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Zürcher Bibel

Asa, König von Juda. Sein Gottvertrauen

1 Und Asa tat, was gut und recht war in den Augen des HERRN, seines Gottes:
2 Er beseitigte die fremden Altäre und die Kulthöhen, zerbrach die Mazzeben und hieb die Ascheren um,
3 und er gebot Juda, den HERRN, den Gott ihrer Vorfahren, zu suchen und die Weisung und das Gebot einzuhalten.
4 Und aus allen Städten Judas entfernte er die Kulthöhen und die Räucheraltare, und das Königreich hatte Ruhe unter ihm.
5 Und er baute in Juda befestigte Städte, denn das Land hatte Ruhe, und in jenen Jahren gab es keinen Krieg gegen ihn, denn der HERR hatte ihm Ruhe verschafft.
6 Und er sagte zu Juda: Lasst uns diese Städte ausbauen und sie mit einer Mauer umgeben und mit Türmen, Toren und Riegeln, so lange das Land frei vor uns liegt. Denn wir haben den HERRN, unseren Gott, gesucht; wir haben ihn gesucht, und er hat uns ringsum Ruhe verschafft. Und sie bauten und hatten Erfolg.
7 Asa aber hatte ein Heer von dreihunderttausend Mann aus Juda, die Schild und Speer trugen, und zweihundertachtzigtausend Mann aus Benjamin, die den Schild trugen und den Bogen spannten. All diese waren tüchtige Krieger.
8 Da zog Serach, der Kuschiter, gegen sie aus mit einem Heer von tausend mal tausend und dreihundert Wagen, und er kam bis nach Marescha.
9 Und Asa zog aus, ihm entgegen, und im Tal von Zefata bei Marescha stellten sie sich auf zum Kampf.
10 Und Asa rief zum HERRN, seinem Gott, und sagte: HERR, ausser dir ist keiner, der helfen kann im Kampf zwischen einem Starken und einem Kraftlosen. Hilf uns, HERR, unser Gott; denn auf dich stützen wir uns, und in deinem Namen sind wir gegen diese Menge gezogen. HERR, du bist unser Gott; möge kein Mensch etwas gegen dich ausrichten können!
11 Da schlug der HERR die Kuschiter vor Asa und vor Juda, und die Kuschiter flohen.
12 Und Asa und das Volk, das bei ihm war, verfolgten sie bis nach Gerar, und von den Kuschitern fielen so viele, dass bei ihnen kein Leben mehr war, denn sie wurden zerschlagen vor dem HERRN und vor seinem Heer. Und sie1 trugen sehr grosse Beute davon.
13 Sie schlugen auch alle Städte im Umkreis von Gerar, denn der Schrecken des HERRN war auf ihnen. Und sie plünderten alle Städte; denn viel Beute war in ihnen.
14 Und auch die Zelte beim Vieh schlugen sie, und sie führten eine Menge von Schafen und Kamelen weg und kehrten zurück nach Jerusalem.
1 Mit "... Und sie trugen ..." sind die Judäer gemeint.
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