Römer 11 | Bible Kralická Gute Nachricht Bibel 2018

Römer 11 | Bible Kralická
1 Protož pravím: Zdali jest Bůh zavrhl lid svůj? Nikoli; nebo i já Izraelský jsem, z semene Abrahamova, z pokolení Beniaminova. 2 Nezavrhlť jest Bůh lidu svého, kterýž předzvěděl. Zdali nevíte, co Písmo praví o Eliášovi? Kterak se modlí Bohu proti lidu Izraelskému řka: 3 Pane, proroky tvé zmordovali a oltáře tvé rozkopali, já pak zůstal jsem sám, a i méť duše hledají. 4 Ale co jemu dí odpověd Boží? Pozůstavil jsem sobě sedm tisíců mužů, kteříž neskláněli kolen před Bálem. 5 Takť i nyní ostatkové podle vyvolení jdoucího z pouhé milosti Boží zůstali, 6 A poněvadž z milosti, tedy ne z skutků, sic jinak milost již by nebyla milost. Pakli z skutků, tedy již není milost, jinak skutek nebyl by skutek. 7 Což tedy? Čeho hledá Izrael, toho jest nedošel, ale vyvolení došli toho, jiní pak zatvrzeni jsou, 8 (Jakož psáno jest: Dal jim Bůh ducha zkormoucení, oči, aby neviděli, a uši, aby neslyšeli,) až do dnešního dne. 9 A David dí: Budiž jim stůl jejich osidlem a pastmi a pohoršením i spravedlivým odplacením. 10 Zatmětež se oči jejich, ať nevidí, a hřbet jejich vždycky shýbej. 11 A z toho pravím: Tak-liž jsou pak Židé klesli, aby docela padli? Nikoli, ale jejich klesnutím spasení přiblížilo se pohanům, aby je tak Bůh k závidění přivedl. 12 A poněvadž pak jejich pád jest bohatství světa a zmenšení jejich jest bohatství pohanů, čím více plnost jich? 13 Vámť zajisté pravím pohanům, jelikož jsem já apoštol pohanský, přisluhování mé oslavuji, 14 Zda bych jak k závidění vzbuditi mohl ty, jenž jsou tělo mé, a k spasení přivésti aspoň některé z nich. 15 Nebo kdyžť zavržení jich jest smíření světa, co pak bude zase jich přijetí, než život z mrtvých? 16 Poněvadž prvotiny svaté jsou, takéť svaté jest i těsto; a jest-liť kořen svatý, tedy i ratolesti. 17 Žeť jsou pak některé ratolesti vylomeny, a ty, byv planou olivou, vštípen jsi místo nich a učiněn jsi účastník kořene i tučnosti olivy. 18 Proto ty se nechlub proti ratolestem. Pakli se chlubíš, věz, že ne ty kořen neseš, ale kořen tebe. 19 Pakli díš: Vylomeny jsou ratolesti, abych já byl vštípen, 20 Dobře pravíš. Pro nevěru vylomeny jsou, ale ty věrou stojíš. Nebudiž vysokomyslný, ale boj se. 21 Nebo poněvadž Bůh ratolestem přirozeným neodpustil, věz, žeť by ani tobě neodpustil. 22 A protož viz dobrotivost i zuřivost Boží. K těm zajisté, kteříž padli, zuřivost, ale k tobě dobrotivost, ač budeš-li trvati v dobrotě. Sic jinak i ty vyťat budeš. 23 Ano i oni, jestliže nezůstanou v nevěře, zase vštípeni budou. Mocenť jest zajisté Bůh zase vštípiti je. 24 Nebo poněvadž ty vyťat jsi z přirozené plané olivy a proti přirození vštípen jsi v dobrou olivu, čím více pak ti, kteříž podle přirození jsou z dobré olivy, vštípeni budou v svou vlastní olivu. 25 Neboť nechci, bratří, abyste nevěděli tohoto tajemství, (abyste nebyli sami u sebe moudří,) že zatvrdilost tato zčástky přihodila se Izraelovi, dokudž by nevešla plnost pohanů. 26 A takť všecken Izrael spasen bude, jakož psáno jest: Přijde z Siona vysvoboditel a odvrátíť bezbožnosti od Jákoba. 27 A tatoť bude smlouva má s nimi, když shladím hříchy jejich. 28 A tak s strany evangelium jsouť nepřátelé pro vás, ale podle vyvolení jsou milí pro otce svaté. 29 Darů zajisté svých a povolání Bůh nelituje. 30 Nebo jakož i vy někdy jste nebyli poslušni Boha, ale nyní milosrdenství jste došli pro jejich nevěru, 31 Tak i oni nyní neuposlechli, aby pro učiněné vám milosrdenství i oni také milosrdenství dosáhli. 32 Zavřel zajisté Bůh všecky v nevěře, aby se nade všemi smiloval. 33 Ó hlubokosti bohatství i moudrosti i umění Božího! Jak jsou nezpytatelní soudové jeho a nevystižitelné cesty jeho! 34 Nebo kdo jest poznal mysl Páně? Aneb kdo jemu radil? 35 Nebo kdo prve dal jemu, a budeť mu odplaceno? 36 Nebo z něho a skrze něho a v něm jsou všecky věci, jemuž sláva na věky. Amen.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Nur ein Rest hat die Botschaft angenommen

