Jesaja 63 | Bibelen på hverdagsdansk Gute Nachricht Bibel 2018

Jesaja 63 | Bibelen på hverdagsdansk

Guds dom over Israels undertrykkere

1 Hvem er den mægtige fyrste i blodrøde klæder, som kommer fra Botzra i Edoms land? „Det er mig, Herren, som har magt til at frelse, og som afsiger retfærdige domme.” 2 Hvorfor er dit tøj så rødt, som om du havde trampet druerne i vinpersen? 3 „Jeg trådte vinpersen alene. Der var ingen, som hjalp mig. I min vrede nedtrådte jeg dem, som var de druer. Jeg trampede på dem, så jeg blev oversprøjtet med blod. 4 Hævnens time var kommet, tiden til at befri mit folk fra deres undertrykkere. 5 Jeg ventede på, om nogen ville hjælpe mig, jeg undrede mig over, at ingen støttede mig. Så fuldførte jeg dommen alene i min stærke vrede. 6 Jeg nedtrådte folkene i vrede, fyldte dem med min harmes vin og lod deres blod løbe ud på jorden.”

Profeten mindes befrielsen fra slaveriet i Egypten og folkets utroskab

7 Jeg vil mindes Herrens trofasthed. Jeg vil takke ham for alt, hvad han gjorde for os, glæde mig over hans godhed imod Israels folk, over hans barmhjertighed og urokkelige troskab. 8 Han sagde: „Det er jo mit folk, og de vil ikke svigte mig.” Da befriede han dem fra slaveriet. 9 Han sendte ikke en engel eller et sendebud for at redde dem, men han greb selv ind. På grund af sin kærlighed ynkedes han over dem og befriede dem. Han har jo båret dem og beskyttet dem helt fra begyndelsen. 10 Men de gjorde alligevel oprør imod ham og bedrøvede hans hellige Ånd. Derfor blev han deres fjende og kæmpede imod dem.

Folket mindes Guds indgreb i fortiden og beder om hjælp

11 Men så kom de i tanke om de gamle dage, hvor Moses førte folket ud af Egypten, og de råbte: „Hvor er den Gud, som førte Israels folk med dets ledere sikkert gennem havet? Hvor er den Gud, som gav sin hellige Ånd til sin tjener Moses? 12 Hvor er den Gud, som viste sin vældige magt og gav Moses autoritet til at kløve havet foran hele folket? Hvor er den Gud, som udførte de store mirakler, som vi aldrig glemmer? De vandrede gennem havet så let som heste gennem ørkenen. 14 Som kvæget, der føres ned til græsset i dalen, førte Herrens Ånd folket til et hvilested. Sådan førte Herren sit folk for at vise sin herlighed. 15 Herre, se nu til os fra din hellige bolig i din herligheds Himmel. Hvad er der blevet af din nidkærhed for dit folk? Hvor er din vældige magt? Hvor er din barmhjertighed og kærlighed? Hvorfor oplever vi det ikke? 16 Du er jo vores Far. Abraham og Jakob kan ikke hjælpe os. Det er dig, Herre, som har hjulpet og reddet os fra ældgammel tid. 17 Herre, hvorfor tillader du os at fare vild fra dine veje? Hvorfor gør du os sløve, så vi glemmer at have ærefrygt for dig? Kom tilbage og grib ind, for vi ønsker at tjene dig, og vi tilhører dig. 18 Dit hellige folk boede i landet en kort tid, men nu er det vores fjender, der nedtramper dit hellige sted. 19 Vi har altid været dit folk. De andre folkeslag tilbeder dig ikke, og det er ikke dem, der har dig som deres Herre. Gid du ville flænge himlen og stige ned til os. Så ville bjergene bæve.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Das Gericht über Edom und alle Völker

