Matthäus 7 | Bible Kralická Gute Nachricht Bibel 2018

Matthäus 7 | Bible Kralická
1 Nesuďtež, abyste nebyli souzeni. 2 Nebo jakým soudem soudíte, takovýmž budete souzeni, a jakouž měrou měříte, takovouž bude vám zase odměřeno. 3 Kterakž pak vidíš mrvu v oku bratra svého, a v oku svém břevna necítíš? 4 Aneb kterak díš bratru svému: Nech, ať vyvrhu mrvu z oka tvého, a aj, břevno jest v oku tvém? 5 Pokrytče, vyvrz nejprv břevno z oka svého, a tehdy prohlédneš, abys vyňal mrvu z oka bratra tvého. 6 Nedávejte svatého psům, aniž mecte perel svých před svině, ať by snad nepotlačily jich nohama svýma, a psi obrátíce se, aby neroztrhaly vás. 7 Proste, a dánoť bude vám; hledejte, a naleznete; tlucte, a bude vám otevříno. 8 Nebo každý, kdož prosí, béře; a kdož hledá, nalézá; a tomu, jenž tluče, bude otevříno. 9 Nebo který z vás jest člověk, kteréhož kdyby prosil syn jeho za chléb, zdali kamene podá jemu? 10 A prosil-li by za rybu, zdali hada podá jemu? 11 Poněvadž tedy vy, jsouce zlí, umíte dobré dary dávati synům vašim, čím více Otec váš, jenž jest v nebesích, dá dobré věci těm, kteříž ho prosí? 12 A protož všecko, což byste chtěli, aby vám lidé činili, to i vy čiňte jim; toť zajisté jest Zákon i Proroci. 13 Vcházejte těsnou branou; nebo prostranná brána a široká cesta jest, kteráž vede k zahynutí, a mnoho jest těch, kteříž vcházejí skrze ni. 14 Nebo těsná jest brána a úzká cesta, kteráž vede k životu, a málo jest nalézajících ji. 15 Pilně se pak varujte falešných proroků, kteříž přicházejí k vám v rouše ovčím, ale vnitř jsou vlci hltaví. 16 Po ovocích jejich poznáte je. Zdaliž sbírají z trní hrozny, aneb z bodláčí fíky? 17 Takť každý strom dobrý ovoce dobré nese, zlý pak strom zlé ovoce nese. 18 Nemůžeť dobrý strom zlého ovoce nésti, ani strom zlý ovoce dobrého vydávati. 19 Všeliký strom, kterýž nenese ovoce dobrého, vyťat a na oheň uvržen bývá. 20 A tak tedy po ovocích jejich poznáte je. 21 Ne každý, kdož mi říká: Pane, Pane, vejde do království nebeského, ale ten, kdož činí vůli Otce mého, kterýž v nebesích jest. 22 Mnozíť mi dějí v onen den: Pane, Pane, zdaliž jsme ve jménu tvém neprorokovali, a ve jménu tvém ďáblů nevymítali, a v tvém jménu zdaliž jsme divů mnohých nečinili? 23 A tehdyť jim vyznám, že jsem vás nikdy neznal. Odejděte ode mne, činitelé nepravosti. 24 A protož každého, kdož slyší slova má tato a zachovává je, připodobním muži moudrému, kterýž ustavěl dům svůj na skále. 25 I spadl příval, a přišly řeky, a váli větrové, a obořili se na ten dům, a nepadl; nebo založen byl na skále. 26 A každý, kdož slyší slova má tato, a neplní jich, připodobněn bude muži bláznu, kterýž ustavěl dům svůj na písku. 27 I spadl příval, a přišly řeky, a váli větrové, a obořili se na ten dům, i padl, a byl pád jeho veliký. 28 I stalo se, když dokonal Ježíš řeči tyto, že se převelmi divili zástupové učení jeho. 29 Nebo učil je jako moc maje, a ne jako zákoníci.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Nicht verurteilen

