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Zürcher Bibel

Chiskijahu und die Gesandtschaft aus Babel

1 In jener Zeit sandte Merodach-Baladan, der Sohn des Baladan, der König von Babel, Briefe und Geschenke an Chiskijahu, und er hörte, dass Chiskijahu krank gewesen und genesen war.
2 Und Chiskijahu freute sich darüber, und so zeigte er den Boten1 sein Schatzhaus, das Silber und das Gold, den Balsam, das beste Öl und sein ganzes Zeughaus und alles, was sich in seinen Schatzkammern befand. In seinem Haus und in seinem ganzen Reich gab es nichts, was Chiskijahu ihnen nicht zeigte.
3 Da kam Jesaja, der Prophet, zu König Chiskijahu und sprach zu ihm: Was haben diese Männer gesagt? Und woher kommen sie zu dir? Und Chiskijahu sagte: Aus einem fernen Land sind sie zu mir gekommen, aus Babel.
4 Da sagte er: Was haben sie in deinem Haus gesehen? Und Chiskijahu sagte: Alles, was in meinem Haus ist, haben sie gesehen. In meinen Schatzkammern war nichts, das ich ihnen nicht gezeigt hätte.
5 Da sprach Jesaja zu Chiskijahu: Höre das Wort des HERRN der Heerscharen!
6 Sieh, es kommen Tage, da wird alles, was in deinem Haus ist und was deine Vorfahren angesammelt haben bis zum heutigen Tag, nach Babel weggetragen werden. Nichts wird übrig bleiben, spricht der HERR.
7 Und von deinen Söhnen, die von dir abstammen, die du zeugen wirst, wird man einige nehmen, und sie werden Eunuchen sein im Palast des Königs von Babel.
8 Da sprach Chiskijahu zu Jesaja: Das Wort des HERRN, das du gesprochen hast, ist gut. Aber er dachte: Solange ich lebe, werden Friede und Sicherheit herrschen!
1 Wörtlich: "... zeigte er ihnen sein Schatzhaus, ..."
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