1 »Wer kommt da vom Edomiterland, in grell gefärbter Kleidung aus der Stadt Bozra? Wer bist du, der so stolz einherschreitet in seinem Gewand, erfüllt von unbändiger Kraft?« »Ich bin’s, der Recht schafft und helfen kann!« 2 »Warum ist dein Gewand so rot gefleckt wie bei einem, der in der Kelter die Trauben zertritt?« 3 »Ganz allein trat ich die Kelter und niemand aus den Völkern hat mir dabei geholfen. Ich habe sie alle in meinem Zorn zerstampft wie Trauben, ihr Blut ist auf mein Gewand gespritzt. 4 Ich sah, dass die Zeit gekommen war, mein Volk zu befreien und alle seine Feinde zu bestrafen. 5 Ich dachte, es würde mir jemand helfen; aber als ich mich umsah, war keiner bereit. Da habe ich mir selber geholfen; mein Zorn gab mir die Kraft. 6 Ich trat die Völker nieder und zerstampfte sie* in meinem Zorn, ihr Blut ließ ich in die Erde fließen.«

Gebet des Volkes um Gottes Eingreifen

7 Ich denke an die Taten des HERRN, die seinen Ruhm verkünden, an die Beweise seiner Güte, die er Israel gegeben hat, damals in alten Zeiten!* Unermesslich reich ist der HERR an Liebe und Erbarmen. 8 Er sagte zu sich: »Mein Volk sind sie, meine Kinder, die mich nicht enttäuschen werden.« Darum ist er uns zu Hilfe gekommen. 9 Er hat uns seinen Engel gesandt und unserer Not ein Ende gemacht; denn unsere Bedrängnis machte ihm selber Not. Er war voll Liebe und Erbarmen zu uns und hat uns immer wieder gerettet – wie ein Vater hat er für uns gesorgt in so vielen Generationen. 10 Wir aber lehnten uns gegen ihn auf und kränkten seinen Heiligen Geist. So machten wir ihn zu unserem Feind, er selbst kämpfte gegen sein Volk. 11 Da dachten wir voll Sehnsucht an die alte Zeit, als noch Mose in unserer Mitte war. »Wo ist der Gott«, so klagten wir, »der einst den großen Hirten seiner Herde aus dem Wasser des Nilstroms gerettet hat?* Wo ist der Gott, der Mose ausgerüstet hat, der seinen Heiligen Geist auf ihn gelegt hat 12 und ihm beistand mit seinem mächtigen Arm? Der Gott, der das Meer zerteilte vor seinem Volk, damit sein großer Name gepriesen wird in alle Ewigkeit? 13 Der sie über den Meeresgrund führte, ungefährdet, ohne zu stolpern, so sicher, wie Pferde die Steppe durchqueren? 14 Wie ein Hirt seine Rinderherde führt, sie zum Rastplatz bringt im geschützten Tal, so führte der HERR durch seinen mächtigen Geist sein Volk aus der Gefahr und gab ihm Ruhe und Sicherheit.« Ja, HERR, so hast du dein Volk geleitet, damit dein herrlicher Name gepriesen wird! 15 HERR, sieh herab von deinem Himmel, wo du in Heiligkeit und Hoheit thronst! Wo ist deine brennende Liebe zu uns? Wo ist deine unvergleichliche Macht? Hast du kein Erbarmen mehr mit uns? Wir spüren nichts davon, dass du uns liebst! 16 HERR, du bist doch unser Vater! Abraham weiß nichts von uns, auch Jakob* kennt uns nicht; unsere Stammväter können uns nicht helfen. Aber du, HERR, bist unser wahrer Vater! »Unser Befreier seit Urzeiten« – das ist dein Name. 17 Warum hast du zugelassen, dass wir von deinem Weg abwichen? Warum hast du uns so starrsinnig gemacht, dass wir dir nicht mehr gehorchten? Wende dich uns wieder zu! Wir sind doch deine Diener, wir sind doch das Volk, das dir gehört! 18 Es war nur für eine kurze Zeit, dass wir das Land besitzen durften; nun ist dein Heiligtum von den Feinden entweiht. 19 Es ist, als wärst du nie unser Herrscher gewesen und als wären wir nicht das Volk, das du zu deinem Eigentum erklärt hast.* Reiß doch den Himmel auf und komm herab, dass die Berge vor dir erbeben!