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Zürcher Bibel

Anschrift und Gruss

1 Der Älteste an den geliebten Gaius, den ich in Wahrheit liebe.
2 Geliebter Freund, ich wünsche dir, dass es dir in jeder Hinsicht so gut gehen möge, wie es deiner Seele geht.
3 Ich habe mich nämlich sehr gefreut, als Brüder kamen und dir das Zeugnis ausstellten, dass du in der Wahrheit bist und deinen Weg in der Wahrheit gehst.
4 Grössere Freude darüber habe ich nicht als die, zu hören, dass meine Kinder ihren Weg in der Wahrheit gehen.

Unterstützung von Missionaren

5 Geliebter Freund, du handelst treu in dem, was du an den Brüdern tust, und noch dazu an fremden.
6 Sie haben für deine Liebe Zeugnis abgelegt vor versammelter Gemeinde; du wirst recht tun, wenn du sie für ihren Weg ausrüstest, wie es vor Gott würdig ist.
7 Denn für seinen Namen sind sie ausgezogen, ohne etwas von den Heiden anzunehmen.
8 Wir sind daher verpflichtet, solche Leute zu unterstützen und so zu Mitarbeitern an der Wahrheit zu werden.

Zurechtweisung des Diotrephes

9 Ich habe kurz an die Gemeinde geschrieben; aber Diotrephes, der unter ihnen gerne der Erste ist, erkennt uns nicht an.
10 Deshalb werde ich, wenn ich komme, seine Werke in Erinnerung rufen, die er tut. Mit bösen Worten verleumdet er uns und, damit nicht genug: Er nimmt auch die Brüder nicht auf und hindert auch die, die es tun möchten, und stösst sie aus der Gemeinde aus.

Empfehlung des Demetrius

11 Geliebter Freund, ahme nicht das Böse nach, sondern das Gute! Wer Gutes tut, ist aus Gott; wer Böses tut, hat Gott nicht gesehen.
12 Für Demetrius ist Zeugnis abgelegt worden von allen und von der Wahrheit selbst; aber auch wir legen Zeugnis ab, und du weisst, dass unser Zeugnis wahr ist.

Schlussgrüsse

13 Vieles hätte ich dir noch zu sagen; aber ich will es nicht mit Tinte und Feder tun.
14 Ich hoffe aber, dich bald zu sehen, dann werden wir von Angesicht zu Angesicht reden.
15 Friede sei mit dir! Es grüssen dich die Freunde. Lass auch du die Freunde grüssen, jeden mit Namen!
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