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Zürcher Bibel

Das Gebet für alle Menschen

1 Insbesondere bitte ich euch nun, vor Gott einzutreten für alle Menschen in Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung,
2 für die Könige und alle Amtsträger, damit wir ein ruhiges und gelassenes Leben führen können, fromm und von allen geachtet.
3 Das ist schön und gefällt Gott, unserem Retter,
4 der will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
5 Einer nämlich ist Gott, einer auch ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,
6 der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle - das Zeugnis zur rechten Zeit.
7 Dafür bin ich eingesetzt worden als Herold und Apostel - ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer der Völker, im Glauben und in der Wahrheit.

Männer und Frauen im Gottesdienst

8 Mein Wille ist nun, dass die Männer überall beim Gebet ihre Hände in Reinheit erheben, frei von Zorn und feindseligen Gedanken.
9 Ebenso will ich, dass die Frauen sich in Würde schmücken,1 mit Anstand und Besonnenheit, nicht mit kunstvoll geflochtenen Haaren oder Gold oder Perlen oder teuren Gewändern,
10 sondern, wie es sich schickt für Frauen, die Gottesfurcht geloben, mit guten Werken.
11 Die Frau soll durch stilles Zuhören lernen, in aller Unterordnung.
12 Zu lehren gestatte ich einer Frau nicht, ebenso wenig über einen Mann zu bestimmen. Sie soll sich still verhalten.
13 Denn Adam wurde zuerst geschaffen, danach erst Eva.
14 Und nicht Adam hat sich verführen lassen, sondern die Frau liess sich verführen und wurde so zur Übertreterin.
15 Sie wird aber dadurch gerettet werden, dass sie Kinder zur Welt bringt - wenn sie mit Besonnenheit im Glauben, in der Liebe und in der Heiligung bleibt.
1 Andere Übersetzungsmöglichkeit: "..., dass die Frauen sich mit ehrbarer Kleidung schmücken, ..."
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