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John 4:43-54 | Schlachter 2000 کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

John 4:43-54 | Schlachter 2000

Jesus und die Frau aus Samaria. Das Wasser des Lebens. Die wahren Anbeter Gottes

1 Als nun der Herr erfuhr, dass die Pharisäer gehört hatten, dass Jesus mehr Jünger mache und taufe als Johannes 2 — obwohl Jesus nicht selbst taufte, sondern seine Jünger —, 3 da verließ er Judäa und zog wieder nach Galiläa. 4 Er musste aber durch Samaria reisen. 5 Da kommt er in eine Stadt Samarias, genannt Sichar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Joseph gab. 6 Es war aber dort Jakobs Brunnen. Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich so an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. 7 Da kommt eine Frau aus Samaria, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! 8 Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Speise zu kaufen. 9 Nun spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie erbittest du als ein Jude von mir etwas zu trinken, da ich doch eine samaritische Frau bin? (Denn die Juden haben keinen Umgang mit den Samaritern*.) 10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe Gottes erkennen würdest und wer der ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken!, so würdest du ihn bitten, und er gäbe dir lebendiges Wasser. 11 Die Frau spricht zu ihm: Herr, du hast ja keinen Eimer, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn das lebendige Wasser? 12 Bist du größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, samt seinen Söhnen und seinem Vieh? 13 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten. 14 Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt. 15 Die Frau spricht zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich nicht dürste und nicht hierherkommen muss, um zu schöpfen! 16 Jesus spricht zu ihr: Geh hin, rufe deinen Mann und komm her! 17 Die Frau antwortete und sprach: Ich habe keinen Mann! Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann! 18 Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesprochen! 19 Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist! 20 Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet,* und ihr sagt, in Jerusalem sei der Ort, wo man anbeten soll. 21 Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, wo ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil kommt aus den Juden. 23 Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. 24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. 25 Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, welcher Christus genannt wird; wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen. 26 Jesus spricht zu ihr: Ich bin’s, der mit dir redet! 27 Unterdessen kamen seine Jünger und verwunderten sich, dass er mit einer Frau redete.* Doch sagte keiner: Was willst du? oder: Was redest du mit ihr? 28 Nun ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen und lief in die Stadt und sprach zu den Leuten: 29 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Ob dieser nicht der Christus ist? 30 Da gingen sie aus der Stadt hinaus und kamen zu ihm.

Das weiße Erntefeld

31 Inzwischen aber baten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss! 32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt! 33 Da sprachen die Jünger zueinander: Hat ihm denn jemand zu essen gebracht? 34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. 35 Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht die Felder an; sie sind schon weiß zur Ernte. 36 Und wer erntet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen. 37 Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. 38 Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.

Der Glaube der Samariter

39 Aus jener Stadt aber glaubten viele Samariter an ihn um des Wortes der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 40 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb zwei Tage dort. 41 Und noch viel mehr Leute glaubten um seines Wortes willen. 42 Und zu der Frau sprachen sie: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; wir haben selbst gehört und erkannt, dass dieser wahrhaftig der Retter der Welt, der Christus ist!

Jesus heilt den Sohn eines königlichen Beamten

43 Nach den zwei Tagen aber zog er fort und ging nach Galiläa. 44 Jesus selbst bezeugte zwar, dass ein Prophet in seinem eigenen Vaterland nicht geachtet wird. 45 Als er aber nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, weil sie alles gesehen hatten, was er während des Festes in Jerusalem getan hatte; denn auch sie waren zu dem Fest gekommen. 46 Jesus kam nun wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Und da gab es einen königlichen Beamten, dessen Sohn lag krank in Kapernaum. 47 Als dieser hörte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen sei, ging er zu ihm und bat ihn, er möchte herabkommen und seinen Sohn gesund machen; denn er lag im Sterben. 48 Da sprach Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht! 49 Der königliche Beamte spricht zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt! 50 Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt! Und der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sprach, und ging hin. 51 Als er aber noch unterwegs war, kamen ihm seine Knechte entgegen und berichteten ihm und sprachen: Dein Sohn lebt! 52 Nun erkundigte er sich bei ihnen nach der Stunde, in welcher es mit ihm besser geworden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebte Stunde verließ ihn das Fieber. 53 Da erkannte der Vater, dass es eben in der Stunde geschehen war, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt! Und er glaubte samt seinem ganzen Haus. 54 Dies ist das zweite Zeichen, das Jesus wiederum tat, als er aus Judäa nach Galiläa kam.

