1.Korinther 12 | Bible Kralická Gute Nachricht Bibel 2018

1.Korinther 12 | Bible Kralická
1 O duchovních pak dařích, bratří, nechci, abyste nevěděli. 2 Víte, že jste byli pohané, kteříž k modlám němým, jakž jste bývali vedeni, tak jste chodili. 3 Protož známoť vám činím, že žádný v Duchu Božím mluvě, nezlořečí Pánu Ježíši, a žádný nemůže říci Pán Ježíš, jediné v Duchu svatém. 4 Rozdílníť pak darové jsou, ale tentýž Duch, 5 A rozdílná jsou přisluhování, ale tentýž Pán, 6 A rozdílné jsou moci, ale tentýž Bůh, jenžto působí všecko ve všech. 7 Jednomu pak každému dáno bývá zjevení Ducha k užitku. 8 Nebo někomu dána bývá skrze Ducha řeč moudrosti, jinému pak řeč umění podle téhož Ducha, 9 Jinému víra v témž Duchu, jinému darové uzdravování v jednostejném Duchu, 10 Někomu divů činění, jinému proroctví, jinému rozeznání duchů, jinému rozličnost jazyků, jinému vykládání jazyků. 11 Ale to vše působí jeden a týž Duch, rozděluje jednomu každému obzvláštně, jakž ráčí. 12 Nebo jakož tělo jedno jest a mnoho má údů, ale všickni ti jednoho těla údové, mnozí jsouce, však jedno tělo jsou: tak i Kristus. 13 Skrze jednoho zajisté Ducha my všickni v jedno tělo pokřtěni jsme, buďto Židé, buďto Řekové, buďto služebníci, nebo svobodní, a všickni v jeden duch zapojeni jsme. 14 Nebo tělo není jeden úd, ale mnozí. 15 Dí-li noha: Poněvadž nejsem rukou, nejsem z těla, zdaliž proto není z těla? 16 A dí-li ucho: Když nejsem oko, nejsem z těla, zdaliž proto není z těla? 17 Jestliže všecko tělo jest oko, kde pak bude sluch? Pakli všecko tělo jest sluch, kde povonění? 18 Ale zřídil Bůh údy jeden každý z nich v těle, tak jakž jest on chtěl. 19 Nebo kdyby byli všickni údové jeden úd, kde by bylo tělo? 20 Ale nyní mnozí údové jsou, však jedno tělo. 21 A tak nemůžť oko říci ruce: Nepotřebí mi tebe, anebo opět hlava nohám: Nepotřebuji vás. 22 Nýbrž mnohem více údové, kteříž se zdadí nejmdlejší v těle býti, potřební jsou. 23 A kteréž máme za nejméně ctihodné údy v těle, ty větší ctí přistíráme; a nezdobní údové naši hojnější ozdobu mají, 24 Ozdobní pak údové naši toho nepotřebují. Ale Bůh tak způsobil tělo, poslednějšímu dav hojnější poctu, 25 Aby nebyla nesvornost v těle, ale aby údové jedni o druhé vespolek pečovali 26 A protož jestliže trpí co jeden úd, spolu s ním trpí všickni údové; pakli jest v slávě jeden úd, radují se spolu s ním všickni údové. 27 Vy pak jste tělo Kristovo, a údové z částky. 28 A některé zajisté postavil Bůh v církvi nejprv apoštoly, druhé proroky, třetí učitele, potom moci, potom ty, kteří mají dary uzdravování, pomocníky, správce jiných, rozličnost jazyků mající. 29 Zdaliž jsou všickni apoštolé? Zdali všickni proroci? Zdali všickni učitelé? Zdali všickni divy činí? 30 Zdali všickni mají dary k uzdravování? Zdali všickni jazyky rozličnými mluví? Zdali všickni vykládají? 31 Snažujtež se pak dojíti darů lepších, a ještěť vyšší cestu vám ukáži.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Von den Fähigkeiten, die Gottes Geist schenkt

