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Schlachter 2000

Elberfelder Bibel

Neue evangelistische Übersetzung

Ruhe für Israel nach der Niederlage Babylons

1 Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel wieder erwählen und sie zur Ruhe bringen in ihrem Land. Und der Fremdling wird sich ihnen anschließen, und sie werden dem Haus Jakobs anhängen.
2 Und die Völker werden sich ihrer annehmen und sie an ihren Ort bringen; und das Haus Israel wird sie im Land des HERRN als Knechte und Mägde zum Erbbesitz erhalten; so werden sie die gefangen nehmen, deren Gefangene sie gewesen sind, und diejenigen beherrschen, die einst sie bedrängten.

Das Spottlied auf den König von Babel

3 Und es wird geschehen, an dem Tag, an dem der HERR dir Ruhe verschafft von deiner Qual und Unruhe und von dem harten Dienst, der dir auferlegt war,
4 da wirst du dieses Spottlied auf den König von Babel anstimmen und sagen: »Wie hat der Treiber ein Ende genommen, wie hat die Erpressung aufgehört!
5 Der HERR hat den Stab der Gesetzlosen zerbrochen, Den Herrscherstab der Tyrannen,
6 der die Völker im Grimm schlug mit unaufhörlichen Schlägen, der im Zorn Nationen niedertrat mit schonungsloser Verfolgung.
7 Jetzt ruht die ganze Erde und ist still; man bricht in Jubel aus.
8 Selbst die Zypressen freuen sich über dich, und die Zedern des Libanon, [sie sagen]: Seitdem du darniederliegst, kommt kein Holzfäller mehr zu uns herauf!
9 Das Totenreich drunten gerät in Aufregung wegen dir, in Erwartung deines Kommens; er stört deinetwegen die Schatten auf, alle Anführer der Erde; er lässt von ihren Thronen aufstehen alle Könige der Heidenvölker.
10 Sie alle ergreifen das Wort und sprechen zu dir: Auch du bist kraftlos geworden wie wir, bist uns gleich geworden!
11 Ins Totenreich hinabgestürzt ist deine Pracht, das Rauschen deiner Harfen; Maden werden dein Lager sein und Würmer deine Decke.
12 Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen!
13 Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: ›Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden;
14 ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleichmachen!‹
15 Doch ins Totenreich bist du hinabgestürzt, in die tiefste Grube!
16 Die dich sehen, schauen dich verwundert an, sie betrachten dich [und sagen]: ›Ist das der Mann, der die Erde erzittern ließ, der Königreiche erschütterte;
17 der den Erdkreis zur Wüste machte und seine Städte niederriss; der seine Gefangenen nicht nach Hause entließ?
18 Alle Könige der Völker, sie ruhen in Ehren, jeder in seinem Haus;
19 du aber bist hingeworfen fern von deiner Grabstätte, wie ein verabscheuter Schössling, bedeckt mit Erschlagenen, vom Schwert Durchbohrten, die in eine mit Steinen bedeckte Grube hinabfahren, wie ein zertretenes Aas.
20 Du wirst nicht mit jenen vereint werden im Grab, denn du hast dein Land zugrunde gerichtet, hast dein Volk erwürgt. Der Same der Übeltäter wird in Ewigkeit nicht mehr erwähnt werden! —
21 Richtet eine Schlachtbank her für seine Söhne, um der Missetat ihrer Väter willen, damit sie nicht wieder aufkommen und die Erde in Besitz nehmen und den Erdkreis voller Städte machen!«
22 Ich will gegen sie aufstehen, spricht der HERR der Heerscharen, und von Babel ausrotten Namen und Überrest, Spross und Schössling!, spricht der HERR.
23 Und ich will es zum Besitztum der Igel machen und zu Wassersümpfen und will es wegfegen mit dem Besen des Verderbens!, spricht der HERR der Heerscharen.

