Apostelgeschichte 12 | Bible Kralická Gute Nachricht Bibel 2018

Apostelgeschichte 12 | Bible Kralická
1 A při tom času dal se v to Herodes král, aby sužoval některé z církve. 2 I zamordoval Jakuba, bratra Janova, mečem. 3 A vida, že se to líbilo Židům, umínil jíti i Petra. (A byli dnové přesnic.) 4 Kteréhož jav, do žaláře vsadil, poručiv jej šestnácti žoldnéřům k ostříhání, chtěje po velikonoci vyvésti jej lidu. 5 I byl Petr ostříhán v žaláři, modlitba pak ustavičná k Bohu dála se za něj od církve. 6 A když jej již vyvésti měl Herodes, té noci spal Petr mezi dvěma žoldnéři, svázán jsa dvěma řetězy, a strážní přede dveřmi ostříhali žaláře. 7 A aj, anděl Páně postavil se, a světlo se zastkvělo v žaláři; a udeřiv Petra v bok, zbudil ho, řka: Vstaň rychle. I spadli řetězové s rukou jeho. 8 Tedy řekl anděl k němu: Opaš se a podvaž obuv svou. To když učinil, řekl jemu: Oděj se pláštěm svým, a pojď za mnou. 9 I vyšed, bral se za ním, a nevěděl, by to pravé bylo, co se dálo skrze anděla, ale domníval se, že by vidění viděl. 10 A prošedše skrze první i druhou stráž, přišli k bráně železné, kteráž vede do města, a ta se jim hned sama otevřela. A všedše skrze ni, přešli ulici jednu, a hned odšel anděl od něho. 11 Tedy Petr přišed sám k sobě, řekl: Nyní právě vím, že poslal Pán anděla svého, a vytrhl mne z ruky Herodesovy, a ze všeho očekávání lidu Židovského. 12 A pováživ toho, šel k domu Marie, matky Janovy, kterýž příjmí měl Marek, kdež se jich bylo mnoho sešlo, a modlili se. 13 A když Petr potloukl na dveře, vyšla děvečka, aby poslechla, jménem Ródé. 14 A poznavši hlas Petrův, pro radost neotevřela dveří, ale vběhši, zvěstovala, že Petr stojí u dveří. 15 A oni řekli jí: I co blázníš? Ona pak potvrzovala, že tak jest. Tedy oni řekli: Anděl jeho jest. 16 Ale Petr předce tloukl. A otevřevše dveře, uzřeli jej, i ulekli se. 17 A pokynuv na ně rukou, aby mlčeli, vypravoval jim, kterak jest jej Pán vyvedl z žaláře, a potom řekl: Pověztež to Jakubovi a bratřím. A vyšed, bral se na jiné místo. 18 A když byl den, stal se rozbroj nemalý mezi žoldnéři o to, co se stalo při Petrovi. 19 Herodes pak ptaje se na něj, a nenalezna, vytazovav se na strážných, kázal je pryč vésti; a odebrav se z Judstva do Cesaree, přebýval tam. 20 A v ten čas Herodes rozzlobil se proti Tyrským a Sidonským. Kteřížto jednomyslně přišli k němu, a namluvivše sobě Blasta, předního komorníka královského, žádali za pokoj, protože jejich krajiny potravu měly z zemí královských. 21 V uložený pak den Herodes, obleka se v královské roucho, a posadiv se na soudné stolici, učinil k nim řeč. 22 I zvolal lid, řka: Boží jest toto hlas, a ne lidský. 23 A ihned ranil jej anděl Páně, protože nevzdal slávy Bohu; a rozlez se červy, umřel. 24 A slovo Páně rostlo a rozmáhalo se. 25 Barnabáš pak a Saul navrátili se z Jeruzaléma, vykonavše službu, pojavše s sebou i Jana, kterýž příjmí měl Marek.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Jakobus wird hingerichtet, Petrus gefangen genommen

1 Um diese Zeit ließ König Herodes* verschiedene Mitglieder der Gemeinde von Jerusalem festnehmen und schwer misshandeln. 2 Jakobus, den Bruder von Johannes, ließ er enthaupten. 3 Als er merkte, dass dies den Juden gefiel, ging er noch einen Schritt weiter und ließ auch Petrus gefangen nehmen – gerade in den Tagen des Passafestes. 4 Petrus wurde ins Gefängnis gebracht; zu seiner Bewachung wurden vier Gruppen zu je vier Soldaten abgestellt, die einander ablösen sollten. Herodes wollte ihm nach dem Fest vor allem Volk den Prozess machen. 5 So saß Petrus also streng bewacht im Gefängnis. Die Gemeinde aber betete Tag und Nacht inständig für ihn zu Gott.