1 Brüder und Schwestern! Ich komme nun zu den Fähigkeiten, die der Geist Gottes schenkt, und sage euch, was ihr darüber wissen müsst. 2 Ihr erinnert euch: Als ihr noch Ungläubige wart, seid ihr vor den stummen Götzen in Ekstase geraten. 3 Darum muss ich euch vor allem eines sagen: Wenn Gottes Geist von einem Menschen Besitz ergriffen hat, kann dieser nicht sagen: »Jesus sei verflucht!« Umgekehrt kann niemand sagen: »Jesus ist der Herr!«, wenn nicht der Heilige Geist in ihm wirkt. 4 Es gibt verschiedene Gaben, doch ein und derselbe Geist teilt sie zu. 5 Es gibt verschiedene Dienste, doch ein und derselbe Herr macht dazu fähig. 6 Es gibt verschiedene Wunderkräfte, doch ein und derselbe Gott schenkt sie – er, der alles in allen wirkt. 7 Doch an jedem und jeder in der Gemeinde zeigt der Heilige Geist seine Wirkung in der Weise und mit dem Ziel, dass alle etwas davon haben. 8 Die einen befähigt der Geist dazu, Gottes weisheitsvolle Pläne zu enthüllen; andere lässt er erkennen, was in einer schwierigen Lage getan werden soll. 9 Derselbe Geist gibt den einen besondere Glaubenskraft und den anderen die Kraft, zu heilen. 10 Der Geist ermächtigt die einen, Wunder zu tun; andere macht er fähig, Weisungen Gottes zu verkünden. Wieder andere können unterscheiden, was aus dem Geist Gottes kommt und was nicht. Die einen befähigt der Geist, in unbekannten Sprachen zu reden; anderen gibt er die Fähigkeit, das Gesagte zu deuten. 11 Aber das alles bewirkt ein und derselbe Geist. So wie er es will, teilt er jedem und jeder in der Gemeinde die eigene Fähigkeit zu.

Das Bild vom Körper und seinen Teilen: Niemand hat seine Fähigkeiten für sich allein

12 Der Körper des Menschen ist einer und besteht doch aus vielen Teilen. Aber all die vielen Teile gehören zusammen und bilden einen unteilbaren Organismus. So ist es auch mit Christus: mit der Gemeinde, die sein Leib ist.* 13 Denn wir alle, Juden wie Griechen, Menschen im Sklavenstand wie Freie, sind in der Taufe durch denselben Geist in den einen Leib, in Christus, eingegliedert und auch alle mit demselben Geist erfüllt worden. 14 Ein Körper besteht nicht aus einem einzigen Teil, sondern aus vielen Teilen. 15 Wenn der Fuß erklärt: »Ich gehöre nicht zum Leib, weil ich nicht die Hand bin« – hört er damit auf, ein Teil des Körpers zu sein? 16 Oder wenn das Ohr erklärt: »Ich gehöre nicht zum Leib, weil ich nicht das Auge bin« – hört es damit auf, ein Teil des Körpers zu sein? 17 Wie könnte ein Mensch hören, wenn er nur aus Augen bestünde? Wie könnte er riechen, wenn er nur aus Ohren bestünde? 18 Nun aber hat Gott im Körper viele Teile geschaffen und hat jedem Teil seinen Platz zugewiesen, so wie er es gewollt hat. 19 Wenn alles nur ein einzelner Teil wäre, wo bliebe da der Leib? 20 Aber nun gibt es viele Teile, und alle gehören zu dem einen Leib. 21 Das Auge kann nicht zur Hand sagen: »Ich brauche dich nicht!« Und der Kopf kann nicht zu den Füßen sagen: »Ich brauche euch nicht!« 22 Gerade die Teile des Körpers, die schwächer scheinen, sind besonders wichtig. 23 Die Teile, die als unansehnlich gelten, kleiden wir mit besonderer Sorgfalt und die unanständigen mit besonderem Anstand. 24 Die edleren Teile haben das nicht nötig. Gott hat unseren Körper zu einem Ganzen zusammengefügt und hat dafür gesorgt, dass die geringeren Teile besonders geehrt werden. 25 Denn er wollte, dass es keine Uneinigkeit im Körper gibt, sondern jeder Teil sich um den anderen kümmert. 26 Wenn irgendein Teil des Körpers leidet, leiden alle anderen mit. Und wenn irgendein Teil geehrt wird, freuen sich alle anderen mit. 27 Ihr alle seid zusammen der Leib von Christus, und als Einzelne seid ihr Teile an diesem Leib. 28 So hat Gott in der Gemeinde allen ihre Aufgabe zugewiesen. Da gibt es erstens die Apostel, zweitens die, die prophetische Weisungen erteilen, drittens die, die zum Lehren befähigt sind. Dann kommen die, die Wunder tun oder heilen können, die Dienste oder Leitungsaufgaben übernehmen oder in unbekannten Sprachen reden. 29 Nicht alle sind Apostel, nicht alle erteilen prophetische Weisungen, nicht alle sind zum Lehren befähigt. Nicht alle können Wunder tun, 30 nicht alle Kranke heilen, nicht alle in unbekannten Sprachen reden, nicht alle diese Sprachen deuten.

Nichts geht über die Liebe (Das »Hohelied der Liebe«)

31 Bemüht euch aber um die höheren Geistesgaben! Ich zeige euch jetzt etwas, das noch weit wichtiger ist als alle diese Fähigkeiten.