Weissagung gegen Assyrien

24 Der HERR der Heerscharen hat geschworen und gesagt: Fürwahr, es soll geschehen, wie ich es mir vorgenommen habe, und es soll zustande kommen, wie ich es beschlossen habe:
25 Ich will den Assyrer zerschmettern in meinem Land, und ich will ihn zertreten auf meinen Bergen; so wird sein Joch von ihnen genommen werden und seine Last von ihren Schultern fallen.
26 Das ist der Ratschluss, der beschlossen ist über die ganze Erde, und dies ist die Hand, die ausgestreckt ist über alle Völker!
27 Denn der HERR der Heerscharen hat es beschlossen — wer will es vereiteln? Seine Hand ist ausgestreckt — wer will sie abwenden?

Weissagung gegen das Land der Philister

28 Im Todesjahr des Königs Ahas ist dieser Ausspruch ergangen:
29 Freue dich nicht, ganz Philisterland, dass der Stock zerbrochen ist, der dich schlug! Denn aus der Wurzel der Schlange wird eine Natter hervorkommen, und deren Frucht wird ein fliegender, feuriger Drache sein.
30 Und die Erstgeborenen der Armen werden weiden und die Geringen sicher wohnen; aber deine Wurzel will ich durch Hunger töten, und deinen Überrest wird er umbringen.
31 Jammere, o Tor! Schreie, o Stadt! Verzage, ganz Philisterland! Denn von Norden kommt Rauch und eine lückenlose Schar!
32 Was wird man den Boten des Heidenvolkes antworten? Dass der HERR Zions Grundmauern gelegt hat, und dort werden die Elenden seines Volkes Zuflucht finden.

Freude und Staunen über den Sturz Babels und seines Königs

1 Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch einmal erwählen und wird sie in ihr Land setzen1. Und der Fremde wird sich ihnen anschließen, und sie werden sich dem Haus Jakob zugesellen.
2 Und die Völker werden sie nehmen und sie an ihren Ort bringen. Dann wird das Haus Israel diese als Knechte und Mägde in Erbbesitz nehmen im Land des HERRN. Und sie werden die gefangen wegführen, die sie gefangen wegführten, und sie werden ihre Unterdrücker2 niedertreten.
3 Und es wird geschehen, an dem Tag, an dem der HERR dir Ruhe verschafft von deiner Mühsal und deiner Unruhe und von dem harten Dienst, den man dir auferlegt hat,
4 da wirst du dieses Spottlied anstimmen über den König von Babel und sagen: Wie hat aufgehört der Unterdrücker3, aufgehört das Anstürmen4!
5 Zerbrochen hat der HERR den Stab der Gottlosen, den Herrscherstab,
6 der Völker schlug im Grimm mit Schlägen ohne Unterlass, Nationen unterjochte5 im Zorn mit Verfolgung6 ohne Schonung.
7 Es ruht, es rastet die ganze Erde. Man bricht in Jubel aus.
8 Auch die Wacholderbäume freuen sich über dich, die Zedern des Libanon: "Seitdem du daliegst, kommt der Holzfäller nicht mehr zu uns herauf."
9 Der Scheol drunten ist in Bewegung deinetwegen, in Erwartung deiner Ankunft. Er stört deinetwegen die Schatten7 auf, alle Mächtigen8 der Erde, er lässt von ihren Thronen alle Könige der Nationen aufstehen.
10 Sie alle beginnen und sagen zu dir: "Auch du bist kraftlos geworden wie wir, bist uns gleich!"
11 In den Scheol hinabgestürzt ist deine Pracht und der Klang deiner Harfen. Maden sind unter dir zum Lager ausgebreitet, und Würmer sind deine Decke.
12 Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, Überwältiger der Nationen!
13 Und du, du sagtest in deinem Herzen: "Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden9.
14 Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleichmachen."
15 Doch in den Scheol wirst du hinabgestürzt, in die tiefste Grube.
16 Die dich sehen, betrachten dich, sehen dich genau an: "Ist das der Mann, der die Erde erbeben ließ, Königreiche erschütterte?"
17 Er machte den Erdkreis der Wüste gleich und riss ihre Städte nieder. Seine Gefangenen entließ er nicht nach Hause.
18 Alle Könige10 der Nationen, sie alle ruhen in Ehren, jeder in seinem Haus.
19 Du aber bist hingeworfen fern von deiner Grabstätte wie ein verabscheuter Schössling11, bedeckt mit Erschlagenen12, vom Schwert Durchbohrten wie ein zertretenes Aas.
20 Mit denen, die zu den Steinen der Grube hinabgefahren sind, mit ihnen13 wirst du nicht vereint werden im Grab. Denn du hast dein Land zugrunde gerichtet, dein Volk erschlagen. Das Geschlecht14 von Übeltätern wird in Ewigkeit nicht mehr genannt werden.
21 Bereitet für seine Söhne die Schlachtbank zu um der Schuld ihrer Väter willen! Sie sollen sich nicht mehr erheben und die Erde in Besitz nehmen und die Fläche des Erdkreises mit Städten füllen.
22 Und ich werde mich gegen sie erheben, spricht der HERR15 der Heerscharen, und werde von Babel ausrotten Namen und Rest und Spross und Nachkommen, spricht der HERR.
23 Ich werde es zum Besitz der Igel machen und zu Wassersümpfen. Und ich werde es ausfegen mit dem Besen der Vertilgung, spricht der HERR16 der Heerscharen.