1 Ich frage nun: Hat Gott sein eigenes Volk verstoßen? Das kann nicht sein! Ich selbst bin ja ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams aus dem Stamm Benjamin. 2 Gott hat das Volk, das er von Anfang an erwählt hatte, nicht verstoßen. Ihr wisst doch, was in den Heiligen Schriften von Elija berichtet wird, der sich bei Gott über dieses Volk beklagte. 3 »Herr!«, sagte er, »sie haben deine Propheten umgebracht und deine Altäre niedergerissen. Ich allein bin übrig geblieben, und nun wollen sie mich auch noch töten!« 4 Was gab Gott ihm zur Antwort? »Siebentausend Männer habe ich mir übrig behalten, die alle den Götzen Baal nicht angebetet haben.« 5 So ist es auch jetzt: Aus Gnade hat Gott einen Rest ausgewählt. 6 Wenn aber aus Gnade, dann gibt nicht mehr das menschliche Tun den Ausschlag. Sonst wäre die Gnade nicht wirklich Gnade. 7 Wie steht es also? Das jüdische Volk als Ganzes hat nicht erreicht, worum es sich so sehr abmüht: die Anerkennung bei Gott. Nur die haben dieses Ziel erreicht, die Gott aus seinem Volk ausgewählt hat. Die Übrigen hat er starrsinnig gemacht, 8 wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: »Gott hat ihren Geist verdunkelt, sodass sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, bis zum heutigen Tag.« 9 Und David sagt: »Ihre Opfer* sollen ihnen zur Schlinge und zum Fallstrick werden, zum Verderben und zum Strafgericht. 10 Lass sie blind werden, damit sie nichts mehr sehen. Beuge ihren Rücken für immer unter das Sklavenjoch!«

Juden und Nichtjuden sollen gemeinsam zum Ziel kommen

11 Ich frage nun: Haben die Juden sich an Christus gestoßen, um für immer zu Fall zu kommen? Gewiss nicht! Es ist vielmehr so: Weil sie Gottes Rettungsangebot ablehnten, wurde es den anderen Völkern gebracht, und das soll dazu führen, dass die Juden auf die anderen eifersüchtig werden und es ihnen gleichtun wollen. 12 Schon ihr Nein brachte der Welt reichen Gewinn, und dass sie bis auf den kleinen Rest ausgefallen sind, wurde für die anderen Völker eine Quelle des Segens. Wie groß wird dann erst der Segen für die Welt sein, wenn das Volk Israel in seiner Gesamtheit zu Gottes Rettungstat Ja sagt! 13 Den Nichtjuden unter euch aber sage ich: Es stimmt, dass mein Auftrag als Apostel den nicht jüdischen Völkern gilt, und ich danke Gott dafür, dass es so ist. 14 Denn vielleicht kann ich durch meine Missionsarbeit die Angehörigen meines eigenen Volkes eifersüchtig machen und so wenigstens einige von ihnen retten. 15 Schon ihre Verstoßung hat der übrigen Welt die Versöhnung mit Gott gebracht, was wird dann erst ihre Wiederannahme bringen? Nicht weniger als die Auferstehung der Toten!