Petrus wird aus dem Gefängnis befreit

6 In der Nacht, bevor Herodes ihn vor Gericht stellen wollte, schlief Petrus zwischen zwei der Wachsoldaten, mit Ketten an sie gefesselt. Vor der Tür der Zelle waren die zwei anderen als Wachtposten aufgestellt. 7 Plötzlich stand da der Engel des Herrn, und die ganze Zelle war von strahlendem Licht erfüllt. Der Engel weckte Petrus durch einen Stoß in die Seite und sagte: »Schnell, steh auf!« Da fielen Petrus die Ketten von den Händen. 8 Der Engel sagte: »Leg den Gürtel um und zieh die Sandalen an!« Petrus tat es, und der Engel sagte: »Wirf dir den Mantel um und komm mit!« 9 Petrus folgte ihm nach draußen. Er wusste nicht, dass es Wirklichkeit war, was er da mit dem Engel erlebte; er meinte, er hätte eine Vision. 10 Sie kamen ungehindert am ersten der Wachtposten vorbei, ebenso am zweiten, und standen schließlich vor dem eisernen Tor, das in die Stadt führte. Das Tor öffnete sich von selbst. Sie traten hinaus und gingen die Straße entlang, doch als Petrus in die nächste einbog, war der Engel plötzlich verschwunden. 11 Als Petrus zu sich kam, sagte er: »Es ist also wirklich wahr! Der Herr hat seinen Engel geschickt, um mich vor Herodes zu retten und vor dem zu bewahren, was das jüdische Volk sich erhofft hat!« 12 Als ihm das klar geworden war, ging er zu dem Haus, das Maria gehörte, der Mutter von Johannes mit dem Beinamen Markus. Dort waren viele Christen versammelt und beteten immer noch für seine Freilassung. 13 Petrus klopfte an das Hoftor, und die Dienerin Rhode kam, um zu hören, wer draußen sei. 14 Als sie Petrus an der Stimme erkannte, vergaß sie vor Freude, das Tor zu öffnen; sie rannte ins Haus und meldete, Petrus stehe draußen. 15 »Du bist nicht ganz bei Verstand!«, sagten die im Haus. Und als Rhode darauf bestand, meinten sie: »Das ist sein Schutzengel!« 16 Petrus aber klopfte und klopfte, bis sie schließlich aufmachten. Als sie ihn sahen, gerieten sie außer sich. 17 Er bat mit einer Handbewegung um Ruhe und erklärte ihnen, wie ihn Gott aus dem Gefängnis befreit hatte. »Berichtet das Jakobus* und allen anderen Brüdern und Schwestern!«,* sagte er. Dann verließ er Jerusalem. 18 Als es Tag wurde, gab es bei der Wachmannschaft eine große Aufregung, weil Petrus verschwunden war. 19 Herodes ließ überall nach ihm suchen, aber vergeblich. Darauf verhörte er die Soldaten. Er befand sie für schuldig und ließ sie hinrichten. Danach begab sich Herodes von Jerusalem hinab nach Cäsarea in seine Hauptresidenz.

Der Tod von Herodes Agrippa I.

20 König Herodes lag im Streit mit den Bürgern von Tyrus und Sidon, und sein Zorn über sie war groß. Nun hatten sie eine Abordnung geschickt und um eine friedliche Beilegung des Konflikts gebeten. Den königlichen Palastverwalter Blastus hatten sie dafür gewonnen, beim König ein Wort für sie einzulegen. Die Bürger von Tyrus und Sidon waren nämlich für ihre Lebensmittelversorgung auf Lieferungen aus dem Gebiet des Königs angewiesen. 21 An dem Tag, an dem die Beilegung des Streits feierlich verkündet werden sollte, nahm Herodes in der Pracht seiner königlichen Gewänder auf der Tribüne Platz und hielt in öffentlicher Volksversammlung eine Rede an die Abordnung aus Tyrus und Sidon. 22 Das Volk von Cäsarea aber rief laut: »So redet ein Gott, nicht ein Mensch!« 23 Im selben Augenblick schlug ihn der Engel des Herrn – weil er sich als einen Gott feiern ließ, anstatt dem wahren Gott die Ehre zu geben. Der König wurde von Würmern zerfressen und starb. 24 Die Botschaft Gottes aber breitete sich aus und die Zahl der Glaubenden nahm immer mehr zu.

Barnabas und Saulus von der Gemeinde in Antiochia ausgesandt

25 Nachdem Barnabas und Saulus die Geldspende in Jerusalem übergeben hatten, kehrten sie nach Antiochia zurück. Sie brachten Johannes mit dem Beinamen Markus aus Jerusalem mit.