1 »Verurteilt nicht andere, damit Gott nicht euch verurteilt! 2 Denn euer Urteil wird auf euch zurückfallen, und ihr werdet mit demselben Maß gemessen werden, das ihr bei anderen anlegt. 3 Warum kümmerst du dich um den Splitter im Auge deines Bruders oder deiner Schwester* und bemerkst nicht den Balken in deinem eigenen? 4 Wie kannst du zu deinem Bruder oder deiner Schwester sagen: ›Komm her, ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen‹, wenn du selbst einen ganzen Balken im Auge hast? 5 Scheinheilig bist du! Zieh doch erst den Balken aus deinem eigenen Auge, dann kannst du dich um den Splitter in einem anderen Auge kümmern!«

Vorsicht ist erlaubt und geboten

6 »Gebt das Heilige, das euch anvertraut ist, nicht den Hunden! Und eure Perlen werft nicht den Schweinen vor! Die trampeln doch nur darauf herum, und dann wenden sie sich gegen euch und reißen euch in Stücke.«

Voll Vertrauen zu Gott beten

7 »Bittet und ihr werdet bekommen! Sucht und ihr werdet finden! Klopft an und es wird euch geöffnet! 8 Denn wer bittet, der bekommt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. 9 Wer von euch würde seinem Kind einen Stein geben, wenn es um Brot bittet? 10 Oder eine Schlange, wenn es um Fisch bittet? 11 So schlecht ihr auch seid, ihr wisst doch, was euren Kindern guttut, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten.«

Eine einfache Grundregel

12 »Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt – das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.«

Abschließende Mahnung

13 »Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso die Straße, die dorthin führt. Viele sind auf ihr unterwegs. 14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal. Nur wenige finden ihn.«

Warnung vor falschen Propheten

15 »Hütet euch vor den falschen Propheten!* Sie sehen zwar aus wie Schafe, die zur Herde gehören, in Wirklichkeit sind sie Wölfe, die auf Raub aus sind. 16 An ihren Taten sind sie zu erkennen. Von Dornengestrüpp lassen sich keine Weintrauben pflücken und von Disteln keine Feigen. 17 Ein gesunder Baum trägt gute Früchte und ein kranker Baum schlechte. 18 Unmöglich kann ein gesunder Baum schlechte Früchte tragen und ein kranker gute. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte trägt, wird umgehauen und verbrannt werden. 20 An ihren Taten also könnt ihr die falschen Propheten erkennen.«

Warnung vor Selbsttäuschung

21 »Nicht alle, die zu mir sagen ›Herr, Herr‹, werden in Gottes neue Welt* kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will. 22 Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: ›Herr, Herr! In deinem Namen haben wir prophetische Weisungen verkündet, in deinem Namen haben wir böse Geister ausgetrieben und viele Wunder getan.‹ 23 Und trotzdem werde ich das Urteil sprechen: ›Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt versäumt, nach Gottes Willen zu leben; geht mir aus den Augen!‹«

Das Gleichnis vom Hausbau

24 »Wer diese meine Worte hört und sich nach ihnen richtet, wird am Ende dastehen wie ein kluger Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baute. 25 Als dann die Regenflut kam, die Flüsse über die Ufer traten und der Sturm tobte und an dem Haus rüttelte, stürzte es nicht ein, weil es auf Fels gebaut war. 26 Wer dagegen diese meine Worte hört und sich nicht nach ihnen richtet, wird am Ende wie ein Dummkopf dastehen, der sein Haus auf Sand baute. 27 Als dann die Regenflut kam, die Flüsse über die Ufer traten, der Sturm tobte und an dem Haus rüttelte, fiel es in sich zusammen und alles lag in Trümmern.«

Die Wirkung der Bergpredigt

28 Als Jesus seine Rede beendet hatte, waren alle von seinen Worten tief beeindruckt. 29 Denn er lehrte wie einer, der Vollmacht von Gott hat – ganz anders als ihre Gesetzeslehrer.