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Schlachter 2000

Elberfelder Bibel

Neue evangelistische Übersetzung

Anweisungen für das Gebet. Gottes Heil in Christus

1 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen,
2 für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit;
3 denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter,
4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus,
6 der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. [Das ist] das Zeugnis zur rechten Zeit,
7 für das ich eingesetzt wurde als Verkündiger und Apostel — ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht —, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.
8 So will ich nun, dass die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben ohne Zorn und Zweifel.

Das Verhalten der gläubigen Frauen

9 Ebenso [will ich] auch, dass sich die Frauen in ehrbarem Anstand mit Schamhaftigkeit und Zucht schmücken, nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder aufwendiger Kleidung,
10 sondern durch gute Werke, wie es sich für Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen.
11 Eine Frau soll in der Stille lernen, in aller Unterordnung.
12 Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren, auch nicht, dass sie über den Mann herrscht, sondern sie soll sich still verhalten.
13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.
14 Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und geriet in Übertretung;
15 sie soll aber [davor] bewahrt werden durch das Kindergebären, wenn sie bleiben im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung samt der Zucht.

Grundsätzliche Ermahnung zur Fürbitte

1 Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen,
2 für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit1 und Ehrbarkeit.
3 Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott,
4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,
6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.
7 Dafür bin ich eingesetzt worden als Herold2 und Apostel - ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht -, als Lehrer der Nationen in Glauben und Wahrheit.

Verhalten von Männern und Frauen in den Gemeinden

8 Ich will nun, dass die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige3 Hände aufheben, ohne Zorn und zweifelnde Überlegung;
9 ebenso, dass auch die Frauen sich in anständiger Haltung mit Schamhaftigkeit4 und Sittsamkeit5 schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung,
10 sondern mit dem, was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke.
11 Eine Frau lerne in der Stille in aller Unterordnung.
12 Ich erlaube aber einer Frau nicht zu lehren, auch nicht über den Mann zu herrschen, sondern ich will, dass sie sich in der Stille halte,
13 denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva;
14 und Adam wurde nicht betrogen, die Frau aber wurde betrogen und fiel in Übertretung.
15 Sie wird aber durch das Kindergebären hindurch6gerettet werden, wenn sie bleiben in Glauben und Liebe und Heiligkeit7 mit Sittsamkeit8.
1 o. Gottesfurcht
2 o. Prediger
3 o. fromme; o. gottgefällige
4 o. Zartgefühl; o. Bescheidenheit
5 o. Besonnenheit
6 o. durch Kindergebären; dass "durch" im Sinne von "durch . . . hindurch" verstanden werden kann, zeigt ein Vergleich mit Apg 14,22; 1Kor 3,15
7 o. Heiligung
8 o. Besonnenheit

Achte auf richtiges Beten!

1 Zuallererst fordere ich die Gemeinde zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen,
2 besonders für die Regierenden und alle, die Macht haben. Wir beten für sie, damit wir in Ruhe und Frieden ein Leben führen können, das Gott in jeder Hinsicht ehrt und das auch von Menschen geachtet werden kann.
3 Das ist gut, und es gefällt Gott, unserem Retter.
4 Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen.
5 Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Jesus Christus, der Mensch wurde
6 und sich selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen retten will.
7 Und dafür hat er mich als Verkündiger und Apostel eingesetzt – das ist die Wahrheit, ich lüge nicht –, als Lehrer, der die nichtjüdischen Völker im Glauben und in der Wahrheit unterrichten soll.
8 Ich will nun, dass die Männer an jedem Versammlungsort beten und dabei ihre Hände mit reinem Gewissen erheben, frei von Zorn und Streit.
9 Ebenso will ich, dass die Frauen sich anständig kleiden und sich mit Schamgefühl und Zurückhaltung schmücken. Sie sollen nicht durch aufwendige Frisuren, Gold, Perlen oder teure Kleider auffallen,
10 sondern durch gute Werke. Das ist der Schmuck von Frauen, die Ehrfurcht vor Gott haben.
11 Eine Frau suche Belehrung durch stilles Zuhören in aller Unterordnung.
12 Zu lehren erlaube ich einer Frau jedoch nicht, auch nicht, über den Mann zu herrschen, sondern ich will, dass sie sich still zurückhält.
13 Denn zuerst wurde Adam geschaffen, dann Eva.
14 Es war auch nicht Adam, der betrogen wurde. Die Frau ließ sich verführen und übertrat das Gebot.
15 Doch auch sie wird gerettet werden – gerade wenn sie Kinder zur Welt bringt –, vorausgesetzt dass sie im Glauben und in der Liebe bleibt und verantwortungsbewusst ein geheiligtes Leben führt.
1 o. Gottesfurcht
2 o. Prediger
3 o. fromme; o. gottgefällige
4 o. Zartgefühl; o. Bescheidenheit
5 o. Besonnenheit
6 o. durch Kindergebären; dass "durch" im Sinne von "durch . . . hindurch" verstanden werden kann, zeigt ein Vergleich mit Apg 14,22; 1Kor 3,15
7 o. Heiligung
8 o. Besonnenheit
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