступится за нищих. 14 Поистине, праведные будут славить Твоё имя; честные будут жить в Твоём присутствии.

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Lutherbibel 2017

Gott – allwissend und allgegenwärtig

1 Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich. 2 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. 3 Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. 4 Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wüsstest. 5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. 6 Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen. 7 Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? 8 Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da. 9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, 10 so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten. 11 Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein –, 12 so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht. 13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. 14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. 15 Es war dir mein Gebein nicht verborgen, / da ich im Verborgenen gemacht wurde, da ich gebildet wurde unten in der Erde. 16 Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war. 17 Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß! 18 Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Wenn ich aufwache, bin ich noch immer bei dir. 19 Ach, Gott, wolltest du doch den Frevler töten! Dass doch die Blutgierigen von mir wichen! 20 Denn voller Tücke reden sie von dir, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache. 21 Sollte ich nicht hassen, HERR, die dich hassen, und verabscheuen, die sich gegen dich erheben? 22 Ich hasse sie mit ganzem Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden. 23 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine. 24 Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.