1Esajas så Babyloniens ødelæggelse i et syn, hvor Herren sagde:2„Løft signalet til angreb på toppen af en høj! Lad kommandoråbet lyde! Giv tegn til hæren om at marchere mod Babylon og jævne de riges paladser med jorden!3Jeg har udvalgt disse hære til at straffe dem, der har fremkaldt min vrede. Jeg har kaldt mine helte til denne opgave, og de vil juble, når jeg sejrer.4Hør larmen fra bjergene! Lyt til hærene under fremmarch! Det er krigslarm fra mange folkeslags hære. Jeg er Herren, den Almægtige, og jeg mønstrer min hær.5De kommer langvejsfra, og de er mit redskab imod dig, Babylon. De er udtryk for min vrede, og de skal ødelægge hele landet.6Skrig af rædsel, for Herrens time er kommet. Den Almægtige vil knuse jer.7Jeres arme er lammet af frygt, og selv de modigste mænd ryster af skræk. Frygt og smerte sætter ind som veerne hos en kvinde, der skal føde. I stirrer hjælpeløse på hinanden, hede om ørerne.9Se, Herrens dag kommer, Herrens frygtelige vredesdag. Landet skal ødelægges, og alle syndere med det.10Der ses ingen stjerner på himlen, solen er formørket, månen skinner ikke.11Jeg, Herren, straffer verden for dens ondskab og de ugudelige for deres synd. Jeg knuser de stoltes overlegenhed og tyrannernes hovmod.12Når dommen er fuldbyrdet, er der ikke mange tilbage. Til den tid er mennesker sjældnere end det fineste guld.13I min vrede ryster jeg himlen, og jorden skal rokkes fra sin plads. Jeg, Herren den Almægtige, viser min vrede.14Som skræmte gazeller, som forvildede får, der er kommet bort fra deres hyrde, flygter enhver hjem til sit eget land.15Enhver, der bliver taget til fange, bliver gennemboret af sværdet.16Deres småbørn knuses for øjnene af dem, deres hjem bliver plyndret og deres kvinder voldtaget.17Jeg vækker nemlig medernes vrede imod det babyloniske rige. De kan ikke købe sig fri med guld og sølv.18Medernes pile rammer de unge, de har ingen medynk med børnene.19Det går Babylon, den herlige storby, den kaldæiske kulturs stolthed og pryd, som det gik Sodoma og Gomorra, dengang Herren sendte ild fra himlen.20Aldrig igen skal Babylon genopbygges og blive beboet. Selv nomaderne undgår at slå lejr der. Ingen hyrder søger nattely på det sted.21Kun ørkenens vilde dyr bor der, ugler tuder fra de forladte huse. Strudse slår sig ned, og vilde geder springer rundt på ruinerne.22I de tomme borge og fine paladser lyder ekkoet af hyæners og sjakalers hyl. Babylons dage er talte, dommens time er nær.”
Gute Nachricht Bibel 2018
Babylons Tage sind gezählt
1In einer Offenbarung empfing Jesaja, der Sohn von Amoz, folgende Botschaft über Babylon:2Der HERR sagt: »Stellt ein Feldzeichen auf, oben auf einer kahlen Höhe! Ruft die Freiwilligen auf, winkt sie herbei, sie sollen sich bei den Stadttoren melden!3Ich rufe alle zum Kampf, die sich mir zur Verfügung gestellt haben. Meine tapferen Krieger sollen kommen und mein Urteil vollstrecken, sie alle, die mich mit ihren Jubelrufen ehren!«4Hört das dröhnende Getöse auf den Bergen! Unzählbar die Menge der Menschen; aus vielen Königreichen sind sie zusammengeströmt, ganze Völker haben sich versammelt. Der HERR, der Herrscher der Welt,* mustert sein Heer!5Aus einem fernen Land rücken sie heran, von dort, wo der Himmel die Erde berührt: der HERR und seine Heeresmacht, die sein Urteil vollstreckt und das große Weltreich verwüstet.6Schreit vor Entsetzen, denn der Gerichtstag des HERRN naht heran! Er kommt mit vernichtender Gewalt von Gott, dem Gewaltigen.7Da werden alle Hände kraftlos, alle Herzen werden mutlos;8vor Schrecken sind die Menschen wie gelähmt. Von Krämpfen und Schmerzen überwältigt, winden sie sich wie eine gebärende Frau. Hilflos starren sie einander an, ihre Gesichter glühen.9Jetzt bricht er an, der Gerichtstag des HERRN, der unerbittlich grausame Tag, mit wilder Wut und glühendem Zorn. Er wird die Erde in eine Wüste verwandeln und alle Schuldigen ausrotten.10Die Sterne am Himmel funkeln nicht mehr, die Sternbilder sind nicht mehr zu sehen; die Sonne wird dunkel, kaum dass sie aufgegangen ist, und der Mond hört auf zu scheinen.11»Ich strafe die ganze Erde, weil sie voll von Bosheit ist«, sagt der HERR. »Ich bestrafe die Verbrecher für ihre Vergehen. Den Hochmut der Frechen zerbreche ich, dem Übermut der Gewaltherrscher setze ich ein Ende.12Von den Menschen lasse ich so wenige übrig, dass sie seltener werden als Gold, seltener noch als Gold aus Ofir.«13Wenn der Tag kommt, an dem der HERR, der Herrscher der Welt, seinem Zorn freien Lauf lässt, dann zittert der Himmel, die Erde bebt und löst sich von ihren Fundamenten.14Wie aufgescheuchte Gazellen, wie eine Herde, die kein Hirt zusammenhält, so fliehen alle Fremden davon, jeder zu seinem Volk und in sein Heimatland.15Wer auf der Flucht entdeckt wird, wird niedergestochen; wen man aufgreift, erschlägt man mit dem Schwert.16Sie müssen mit ansehen, wie man ihre Kinder zerschmettert, ihre Häuser plündert und ihren Frauen Gewalt antut.17Der HERR sagt: »Ich lasse die Meder auf sie los, die sich nicht mit Silber bestechen und nicht mit Gold umstimmen lassen.18Ihre Pfeile strecken die jungen Männer nieder, mit Kindern und Säuglingen haben sie kein Mitleid, niemand wird verschont.«19Babylon, das Juwel der Königreiche, das Schmuckstück der stolzen Chaldäer, wird dasselbe Schicksal erleiden wie die Städte Sodom und Gomorra, die Gott vernichtet hat.20Nie wieder wird sich dort jemand ansiedeln, es bleibt unbewohnt für alle Zeiten. Kein Nomade schlägt dort seine Zelte auf, kein Hirt lässt seine Herde rasten.21Nur Wüstentiere halten sich dort auf, die Häuser werden voll sein von Eulen. Der Ort wird ein Wohnplatz der Strauße und ein Tanzplatz der Böcke.22Hyänen werden in den verlassenen Palästen heulen und Schakale in den Ruinen der Lustschlösser. Babylons Tage sind gezählt, bald schlägt seine letzte Stunde!
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