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Neues Leben. Die Bibel

1 Der Herr verabscheut Betrug, doch er freut sich an Ehrlichkeit.1
2 Stolz wird in Schande enden, aus Demut aber folgt Weisheit.
3 Aufrichtige Menschen lassen sich von ihrer Ehrlichkeit sicher leiten, das Leben der Betrüger aber wird durch Unehrlichkeit zerstört.
4 Reichtum ist nutzlos am Tag des Gerichts, Gerechtigkeit aber rettet vor dem Tod.
5 Die Gerechtigkeit des Gottesfürchtigen ebnet ihm den Weg; die Gottlosen aber brechen unter der Last ihrer Schuld zusammen.
6 Die Gerechtigkeit rettet die Rechtschaffenen, die Betrüger aber bringt ihr eigener Ehrgeiz zu Fall.
7 Wenn der Gottlose stirbt, stirbt auch seine Hoffnung, und seine Erwartung erfüllt sich nicht.
8 Gott rettet den Gottesfürchtigen aus der Gefahr, aber den Gottlosen lässt er ins Verderben rennen.2
9 Böse Worte schaden anderen Menschen, Erkenntnis aber rettet die Gottesfürchtigen.
10 Wenn es den Gottesfürchtigen gut geht, feiert die ganze Stadt; wenn die Gottlosen sterben, jubelt man laut.
11 Durch den Segen der aufrichtigen Menschen gelangt eine Stadt zu Wohlstand, das Gerede der Gottlosen aber bringt sie zum Einsturz.
12 Es ist dumm, einen anderen zu verspotten; wer klug ist, schweigt.
13 Wer über andere klatscht, plaudert Geheimnisse aus; wer jedoch zuverlässig ist, behält ein Geheimnis für sich.
14 Ohne weise Führung geht ein Volk zugrunde; mit vielen Ratgebern aber lebt es sicher.
15 Gefährlich ist es, für einen Fremden zu bürgen; besser ist es, die Bürgschaft abzulehnen.
16 Schöne Frauen erlangen Ansehen und skrupellose Männer bringen es zu Reichtum.
17 Freundlichkeit nährt deine Seele, doch wenn du unbarmherzig bist, zerstörst du dich selbst.
18 Gottlose Menschen werden für den Augenblick reich, wer aber gerecht handelt3, dessen Lohn ist von Dauer.
19 Gerechte Menschen finden das Leben; ungerechte Menschen finden den Tod.
20 Der Herr verabscheut Menschen mit falschem Herzen, doch er hat Freude an Menschen, die ein rechtschaffenes Leben führen.
21 Sicher ist, dass böse Menschen bestraft werden, die Nachkommen der Gottesfürchtigen aber werden gerettet.
22 Eine schöne Frau ohne Schamgefühl ist wie ein goldener Ring in der Nase eines Schweins.
23 Die Wünsche der Gottesfürchtigen führen zum Guten, die Erwartung der Gottlosen endet im Zorn4.
24 Wer großzügig gibt, wird dabei immer reicher; wer aber sparsamer ist, als er sein sollte, wird immer ärmer dabei.
25 Dem Großzügigen geht es gut und er ist zufrieden; wer anderen hilft, dem wird selbst geholfen werden.
26 Wer Korn zurückhält, den verfluchen die Menschen, sie segnen aber den, der es ihnen in Zeiten der Not verkauft.
27 Wer nach dem Guten sucht, bemüht sich um Anerkennung; wer jedoch nach dem Bösen sucht, dem wird es begegnen!
28 Vertraue auf deinen Reichtum, und du wirst untergehen! Die Gottesfürchtigen aber blühen auf wie die Bäume im Frühling.
29 Wer seine Familie vernachlässigt, erbt nur Wind. Und der Narr wird zum Diener des weisen Menschen.
30 Der Gottesfürchtige führt andere Menschen zum Leben5 und wer Leben rettet, ist weise.
31 Wenn schon die Gerechten hier auf Erden ihren Lohn erhalten, wie viel mehr werden dann die Bösen und Sünder bekommen, was sie verdienen!
1 11,1 Hebr. Trügerische Waagschalen sind dem Herrn ein Gräuel, aber volles Gewicht hat sein Wohlgefallen.
2 11,8 Hebr. Der Gerechte wird aus der Gefahr befreit und es kommt der Gottlose an seine Stelle.
3 11,18 Hebr. Gerechtigkeit sät.
4 11,23 Hebr. führt zum Tag des Zorns.
5 11,30 Hebr. Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens.
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