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Zürcher Bibel

Steht nicht alles in deinem Buch?

1 Für den Chormeister. Nach der Weise "Taube der fernen Terebinthen".1 Von David, ein Lied, als die Philister ihn in Gat ergriffen.
2 Sei mir gnädig, Gott, denn Menschen stellen mir nach, Krieger bedrängen mich jeden Tag,
3 täglich stellen mir meine Feinde nach; viele sind es, die mich voller Hochmut bekämpfen.
4 Wenn ich mich fürchte, vertraue ich auf dich.
5 Auf Gott, ich preise sein Wort, auf Gott vertraue ich, und ich fürchte mich nicht. Was kann ein Sterblicher mir tun?
6 Jeden Tag fechten sie meine Worte an, auf mein Verderben geht ihr ganzes Sinnen.
7 Sie greifen an, sie lauern, sie beobachten meine Spuren, denn sie trachten mir nach dem Leben.
8 Sollen sie trotz des Frevels entkommen? Im Zorn, Gott, stürze die Völker hinab.
9 Mein Elend hast du aufgezeichnet, meine Tränen sind verwahrt bei dir.2 Steht nicht alles in deinem Buch?
10 Es weichen meine Feinde zurück, wenn ich rufe, denn ich weiss, dass Gott für mich ist.
11 Auf Gott - ich preise sein Wort -, auf den HERRN - ich preise sein Wort -,
12 auf Gott vertraue ich, und ich fürchte mich nicht. Was kann ein Mensch mir tun?
13 Was ich dir gelobt habe, Gott, liegt auf mir, Dankopfer will ich dir darbringen.
14 Denn du hast mein Leben vom Tod errettet und meine Füsse vor dem Sturz, damit ich wandle vor Gott im Licht des Lebens.
1 Der Massoretische Text wurde korrigiert; er lautet übersetzt: "Nach der Weise Stumme Taube unter den Fernen".
2 Wörtlich: "..., meine Tränen sind verwahrt in deinem Schlauch. ..."
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