Drohendes Gericht über Assur und die Philister

24 Der HERR der Heerscharen hat geschworen und gesagt: Fürwahr, wie ich es erwog, so geschieht es, und wie ich es beschlossen habe, so kommt es zustande:
25 dass ich Assur in meinem Land zerschmettere und es auf meinen Bergen zertrete. Dann weicht von ihnen sein Joch, und seine Last weicht von ihrer Schulter17.
26 Das ist der Ratschluss, der über die ganze Erde beschlossen ist, und das ist die Hand, die über alle Nationen ausgestreckt ist.
27 Denn der HERR der Heerscharen hat es beschlossen. Wer wird es ungültig machen? Und seine Hand ist ausgestreckt18. Wer wendet sie zurück?
28 Im Todesjahr des Königs Ahas geschah dieser Ausspruch:
29 Freue dich nicht, ganz Philistäa, dass der Stock zerbrochen ist, der dich schlug! Denn aus der Wurzel der Schlange wird eine Otter hervorkommen, und ihre Frucht wird eine fliegende feurige Schlange sein.
30 Da werden die Erstgeborenen der Geringen19 weiden und die Armen sich in Sicherheit lagern. Aber deine Wurzel werde ich durch Hunger töten, und deinen Rest werde ich20 erschlagen.
31 Heule, Tor! Schrei um Hilfe, Stadt! Verzage, ganz Philistäa! Denn von Norden her kommt Rauch, und keiner sondert sich ab von21 seinen Scharen.
32 Und was antwortet man den Boten der Nation? Ja, der HERR hat die Grundmauern Zions gelegt, und darin finden die Elenden seines Volkes Zuflucht.
1 o. auf ihrem Land zur Ruhe bringen
2 o. Antreiber
3 o. Antreiber
4 So mit Qu., LXX und syr. Üs. - Die Bedeutung des im Mas. T. stehenden Wortes ist unbekannt.
5 w. niedertrat
6 so mit der syr. Üs.; Mas. T.: der verfolgt wurde
7 o. die Totengeister
8 w. Leitböcke
9 Dort dachten sich die Assyrer den Sitz ihrer Götterversammlung.
10 o. Seinen Gefangenen öffnete er nicht das Haus ihrer Gefangenschaft. Die Könige
11 Eine griech. Üs. liest: eine verabscheute Fehlgeburt
12 w. dich bedecken wie ein Kleid die Erschlagenen
13 So mit Umstellung der letzten beiden Gedankengänge in V. 19. Mas. T.: bedeckt mit . . . Durchbohrten, die zu den Steinen der Grube hinabgefahren sind, wie ein zertretenes Aas. Mit ihnen
14 w. Der Same
15 w. ist der Ausspruch des HERRN
16 w. ist der Ausspruch des HERRN
17 so mit LXX und Vulg.; Mas. T.: von seiner Schulter
18 so mit der syr. Üs.; Mas. T.: seine ausgestreckte Hand; o. Ihm gehört die ausgestreckte Hand
19 d. h. die Geringsten der Geringen
20 so mit Qu.; Mas. T.: wird sie; "sie" bezöge sich dann auf die Schlange in V. 29
21 w. es gibt keinen Vereinzelten unter

