Jesaja 16 | Bibelen på hverdagsdansk Gute Nachricht Bibel 2018

Jesaja 16 | Bibelen på hverdagsdansk
1 I, som er ledere blandt flygtningene i Sela,* send vædderlam gennem ørkenen til Jerusalem som en gave til Judas konge med følgende bøn: 2 „Vores opskræmte folk er ved Arnonflodens vadesteder som flaksende fugle og hjemløse fugleunger. 3 Hjælp os, giv os ly for vores fjender. Vær med til at skjule de flygtende, og udlever os ikke til vores fjender. 4 Tillad vores hjemløse flygtninge at bo iblandt jer, og skjul dem for fjenden.” Når undertrykkelsen og ødelæggelsen er forbi, når den fjende, som trampede på os, er forsvundet, 5 vil der komme en ny konge fra Davids slægt, en oprigtig og barmhjertig konge, som altid vil handle retfærdigt. 6 Moab var kendt for sin stolthed, sit store hovmod og tomme praleri. 7 Men nu jamrer Moabs befolkning, og mange jamrer over, hvad der er sket med dem. Fortvivlet sørger de over tabet af Kir-Haresets rosinkager,* 8 over Heshbons afsvedne vinmarker og Sibmas forladte vinstokke, hvis druer kunne få landenes herskere til at gå i gulvet.* Den vin var kendt helt ud til Jazer, langt ind i ørkenen og hinsides havet. 9 Derfor græder jeg, som Jazer græder over Sibmas vinmarker. Mine tårer flyder ved tanken om Heshbon og Elale, for deres frugthøst og afgrøder blev ødelagt under fjendens sejrsråb. 10 Glæden er borte, fryden forstummet. Høstfolkenes festlige sang høres ikke mere i vinmarkerne. Ingen træder druer i persekarrene. De muntre råb er ophørt. 11 Mit hjerte skælver af sorg over Moab, som strengene på den sørgmodige harpe. Min sorg over Kir-Heres er stor. 12 Moabs folk opsøger deres helligdomme og mødes på offerhøjene for at bønfalde deres afguder, men det nytter intet. 13 Det er, hvad Herren tidligere har sagt om Moab, 14 men nu tilføjer han: „Om nøjagtig tre år er Moabs storhedstid forbi, og kun en ganske lille rest bliver tilbage i landet.”

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Gute Nachricht Bibel 2018
1 Schickt vom Felsennest Moab* aus Boten mit Schafböcken durch die Wüste zum Herrscher des Landes, auf den Zionsberg!* 2 Sie sollen zu ihm sagen:* »Die Frauen von Moab gleichen Vögeln, die man aus dem Nest gescheucht hat. An den Übergängen des Arnonflusses rennen sie ziellos hin und her. 3 Zeig uns einen Ausweg, triff eine Entscheidung! Schütze die Gejagten, verbirg die Flüchtlinge! Breite deinen Schatten über sie, mach für sie den hellen Tag zur schützenden Nacht. 4 Gib den Flüchtlingen aus Moab Gastrecht bei dir, versteck sie vor ihren Verfolgern!« Die Unterdrückung wird einmal aufhören, die Zerstörung ein Ende nehmen und die Verwüster werden aus dem Land verschwinden. 5 Dann wird ein Thron errichtet werden, dessen Fundament die Treue ist. Und auf diesem Thron am Wohnsitz Davids wird beständig einer regieren, der das Recht kennt und ihm Geltung verschafft.

Trauer um Moab

6 Wir haben gehört, wie hochmütig Moab ist, wie überheblich, eingebildet und vermessen. Doch seine ganze Prahlerei ist leeres Geschwätz. 7 Darum muss Moab sein Schicksal beklagen; alle trauern den Presskuchen aus Rosinen nach, die sie in Kir-Heres bekamen; völlig niedergeschlagen sind sie und jammern. 8 Die Gärten von Heschbon sind verwelkt, verdorrt sind die Weinstöcke von Sibma, deren Wein die Starken der Völker schwach machte. Bis nach Jaser reichten ihre Ranken, bis in die Wüste verliefen sie sich, sie wucherten bis zum Toten Meer. 9 Zusammen mit den Bewohnern von Jaser beweine ich die Weinstöcke von Sibma. Mit meinen Tränen tränke ich euch, Heschbon und Elale, denn über eure Obsternte und Weinlese sind die Feinde mit Kriegsgeschrei hereingebrochen. 10 Gesang und Freude sind aus den Obstgärten verschwunden, in den Weinbergen ist kein Jubeln und Jauchzen mehr zu hören, in den Keltern presst niemand mehr Trauben aus, die fröhlichen Rufe sind verstummt.* 11 Darum zittert mein Innerstes um Moab, mein Herz klagt um Kir-Heres. 12 Selbst wenn sich Moab noch so abmüht, Opfer bringt und in seinem Heiligtum betet, es wird ihm nichts helfen. 13 Das sind die Worte, die der HERR vor langer Zeit über Moab gesprochen hat. 14 Jetzt aber sagt er: »Noch drei Jahre, keinen Tag mehr und keinen weniger, dann wird man über Moabs Ruhm nur noch verächtlich lachen. Von seinen zahlreichen Bewohnern wird nur ein winziger Rest überleben, und der zählt nicht mehr.«