Psalm 39 | Bible Kralická Gute Nachricht Bibel 2018

Psalm 39 | Bible Kralická
1 Přednímu zpěváku Jedutunovi, žalm Davidův. 2 Řekl jsem: Ostříhati budu cest svých, abych nezhřešil jazykem svým; pojmu v uzdu ústa svá, dokudž bude bezbožník přede mnou. 3 Mlčením byl jsem k němému podobný, umlčel jsem se i spravedlivého odporu, ale bolest má více zbouřena jest. 4 Hořelo ve mně srdce mé, roznícen jest oheň v přemyšlování mém, tak že jsem mluvil jazykem svým, řka: 5 Dej mi znáti, Hospodine, konec života mého, a odměření dnů mých jaké jest, abych věděl, jak dlouho trvati mám. 6 Aj, na dlaň odměřil jsi mi dnů, a věk můj jest jako nic před tebou, a jistě žeť není než pouhá marnost každý člověk, jakkoli pevně stojící. Sélah. 7 Jistě tak pomíjí člověk jako stín, nadarmo zajisté kvaltuje se; shromažďuje, a neví, kdo to pobéře. 8 Načež bych tedy nyní očekával, Pane? Očekávání mé jest na tebe. 9 A protož ode všech přestoupení mých vysvoboď mne, za posměch bláznu nevystavuj mne. 10 Oněměl jsem, a neotevřel úst svých, proto že jsi ty učinil to. 11 Odejmi ode mne metlu svou, nebo od švihání ruky tvé docela zhynul jsem. 12 Ty, když žehráním pro nepravost tresceš člověka, hned jako mol k zetlení přivodíš zdárnost jeho; marnost zajisté jest všeliký člověk. Sélah. 13 Vyslyšiž modlitbu mou, Hospodine, a volání mé přijmi v uši své; neodmlčujž se kvílení mému, nebo jsem příchozí a podruh u tebe, jako i všickni otcové moji. [ (Psalms 39:14) Ponechej mne, ať se posilím, prvé než bych se odebral, a již zde více nebyl. ]

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Gute Nachricht Bibel 2018

»Herr, achte auf mein Schreien.« Bitte um Vergebung für unbedachtes Reden in großer Not

1 Ein Lied Davids, für Jedutun. 2 Ich hatte mir vorgenommen, auf mich aufzupassen und nichts zu sagen, wodurch ich schuldig würde, in Gegenwart von Schurken stillzuschweigen, als hätte ich einen Knebel im Mund. 3 Ich habe mich in Schweigen gehüllt, doch nichts hat sich dadurch gebessert, denn meine Qualen wurden immer schlimmer: 4 Im Herzen wurde mir immer heißer, mein Stöhnen brachte die Glut zum Brennen, es musste heraus! 5 Sag es mir, HERR, wie viel Zeit mir noch bleibt. Wie lang ist mein Leben bemessen? Ich will wissen, wann es zu Ende ist! 6 Es ist so kurz, das bisschen Leben, das du mir zugemessen hast; eine Handbreit nur, ein Nichts verglichen mit dir. Wie fest meint jeder Mensch zu stehen und ist in Wahrheit nur ein Hauch! 7 Er kommt und geht wie die Bilder eines Traums; er ist geschäftig und lärmt – für nichts; er sammelt und speichert und weiß nicht, wer’s bekommt. 8 Herr, was hab ich da noch zu erhoffen? Ich setze meine ganze Hoffnung auf dich! 9 Befreie mich von aller meiner Schuld und mach mich nicht zum Spott für Menschen, die dich und deine Gebote missachten! 10 Ich bin jetzt still, ich werde nichts mehr sagen; von dir kommt alles, was geschehen ist. 11 Doch lass es genug sein; hör auf, mich zu plagen; ich halte deine Schläge nicht mehr aus! 12 Du strafst einen Menschen für seine Schuld; das Wertvollste, was er hat, sein Leben,* zerstörst du wie die Motte, die ein Kleid zerfrisst. Ein Hauch ist jeder Mensch – mehr nicht! 13 Höre mein Gebet, HERR, achte auf mein Schreien; sei nicht taub für mein Klagen und Weinen! Ich bin nur ein Gast bei dir wie alle meine Ahnen, ein rechtloser Fremder, der auf deine Güte zählt. 14 Wende deinen strafenden Blick von mir ab, damit ich noch einmal aufatmen kann, bevor ich gehen muss und nicht mehr bin!