Bibeltext der Schlachter Copyright © 2000 Genfer Bibelgesellschaft Wiedergegeben mit der freundlichen Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

نجات زن سامری

1 وقتی خداوند ما، عيسی مسيح فهميد كه فريسی‌ها شنيده‌اند او بيشتر از يحيی مردم را غسل تعميد می‌دهد و شاگرد پيدا می‌كند، از يهوديه به جليل بازگشت. (درواقع شاگردان عيسی مردم را غسل می‌دادند، نه خود او.) 4 برای رفتن به جليل، لازم بود عيسی از «سامره» بگذرد. 5 سر راه، نزديک دهكده‌‌ء «سوخار» به «چاه يعقوب» رسيد. اين چاه در زمينی است كه يعقوب به پسر خود يوسف داده بود. عيسی از رنج سفر خسته و از گرمای آفتاب تشنه، كنار چاه نشست. ظهر بود و شاگردان او برای خريد خوراک به ده رفته بودند. در همين وقت، يكی از زنان سامری سر چاه آمد تا آب بكشد. عيسی از او آب خواست. 9 زن تعجب كرد كه يک يهودی از او آب می‌خواهد، زيرا يهوديان با تنفری كه از سامريها داشتند، با آنان حتی سخن نمی‌گفتند، چه رسد به اينكه چيزی از آنان بخواهند؛ و زن اين مطلب را به عيسی گوشزد كرد. 10 عيسی جواب داد: «اگر می‌دانستی كه خدا چه هديه‌‌ء عالی می‌خواهد به تو بدهد و اگر می‌دانستی كه من كيستم، آنگاه از من آب حيات می‌خواستی.» 11 زن گفت: «تو كه دَلوْ و طناب نداری و چاه هم كه عميق است؛ پس اين آب حيات را از كجا می‌آوری؟ 12 مگر تو از جد ما يعقوب بزرگتری؟ چگونه می‌توانی آب بهتر از اين به ما بدهی، آبی كه يعقوب و پسران و گله‌‌ء او از آن می‌نوشيدند؟» 13 عيسی جواب داد: «مردم با نوشيدن اين آب، باز هم تشنه می‌شوند. 14 ولی كسی كه از آبی كه من می‌دهم بنوشد، ابداً تشنه نخواهد شد، بلكه آن آب در وجودش تبديل به چشمه‌ای جوشان خواهد شد و او را به زندگی جاويد خواهد رساند.» 15 زن گفت: «آقا، خواهش می‌كنم قدری از آن آب به من بدهيد تا ديگر تشنه نشوم و مجبور نباشم هر روز اين راه را بيايم و برگردم.» 16 ولی عيسی فرمود: «برو شوهرت را بياور.» 17 زن جواب داد: «شوهر ندارم.» عيسی فرمود: «راست گفتی. 18 تابحال پنج بار شوهر كرده‌ای، و اين مردی كه اكنون با او زندگی می‌كنی، شوهر تو نيست. عين حقيقت را گفتی!» 19 زن كه مات و مبهوت مانده بود، گفت: «آقا، آيا شما پيامبريد!» 20 و بلافاصله موضوع گفتگو را عوض كرد و گفت: «چرا شما يهوديها اينقدر اصرار داريد كه فقط اورشليم را محل پرستش خدا بدانيد، درصورتی كه ما سامری‌ها مثل اجدادمان اين كوه را محل عبادت می‌دانيم؟» 21 عيسی جواب داد: «ای زن حرفم را باور كن. زمانی می‌رسد كه برای پرستش «پدر»، نه به اين كوه رو خواهيم آورد و نه به اورشليم. 22 شما سامری‌ها درباره‌ء كسی كه می‌پرستيد چيزی نمی‌دانيد اما ما يهودی‌ها او را می‌شناسيم، زيرا نجات بوسيله‌‌ء يهود به اين دنيا می‌رسد. 23 اما زمانی می‌آيد، و در واقع همين الان است، كه پرستندگان واقعی، «پدر» را به روح و راستی پرستش خواهند كرد. «پدر» طالب چنين پرستندگانی هست. 24 زيرا خدا روح است، و هركه بخواهد او را بپرستد، بايد به روح و راستی بپرستد. 25 زن گفت: «من می‌دانم كه مسيح به زودی می‌آيد. شما يهودی‌ها هم اين را قبول داريد و وقتی او بيايد همه‌‌ء مسايل را برای ما روشن خواهد كرد.» 26 عيسی فرمود: «من همان مسيح هستم!» 27 در همين وقت، شاگردان عيسی از راه رسيدند و وقتی ديدند او با يک زن گفتگو می‌كند، تعجب كردند، ولی هيچيک از ايشان جرأت نكرد بپرسد چرا با او صحبت می‌كند. 28 آنگاه زن كوزه‌‌ء خود را همانجا كنار چاه گذاشت و به ده بازگشت و به مردم گفت: 29 «بياييد مردی را ببينيد كه هر چه تابحال كرده بودم، به من بازگفت. فكر نمی‌كنيد او همان مسيح باشد؟» 30 پس مردم از ده بيرون ريختند تا عيسی را ببينند. 31 در اين ميان، شاگردان اصرار می‌كردند كه عيسی چيزی بخورد. 32 ولی عيسی به ايشان گفت: «من خوراكی دارم كه شما از آن خبر نداريد.» 33 شاگردان از يكديگر پرسيدند: «مگر كسی برای او خوراک آورده است؟» 34 عيسی فرمود: «خوراک من اين است كه خواست خدا را بجا آورم و كاری را كه بعهده‌‌ء من گذاشته است انجام دهم. 35 آيا فكر می‌كنيد وقت برداشت محصول چهار ماه ديگر، در آخر تابستان است؟ نگاهی به اطرافتان بيندازيد تا ببينيد كه مزرعه‌های وسيعی از جانهای مردم برای درو آماده است. 36 دروگران مزد خوبی می‌گيرند تا اين محصول را در انبارهای آسمانی ذخيره كنند. چه بركت عظيمی نصيب كارنده و دروكننده می‌شود! 37 اين مَثَل، اينجا هم صدق می‌كند كه ديگران كاشتند و ما درو كرديم. 38 من شما را می‌فرستم تا محصولی را درو كنيد كه زحمت كاشتنش را ديگران كشيده‌اند. زحمت را ديگران كشيده‌اند و محصول را شما جمع می‌كنيد!»

