Römer 3 | Bibelen på hverdagsdansk Gute Nachricht Bibel 2018

Römer 3 | Bibelen på hverdagsdansk

Gud er retfærdig og vil dømme al ondskab

1 „Jamen, er omskærelsen da til ingen nytte? Har vi jøder da slet ingen fortrin?” er der måske nogle af jer, der vil spørge. 2 Jo, vi har mange fortrin. Først og fremmest var det os, der fik Guds ord betroet. 3 Ganske vist var mange jøder ikke lydige mod det, Gud sagde til dem, men deres manglende trofasthed betyder ikke, at Gud holder op med at være trofast. 4 Gud står ved sit ord, om så alle andre svigter. Som David sagde til Gud: „Du anklager mig med rette, din dom er retfærdig.”* 5 „Jamen, hvis nu vores synder får folk til at kunne se Guds godhed, er det så ikke uretfærdigt af ham at straffe os?” Sikke noget sludder! 6 Selvfølgelig ikke! Hvordan skulle Gud kunne være en retfærdig dommer, hvis han ikke straffer alt det onde? 7 „Jamen, hvis nu mine små løgne sætter Guds sandhed i relief og dermed ophøjer ham, så burde han vel ikke se på mig som en synder?” 8 Hvis det var rigtigt, kunne man lige så godt sige: „Lad os gøre det onde, for så kan folk lettere se det gode.” Der er ligefrem nogle, der ondskabsfuldt påstår, at vi siger sådan. De vil få deres velfortjente straf.

Også jøderne er under Guds dom

9 „Hvad så?” spørger du måske. „Er vi jøder da ikke bedre end andre mennesker?” Nej, for jeg har jo allerede gjort rede for, at alle mennesker, både jøder og ikke-jøder, er under syndens magt. 10 Det fremgår også af følgende citater fra Skrifterne:* „Ingen gør Guds vilje, ikke en eneste. 11 Ingen er forstandig, ingen søger Gud. 12 Alle er kommet på afveje, fordærvede af synd. Ingen gør det gode, ikke én eneste.” 13 „Deres strube stinker som en åben grav, deres tunge er belagt med smiger.” „Deres ord dræber som slangegift.” 14 „De har munden fuld af forbandelser og trusler.” 15 „De kommer hurtigt ind i slagsmål og vold. 16 Der er ødelæggelse og elendighed i deres kølvand. 17 De kender ikke fredens vej.” 18 „De har ingen respekt for Gud.” 19 Vi ved, at Skriften* henvender sig til dem, der tror på den. Når Skriften på den måde udtaler dom over jøderne, forstår vi, at hele verden er under Guds dom, også jøderne. Ingen kan undskylde sig. 20 Der er nemlig ingen mennesker, der kan blive accepteret af Gud ved at prøve at overholde Guds lov. Den afslører kun, at vi ikke kan overholde den.

Hvordan bliver man accepteret af Gud?

21 Gud har nu åbenbaret en ny måde, hvorpå vi kan blive accepteret af ham, og den er allerede omtalt i Toraen* og de Profetiske Bøger. Det sker ikke ved at overholde den jødiske lov, men ved at tro på Jesus Kristus, og det gælder alle mennesker, uanset deres baggrund. 23 Alle har jo svigtet og lever ikke op til Guds ideal.* 24 Men vi bliver erklæret skyldfri på grund af Guds nåde. Det er en gave til os. Gaven består i, at Jesus Kristus påtog sig den straf, vi skulle have haft. 25 Gud sendte Kristus, for at han ved sin død skulle tage straffen for alle menneskers synder. Før Kristus døde, var Gud på grund af sin barmhjertighed villig til at udskyde straffen for de synder, som blev begået i fortiden. Nu, da Kristus er kommet, bliver alle, som tror på ham, erklæret skyldfri på trods af deres synd.* Det er ikke i strid med Guds retfærdighed at gøre sådan, for Kristus har taget straffen for alle menneskers oprør og synd. 27 Hvad har vi så at rose os af? Ingenting, for Gud accepterer os ikke på grund af vores gode gerninger, men på grund af vores tro. 28 Et menneske bliver accepteret af Gud ved at tro på Kristus og ikke ved at skulle leve op til det, som den jødiske lov forlanger. 29 Eller er Gud måske kun Gud for os jøder? Er han ikke også Gud for alle de andre folkeslag? Jo, det er han. 30 For der er kun én Gud, og han accepterer alle mennesker som skyldfri, hvis de tror på Jesus, hvad enten de er jøder eller ej. 31 Betyder vores tro så, at vi bare skal smide Guds lov væk? Nej, bestemt ikke, vi skal opfylde* den.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Auseinandersetzung mit Einwendungen