Das Spottlied auf den König von Babel

1 Denn Jahwe wird sich über die Nachkommen Jakobs erbarmen. Er wird Israel noch einmal erwählen und in sein Land zurückbringen. Fremde werden sich ihnen dabei anschließen und dann zum Volk Israel gehören.
2 Die Völker werden Israel nehmen und in seine Heimat zurückbringen. Und dort, im Land Jahwes, werden die Israeliten sie zu Sklaven und Sklavinnen machen. Sie werden die gefangen nehmen, die einst sie in die Gefangenschaft führten, und ihre ehemaligen Unterdrücker unterdrücken.
3 Und wenn Jahwe dir dann Ruhe gewährt von aller Qual und Unruhe und dem harten Sklavendienst,
4 wirst du ein Spottlied auf den König von Babel singen: "Ach, der Unterdrücker nahm ein Ende! / Mit seiner Schreckensherrschaft ist es aus!
5 Zersplittern ließ Jahwe den Knüppel der Bösen, / zerbrach den Stock der Tyrannen,
6 der die Völker schlug in blinder Wut / und ihnen grausame Schläge versetzte, / der sie in wildem Zorn unterdrückte / und sie hetzte ohne Erbarmen.
7 Nun ruht und rastet die ganze Erde. / Jubel bricht aus!
8 Selbst die Zypressen freuen sich mit, / auch die Zedern auf dem Libanon: / 'Seit du gefallen bist und unten liegst, / kommt kein Fäller mehr zu uns herauf.'
9 Die ganze Totenwelt ist aufgeregt / und bereit, dich zu empfangen. / Für dich wurden Totengeister aufgestört, / die Mächtigen aus einer früheren Welt. / Man schreckt die Könige der Völker hoch, / alle springen von den Stühlen auf.
10 Der Chor der Schatten ruft dir zu: / 'Nun bist du genauso wie wir, / schwach und ohne Macht.'
11 Ins Totenreich gestürzt ist deine Pracht / und deine rauschende Harfenmusik. / Maden bekommst du als Bett / und mit Würmern deckst du dich zu.
12 Ach wie bist du vom Himmel gefallen, funkelnder Morgenstern,1 / zu Boden geschmettert, Eroberer der Welt!
13 Du, du hattest in deinem Herzen gedacht: / 'Ich will zum Himmel hochsteigen! / Höher als die göttlichen Sterne stelle ich meinen Thron! / Im äußersten Norden setze ich mich hin, / dort auf den Versammlungsberg!2
14 Über die Wolken will ich hinauf, / dem Allerhöchsten gleichgestellt sein!'
15 Doch ins Reich der Grüfte musst du hinab, / wirst auf den Grund der Totenwelt gestürzt.
16 Wer dich einst gesehen hat, / betrachtet dich nun, / schaut dich nachdenklich an: 'Ist das der Mann, der die Erde zittern ließ, / der Königreiche aus den Angeln hob?'
17 Er machte Städte dem Erdboden gleich / und verwüstete die ganze Welt. / Wen er gefangen nahm, der kehrte nie zurück.
18 Alle Herrscher setzt man prächtig bei, / in Ehren ruhen sie in ihrer Gruft.
19 Doch du liegst ohne Grab auf freiem Feld, / hingeworfen wie ein dürrer Zweig, / zertrampelt wie ein totes Tier, / mit Leichen von Erschlagenen bedeckt.
20 Dich bettet man nicht in die steinerne Gruft, / mit denen dort wirst du niemals vereint. / Denn dein Land hast du zerstört, / hingemordet dein eigenes Volk. / Dein Verbrechergeschlecht soll in Ewigkeit vergessen sein!
21 Bringt seine Söhne her und schlachtet sie ab! / Denn auf ihren Vätern lastete Schuld. / Nie wieder dürfen sie an die Macht, / nie sei die Welt in ihrem Besitz / und der Erdkreis mit ihren Städten gefüllt."