Das Bild vom Ölbaum: Warnung an die Nichtjuden

16 Wenn das erste Brot von der neuen Ernte Gott geweiht worden ist, gilt alles Brot von dieser Ernte als geweiht. Wenn die Wurzeln des Baumes Gott geweiht sind, sind es auch die Zweige. 17 Nun sind einige Zweige an dem edlen Ölbaum ausgebrochen worden, und unter die übrigen wurdet ihr als neue Zweige eingepfropft. Obwohl ihr von einem wilden Ölbaum stammt, habt ihr jetzt Anteil an den guten Säften des edlen Ölbaums. 18 Darum überhebt euch nicht über die Zweige, die ausgebrochen wurden. Ihr habt keinen Grund, euch etwas einzubilden! Nicht ihr tragt die Wurzel, sondern die Wurzel trägt euch. 19 Ihr werdet vielleicht sagen: »Die Zweige sind ausgebrochen worden, um uns Platz zu machen!« 20 Gewiss, aber sie wurden ausgebrochen, weil sie nicht glaubten. Und ihr gehört nur dazu, weil ihr glaubt – und wenn ihr im Glauben beharrt. Seid also nicht überheblich, sondern bedenkt, mit wem ihr es zu tun habt! 21 Wenn Gott schon die Juden nicht verschont hat, obwohl sie die natürlichen Zweige sind, dann wird er euch bestimmt nicht verschonen. 22 Ihr seht hier die Güte und zugleich die Strenge Gottes. Streng ist er zu denen, die sich von ihm abwenden. Gütig ist er zu euch – wenn ihr euch nur bewusst bleibt, dass ihr allein von seiner Güte lebt; sonst werdet ihr auch ausgehauen. 23 Aber auch die Juden werden wieder eingepfropft, wenn sie die Einladung zum Glauben nicht länger abweisen. Gott hat sehr wohl die Macht dazu. 24 Er hat euch als Zweige eines wilden Ölbaums ganz gegen die natürliche Ordnung in den edlen Ölbaum eingepfropft. Dann kann er erst recht die Juden als die natürlichen Zweige wieder in ihren eigenen Baum einpfropfen.

Zuletzt wird ganz Israel gerettet

25 Meine Brüder und Schwestern,* ich muss euch jetzt mit Gottes geheimnisvollem Plan bekannt machen. Wenn ihr euch auf eure eigene Klugheit verlasst, könnt ihr leicht zu falschen Schlüssen kommen. Gott hat verfügt, dass ein Großteil des jüdischen Volkes sich gegen die Einladung zum Glauben verhärtet. Aber das gilt nur so lange, bis alle, die er aus den anderen Völkern* erwählt hat, den Weg zum Heil gefunden haben. 26 Wenn das geschehen ist, dann wird das ganze Volk Israel gerettet werden, wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: »Vom Zionsberg wird der Retter kommen und alle Auflehnung gegen Gott von den Nachkommen Jakobs nehmen. 27 Dann werde ich ihnen ihre Verfehlungen vergeben, sagt Gott; und so erfüllt sich der Bund, den ich mit ihnen geschlossen habe.« 28 Im Blick auf die Gute Nachricht gilt: Sie sind Gottes Feinde geworden, damit die Botschaft zu euch kommen konnte. Im Blick auf ihre Erwählung gilt: Sie bleiben die von Gott Geliebten, weil sie die Nachkommen der erwählten Väter sind. 29 Denn Gott nimmt seine Gnadengeschenke nicht zurück, und eine einmal ausgesprochene Berufung widerruft er nicht. 30 Ihr aus den anderen Völkern habt Gott früher nicht gehorcht; aber weil sie ungehorsam waren, hat Gott jetzt euch sein Erbarmen geschenkt. 31 Genau entsprechend gehorchen sie Gott jetzt nicht, weil er euch sein Erbarmen schenken wollte; und so werden künftig auch sie Erbarmen finden. 32 Gott hat alle ohne Ausnahme dem Ungehorsam ausgeliefert, weil er sich über alle erbarmen will.

Lobpreis der wunderbaren Weisheit Gottes

33 Wie unergründlich tief ist Gottes Reichtum, wie tief seine Weisheit und seine Voraussicht! Wie unerforschlich sind seine Gerichtsurteile, wie unbegreiflich seine Führungen! 34 Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? 35 Wer hat ihm je ein Geschenk gemacht, sodass er etwas dafür fordern könnte? 36 Von Gott kommt alles, durch Gott lebt alles, zu Gott geht alles. Ihm gehört die Herrlichkeit für immer und ewig! Amen.