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Neues Leben. Die Bibel

Meide die Gesellschaft leichtfertiger Frauen

1 Mein Sohn, richte dich nach meiner Weisheit und höre auf meinen weisen Rat,
2 dann wirst du Besonnenheit lernen und Erkenntnis gewinnen!
3 Die Lippen einer fremden Frau sind süß wie Honig, ihr Mund ist sanfter als Öl.
4 Doch am Ende ist sie bitter wie Gift1 und scharf wie ein zweischneidiges Schwert.
5 Ihre Füße führen in den Tod, ihre Schritte geradewegs ins Grab2.
6 Damit du den Weg des Lebens nicht erkennst, sind ihre Wege verschlungen und haltlos und du merkst es nicht.
7 Deshalb, meine Söhne, hört auf mich und nehmt euch zu Herzen, was ich euch sage:
8 Halte dich fern von ihr und geh nicht einmal in die Nähe ihrer Haustür!
9 Wenn du es doch tust, wirst du deine Ehre verlieren und grausame Menschen werden dein Leben zugrunde richten.
10 Fremde Menschen werden deinen Besitz an sich reißen und ein anderer wird sich an den Früchten deiner Arbeit freuen.
11 Später, wenn es mit deinem Leben zu Ende geht und dein Körper geschwächt ist, wirst du stöhnen3
12 und sagen: »Wie konnte ich nur die Selbstbeherrschung verlieren? Warum habe ich mich nicht ermahnen lassen?
13 Warum habe ich nicht auf meine Lehrer gehört? Warum bin ich nicht dem Rat derer gefolgt, die mich unterwiesen haben?
14 Fast wäre ich vollständig ins Unglück geraten und das vor der Gemeinde und dem ganzen Volk.«
15 Trink Wasser aus deinem eigenen Brunnen - liebe nur deine eigene Ehefrau.4
16 Warum solltest du das Wasser deiner Quelle nach draußen vergießen und dich mit anderen Frauen einlassen?5
17 Du solltest es für dich behalten und es nicht mit Fremden teilen.
18 Deine Frau soll gesegnet sein.6 Freue dich an ihr, die du geheiratet hast, als du jung warst.
19 Sie ist wie eine liebliche Gazelle, wie ein anmutiges Reh. Ihre Brüste sollen dich allezeit berauschen, ihre Liebe soll dich stets in Bann ziehen.
20 Mein Sohn, warum solltest du dich von einer fremden Frau verzaubern lassen oder die Brüste einer anderen liebkosen?
21 Denn der Herr sieht ganz genau, was ein Mensch tut, er achtet auf jeden Weg, den er geht.
22 Ein gottloser Mensch ist in seinen Sünden gefangen; sie sind wie Stricke, die ihn festhalten.
23 Er wird sterben, weil er sich nicht beherrschen konnte; und wegen dieser unbegreiflichen Dummheit ist er verloren.
1 5,4 Hebr. Wermut.
2 5,5 Hebr. in die Scheol.
3 5,11 Hebr. und du seufzst an deinem Ende, wenn dein Fleisch und dein Leib dahinschwinden.
4 5,15 Hebr. Trink Wasser aus deiner eigenen Zisterne, fließendes Wasser aus deinem eigenen Brunnen.
5 5,16 Hebr. Warum solltest du deine Quelle in der Öffentlichkeit ergießen, deine Ströme in den Straßen?
6 5,18 Hebr. Deine Quelle sei gesegnet.
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