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Neues Leben. Die Bibel

1 Gib dem guten Ruf den Vorzug vor Reichtum, denn die Anerkennung der Menschen ist besser als Silber oder Gold.
2 Reiche und Arme haben eines gemeinsam: Der Herr hat beide geschaffen.
3 Ein kluger Mensch sieht die Gefahr voraus und bringt sich in Sicherheit; die Unerfahrenen stolpern blindlings dahin und müssen die Folgen tragen.
4 Demut und Ehrfurcht vor dem Herrn führen zu Reichtum, Ehre und Leben.
5 Der Betrüger geht einen dornigen, gefährlichen Weg; wer das Leben liebt, hält sich von ihm fern.
6 Lehre dein Kind, den richtigen Weg zu wählen, und wenn es älter ist, wird es auf diesem Weg bleiben.
7 So wie der Reiche über den Armen herrscht, so wird derjenige, der Geld leiht, zum Diener seines Gläubigers.
8 Wer Unrecht sät, wird Unglück ernten, und seine Schreckensherrschaft wird ein Ende haben.
9 Gesegnet sind die Großzügigen, denn sie geben den Armen zu essen.
10 Wirf den Spötter hinaus und Zank, Streit und Beschimpfung haben ein Ende.
11 Wer ein reines Herz hat und gut reden kann, ist der Freund des Königs.
12 Der Herr bewahrt die Erkenntnis, die Pläne der Betrüger aber deckt er auf.
13 Ein fauler Mensch findet immer eine Entschuldigung; er sagt: »Wenn ich hinausgehe, könnte ich auf der Straße einem Löwen begegnen und getötet werden!«
14 Der Mund einer leichtfertigen Frau ist ein tiefes Loch; auf wen der Herr zornig ist, der fällt hinein.
15 Das Herz eines jungen Menschen ist voller Dummheiten, aber durch Bestrafung werden sie ausgetrieben.
16 Wer einen Armen unterdrückt, macht ihn reich; wer einen Reichen beschenkt, schadet ihm.

Dreißig Sprüche der Weisen

17 Höre aufmerksam und achte auf die Worte der Weisen; öffne dein Herz für meine Lehre.
18 Denn es ist gut, sich diese Sprüche zu merken, damit du sie jederzeit aufsagen kannst.
19 Ich lehre dich heute, ja dich, damit du auf den Herrn vertraust.
20 Ich habe dreißig Sprüche voller Weisheit und Erkenntnis für dich aufgeschrieben.
21 Auf diese Weise wirst du die Wahrheit hören und denen, die dich sandten, darüber zuverlässig berichten können.
22 Beraube den Armen nicht, weil er arm ist, und unterdrücke den Bedürftigen vor Gericht nicht.
23 Denn der Herr tritt für sie ein. Er wird denen, die ihnen schaden, ebenfalls Schaden zufügen.
24 Halte dich von einem zornigen Menschen fern und meide den Jähzornigen,
25 damit du nicht wirst wie sie und dein Leben aufs Spiel setzt.
26 Unterschreibe nicht mit auf dem Schuldschein eines anderen und bürge nicht für das Darlehen, das ein anderer aufnimmt.
27 Denn wenn du nicht bezahlen kannst, nimmt man dir sogar noch dein eigenes Bett weg.
28 Versetze nicht die Grenzsteine zu deinen Gunsten, die deine Vorfahren aufgestellt haben.
29 Kennst du wirklich fähige Arbeiter? Sicherlich dienen sie eher Königen als geringen Menschen.
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