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Zürcher Bibel

Die Eroberung des Landes nach dem Tod Josuas

1 Und nachdem Josua gestorben war, befragten die Israeliten den HERRN: Wer von uns soll zuerst hinaufziehen, um gegen die Kanaaniter zu kämpfen?
2 Und der HERR sprach: Juda soll hinaufziehen; seht, ich habe das Land in seine Hand gegeben.
3 Und Juda sprach zu Simeon, seinem Bruder: Zieh mit mir hinauf in meinen Losanteil und lass uns gegen die Kanaaniter kämpfen; und dann werde auch ich mit dir in deinen Losanteil gehen. Und Simeon ging mit ihm.
4 Und Juda zog hinauf, und der HERR gab die Kanaaniter und die Perissiter in ihre Hand, und sie schlugen sie in Besek, zehntausend Mann.
5 Und in Besek trafen sie auf Adoni-Besek und kämpften gegen ihn, und sie schlugen die Kanaaniter und die Perissiter.
6 Und Adoni-Besek floh, doch sie verfolgten und ergriffen ihn und hackten ihm die Daumen und die grossen Zehen ab.
7 Und Adoni-Besek sprach: Siebzig Könige, denen die Daumen und die grossen Zehen abgehackt worden waren, lasen die Reste zusammen unter meinem Tisch. Wie ich gehandelt habe, so hat es mir Gott vergolten. Und man brachte ihn nach Jerusalem, und dort starb er.
8 Und die Nachkommen Judas führten Krieg gegen Jerusalem, und sie nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwerts, und die Stadt setzten sie in Brand.
9 Und danach zogen die Nachkommen Judas hinab, um gegen die Kanaaniter zu kämpfen, die auf dem Gebirge, im Negev und in der Schefela wohnten.
10 Und Juda zog gegen die Kanaaniter, die in Chebron wohnten; Chebron hiess früher Kirjat-Arba.1 Und sie schlugen Scheschai, Achiman und Talmai.
11 Und von dort zogen sie gegen die Bewohner von Debir; Debir hiess früher Kirjat-Sefer.
12 Und Kaleb sprach: Wer Kirjat-Sefer schlägt und einnimmt, dem werde ich Achsa, meine Tochter, zur Frau geben.
13 Und Otniel, der Sohn des Kenas, der jüngere Bruder Kalebs, nahm es ein. Und er gab ihm Achsa, seine Tochter, zur Frau.
14 Und als sie zu ihm kam, stiftete sie ihn dazu an, von ihrem Vater das Feld zu erbitten. Und sie stieg vom Esel, und Kaleb sprach zu ihr: Was ist mit dir?
15 Und sie sprach zu ihm: Gib mir ein Geschenk,2 weil du mich in den Negev gegeben hast, gib mir Wasserbecken. Und Kaleb gab ihr die oberen Becken und die unteren Becken.
16 Und die Nachkommen des Keniters, des Schwiegervaters von Mose, waren mit den Judäern hinaufgezogen aus der Palmenstadt in die Wüste Juda, die südlich von Arad liegt; und sie gingen und liessen sich beim Volk nieder.
17 Und Juda zog mit Simeon, seinem Bruder, und sie schlugen die Kanaaniter, die in Zefat wohnten, und sie weihten die Stadt der Vernichtung, und man nannte die Stadt Chorma3.
18 Und Juda eroberte Gaza und sein Gebiet, Aschkelon und sein Gebiet und Ekron und sein Gebiet.
19 Und der HERR war mit Juda, und sie eroberten das Gebirge. Die Bewohner der Ebene aber waren nicht zu vertreiben, denn sie hatten Wagen aus Eisen.
20 Und Chebron gaben sie Kaleb, wie Mose es gesagt hatte, und er vertrieb daraus die drei Söhne Enaks.
21 Die Jebusiter aber, die in Jerusalem wohnten, wurden von den Benjaminiten nicht vertrieben; und so blieben die Jebusiter mit den Benjaminiten in Jerusalem wohnen, bis auf den heutigen Tag.
22 Und auch das Haus Josef zog hinauf nach Bet-El, und der HERR war mit ihnen.
23 Und das Haus Josef liess Bet-El auskundschaften; früher hiess die Stadt Lus.
24 Und die Späher sahen einen Mann aus der Stadt kommen, und sie sagten zu ihm: Zeig uns den Zugang zur Stadt, dann werden wir dir Barmherzigkeit erweisen.
25 Und er zeigte ihnen den Zugang zur Stadt, und sie schlugen die Stadt mit der Schärfe des Schwerts. Den Mann aber und seine ganze Sippe liessen sie gehen.
26 Da ging der Mann ins Land der Hetiter und baute eine Stadt und nannte sie Lus; so heisst sie bis auf den heutigen Tag.
27 Und Manasse vertrieb nicht Bet-Schean und seine Tochterstädte und nicht Taanach und seine Tochterstädte, nicht die Bewohner von Dor und seinen Tochterstädten, nicht die Bewohner von Jibleam und seinen Tochterstädten, und nicht die Bewohner von Megiddo und seinen Tochterstädten. Und so gelang es den Kanaanitern, in diesem Land wohnen zu bleiben.
28 Doch als Israel stark geworden war, machte es die Kanaaniter fronpflichtig, aber vertreiben konnten sie sie nicht.
29 Und Efraim vertrieb nicht die Kanaaniter, die in Geser wohnten, und so blieben die Kanaaniter in seiner Mitte wohnen, in Geser.
30 Sebulon vertrieb nicht die Bewohner von Kitron und nicht die Bewohner von Nahalol, und so blieben die Kanaaniter in seiner Mitte wohnen, aber sie wurden fronpflichtig.
31 Asser vertrieb nicht die Bewohner von Akko und nicht die Bewohner von Sidon, Achlab, Achsib, Chelba, Afik und Rechob.
32 Und so wohnten die Asseriten mitten unter den Kanaanitern, die im Land wohnten, denn sie hatten sie nicht vertrieben.
33 Naftali vertrieb nicht die Bewohner von Bet-Schemesch und nicht die Bewohner von Bet-Anat. So wohnten sie mitten unter den Kanaanitern, die im Land wohnten, doch waren ihnen die Bewohner von Bet-Schemesch und Bet-Anat fronpflichtig.
34 Die Amoriter aber drängten die Daniten auf das Gebirge und liessen sie nicht herabkommen in die Ebene.
35 Und so gelang es den Amoritern, in Har-Cheres, Ajjalon und Schaalbim wohnen zu bleiben; doch die Hand des Hauses Josef war schwer, und sie wurden fronpflichtig.
36 Und das Gebiet der Amoriter erstreckte sich vom Skorpionenpass, von Sela, weiter hinauf.
1 Siehe Jos 14,15 und die Anm. dazu.
2 Siehe die Anm. zu Jos 15,19.
3 Im Namen Chorma klingt hebräisch 'der Vernichtung weihen' an.
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