Die völlige Vernichtung Babylons

22 "Ich werde mich gegen sie stellen!", / sagt Jahwe, der allmächtige Gott. / "Mit Kind und Kindeskind rotte ich Babylon aus, / mit Stumpf und Stiel!
23 Zum Besitz der Igel mache ich es, / und zu einem Sumpfgebiet. / Ich kehre es mit eisernem Besen aus", / sagt Jahwe, der allmächtige Gott.

Gegen Assyrien

24 Jahwe, der allmächtige Gott, hat es geschworen: / "Wie ich es mir vornahm, so wird es geschehen, / es wird so kommen, wie ich es beschloss.
25 Assyriens Macht zerbreche ich in meinem Land, / auf meinen Bergen zertrete ich sie. / Dann weicht ihr Joch von meinem Volk, / von seinem Nacken fällt es ab."
26 Das ist Gottes Beschluss über die ganze Welt, / und das ist die Hand, die gegen alle Völker ausgestreckt ist.
27 Denn Jahwe, der allmächtige Gott, setzte es fest. / Wer kann ihn daran hindern? / Seine Hand ist drohend ausgestreckt. / Wer wendet sie wieder zurück?

Gegen die Philister

28 Im Todesjahr von König Ahas3 / kam dieses belastende Wort:
29 "Freue dich nicht zu früh, Philisterland! / Zwar ist der Stock zerbrochen, der dich schlug, / doch aus der toten Schlange fährt eine Natter heraus, / und aus der Natter kommt ein fliegender Drache.
30 Auf meiner Wiese weiden die Schwachen, / dort leben die Armen in Sicherheit. / Doch deine Wurzel wird durch Hunger zerstört, / und der Drache bringt den Rest von dir um.
31 Heult auf, ihr Tore! / Schrei um Hilfe, du Stadt! / Verzage, ganz Philisterland! / Eine Rauchwolke kommt von Norden heran. / Es ist ein gewaltiges, geschlossenes Heer.
32 Was für eine Antwort gibt man den Boten dieser Nation? / Jahwe hat die Grundmauern Zions gelegt. / Dort finden die Armen seines Volkes sicheren Schutz!"
1 Die lateinische Bibel (Vulgata) hat diesen Ausdruck mit Luzifer = "Lichtbringer" übersetzt. Von daher wurden die Verse 12-15 in Verbindung mit Lukas 10,18 oft auf den Fall Satans gedeutet. Direkt spricht der Abschnitt aber – wie die Verse vorher und nachher – vom Fall des Königs von Babylon.
2 Gemeint ist wohl der Berg Zaphon, der 40 km nordöstlich von Ugarit in Syrien lag. Die Kanaaniter dachten sich dort die Ratsversammlung der Götter (wie die Griechen auf dem Berg Olymp).
3 716 v.Chr. Zu dieser Zeit war Hiskija bereits 13 Jahre lang Mitregent in Juda.
4 So mit Qu., LXX und syr. Üs. - Die Bedeutung des im Mas. T. stehenden Wortes ist unbekannt.
5 w. niedertrat
6 so mit der syr. Üs.; Mas. T.: der verfolgt wurde
7 o. die Totengeister
8 w. Leitböcke
9 Dort dachten sich die Assyrer den Sitz ihrer Götterversammlung.
10 o. Seinen Gefangenen öffnete er nicht das Haus ihrer Gefangenschaft. Die Könige
11 Eine griech. Üs. liest: eine verabscheute Fehlgeburt
12 w. dich bedecken wie ein Kleid die Erschlagenen
13 So mit Umstellung der letzten beiden Gedankengänge in V. 19. Mas. T.: bedeckt mit . . . Durchbohrten, die zu den Steinen der Grube hinabgefahren sind, wie ein zertretenes Aas. Mit ihnen
14 w. Der Same
15 w. ist der Ausspruch des HERRN
16 w. ist der Ausspruch des HERRN
17 so mit LXX und Vulg.; Mas. T.: von seiner Schulter
18 so mit der syr. Üs.; Mas. T.: seine ausgestreckte Hand; o. Ihm gehört die ausgestreckte Hand
19 d. h. die Geringsten der Geringen
20 so mit Qu.; Mas. T.: wird sie; "sie" bezöge sich dann auf die Schlange in V. 29
21 w. es gibt keinen Vereinzelten unter
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