1 Was hat dann das jüdische Volk den anderen Völkern voraus? Bedeutet es überhaupt noch etwas, zum Volk der Beschneidung zu gehören? 2 Doch, in jeder Hinsicht eine ganze Menge! Erstens hat Gott ihnen sein Wort* anvertraut. 3 Es stimmt zwar, dass einige dieses Vertrauen enttäuscht haben. Aber kann das Gottes Treue aufheben? 4 Auf keinen Fall! Vielmehr wird sich am Ende herausstellen, dass Gott zuverlässig ist, die Menschen aber samt und sonders versagt haben. So steht es in den Heiligen Schriften: »Es wird sich erweisen, Herr, dass deine Worte zuverlässig sind; du wirst recht behalten, wenn dich jemand zur Rechenschaft ziehen will.« 5 Wenn aber unsere Untreue die Treue Gottes erst richtig ins Licht setzt, was dann? Ist Gott dann nicht ungerecht, wenn er uns vor sein Gericht stellt? Ich rede eben, wie Menschen reden. 6 Aber das kann nicht sein! Wie könnte er sonst die ganze Welt richten? 7 Du sagst: »Wenn durch mein Versagen die Zuverlässigkeit Gottes erst voll zur Geltung kommt und sein Ruhm vergrößert wird, dann darf er mich doch nicht als Sünder verurteilen!« 8 Nun, dann könnten wir auch gleich sagen: »Tun wir doch Böses, damit Gutes dabei herauskommt!« Einige verleumden mich und unterstellen mir solche Grundsätze. Sie werden der verdienten Strafe nicht entgehen!

Das Ergebnis: Kein Mensch kann vor Gott bestehen

9 Also wie steht es nun mit den Juden? Drücke ich mich um eine klare Auskunft?* Durchaus nicht! Ich habe eindeutig klargestellt, dass die Menschen aus dem jüdischen Volk genauso wie die aus den anderen Völkern in der Gewalt der Sünde sind. 10 So heißt es auch in den Heiligen Schriften: »Kein Mensch kann vor Gott als gerecht bestehen; 11 kein Mensch hat Einsicht und fragt nach Gottes Willen. 12 Alle haben den rechten Weg verlassen; verdorben sind sie alle, ausnahmslos. Niemand ist da, der Gutes tut, nicht einer. 13 Ihre Worte bringen Tod und Verderben, von ihren Lippen kommen böse Lügen, tödlich wie Natterngift sind ihre Reden. 14 Nur Fluch und Drohung quillt aus ihrem Mund. 15 Rücksichtslos opfern sie Menschenleben. 16 Wo sie gehen, hinterlassen sie Trümmer und Elend. 17 Was zum Frieden führt, ist ihnen unbekannt. 18 Sie wissen nichts von Gottesfurcht.« 19 So steht es im Buch des Gesetzes. Wir wissen aber: Was das Gesetz sagt, das gilt für die, denen das Gesetz gegeben ist. Niemand kann sich also herausreden. Die ganze Menschheit ist vor Gott schuldig. 20 Denn das steht fest: Mit Taten, wie sie das Gesetz verlangt, kann kein Mensch vor Gott als gerecht bestehen. Durch das Gesetz lernen wir erst die ganze Macht der Sünde kennen.

Gott selbst hat eingegriffen

21 Jetzt aber ist die Gerechtigkeit Gottes, nämlich seine rettende Treue, offenbar geworden: Er hat einen Weg zum Leben eröffnet, der nicht über das Gesetz führt* und doch in Übereinstimmung steht mit dem, was das Gesetz und die Propheten bezeugen. 22 Dieser Weg besteht im Glauben, das heißt im Vertrauen auf das, was Gott durch Jesus Christus getan hat. Alle erfahren Gottes rettende Treue, die in diesem Glauben stehen.* Es gibt hier keinen Unterschied: 23 Alle sind schuldig geworden und haben die Herrlichkeit verloren, in der Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hatte. 24 Ganz unverdient, aus reiner Gnade, lässt Gott sie vor seinem Urteil als gerecht bestehen – aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist. 25 Ihn hat Gott als Sühnezeichen aufgerichtet vor aller Welt. Sein Blut, das am Kreuz vergossen wurde, hat die Schuld getilgt – und das wird wirksam für alle, die es im Glauben annehmen. Damit hat Gott seine Gerechtigkeit unter Beweis gestellt, nachdem er früher die Verfehlungen der Menschen ungestraft hingehen ließ, 26 in der Zeit seiner Geduld.* Ja, jetzt in unserer Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit als Treue zu sich selbst und zu seinen Menschen: Er verschafft seinem Rechtsanspruch Geltung und schafft selber die von den Menschen schuldig gebliebene Gerechtigkeit, und das für alle, die einzig und allein auf das vertrauen, was er durch Jesus getan hat.* 27 Gibt es da noch irgendeinen Grund, sich mit etwas zu rühmen? Nein, alles Rühmen ist ausgeschlossen! Durch welches Gesetz? Etwa durch das Gesetz der Werke, das vom Menschen Leistungen fordert? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens, das den Menschen zum Vertrauen einlädt!* 28 Denn für mich steht fest: Allein aufgrund des Glaubens nimmt Gott Menschen an und lässt sie vor seinem Urteil als gerecht bestehen. Er fragt dabei nicht nach Leistungen, wie das Gesetz sie fordert. 29 Oder ist Gott nur ein Gott für Juden? Ist er nicht auch für Menschen aus den anderen Völkern da? Ganz gewiss ist er das! 30 Gott ist der Eine und Einzige, darum gilt auch: Beschnittene wie Unbeschnittene nimmt er aufgrund des Glaubens an. 31 Setze ich etwa durch den Glauben das Gesetz außer Kraft? Im Gegenteil: Gerade so bringe ich es zur Geltung!