بسياری از اهالی سامره ايمان میآورند

39 آن زن به هر كه در آن ده می‌رسيد، سخنان عيسی را بازگو می‌كرد و می‌گفت: «اين شخص هرچه در عمرم كرده بودم، به من بازگفت!» از اين جهت، بسياری از سامری‌هابه عيسی ايمان آوردند. 40 وقتی آنان بر سر چاه آب نزد عيسی آمدند، خواهش كردند كه به ده ايشان برود. عيسی نيز رفت و دو روز با ايشان ماند. 41 در همين دو روز، بسياری به پيغام او گوش دادند و به او ايمان آوردند. 42 آنگاه به آن زن گفتند: «ما ديگر فقط بخاطر سخنان تو به او ايمان نمی‌آوريم، زيرا خودمان پيغام او را شنيده‌ايم و ايمان داريم كه او نجات دهنده‌‌ء جهان است.»

عيسی پسر افسری را شفا می‌دهد

43 بعد از دو روز، عيسی از آنجا به ايالت جليل رفت، 44 چون همانطور كه خود می‌گفت: «پيامبر همه جا مورد احترام مردم است، جز در ديار خويش.» 45 وقتی به جليل رسيد، مردم با آغوش باز از او استقبال كردند، زيرا در روزهای عيد در اورشليم، معجزات او را ديده بودند. 46 در اين سفر، به شهر قانا نيز رفت، همانجايی كه در جشن عروسی آب را تبديل به شراب كرده بود. وقتی عيسی در آنجا بسر می‌برد، افسری كه پسرش بيمار بود، از شهر كفرناحوم نزد او آمد. او شنيده بود كه عيسی از ايالت يهوديه حركت كرده و به جليل رسيده است. پس به قانا آمده، عيسی را يافت و از او خواهش كرد تا بيايد و پسر او را شفا دهد، چون پسرش در آستانه‌‌ء مرگ بود. 48 عيسی پرسيد: «تا معجزات بسيار نبينيد، ايمان نخواهيد آورد؟» 49 آن افسر التماس كرد و گفت: «خواهش می‌كنم تا پسرم نمرده، بياييد و او را شفا دهيد.» 50 آنگاه عيسی فرمود: «برگرد به خانه؛ پسرت شفا يافته است.» آن مرد به گفته‌‌ء عيسی اطمينان كرد و به شهر خود بازگشت. 51 هنوز در راه بود كه خدمتكارانش به او رسيدند و با خوشحالی مژده داده، گفتند: «ارباب، پسرتان خوب شد!» 52 پرسيد: «كی حالش بهتر شد؟» گفتند: «ديروز در حدود ساعت يک بعد از ظهر، ناگهان تب او قطع شد.» 53 پدر فهميد كه اين همان لحظه‌ای بود كه عيسی فرمود: «پسرت شفا يافته است.» پس با تمام خانواده‌‌ء خود ايمان آورد كه عيسی همان مسيح است. 54 اين دومين معجزه‌‌ء عيسی بود كه بعد از بيرون آمدن از يهوديه، در جليل انجام داد.