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Neues Leben. Die Bibel

Gottes Segnungen für die Völker

1 »Bewahrt das Recht und übt Gerechtigkeit«, spricht der Herr. »Tut, was gut und richtig ist, denn bald kommt mein Heil und meine Gerechtigkeit wird sich offenbaren.
2 Gesegnet ist, wer danach handelt und daran festhält - wer meinen Sabbat hält, ihn nicht entweiht und seine Finger von allem Unrecht lässt.
3 Ein Fremder, der sich zum Herrn bekehrt hat, soll nicht sagen: `Der Herr wird mich bestimmt aus seinem Volk ausschließen.´ Und auch die Eunuchen sollen nicht sagen: `Ich bin ein vertrockneter Baum.´«
4 Denn so spricht der Herr: »Den Eunuchen, die meinen Sabbat heiligen, die tun, was mir Freude macht und den Bund mit mir halten, werde
5 ich in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal setzen. Ich werde ihnen einen Namen verleihen, der sehr viel mehr wert ist als Söhne oder Töchter. Denn der Name, den ich ihnen geben will, ist ein ewiger Name. Er wird niemals ausgelöscht!
6 Auch die Fremden, die sich dem Herrn angeschlossen haben, ihm dienen und seinen Namen lieben, die seine Knechte sind, den Sabbat nicht entweihen und meinen Bund annehmen,
7 bringe ich zu meinem heiligen Berg und schenke ihnen in meinem Gebetshaus große Freude. Ihre Brand- und Schlachtopfer, die sie auf meinem Altar darbringen, sollen mir willkommen sein, denn mein Haus soll von allen Völkern ein Gebetshaus genannt werden.
8 Gott, der Herr, der die vertriebenen Israeliten zurückbringt, sagt: `Ich werde, zusätzlich zu denen, die ich schon versammelt habe, noch mehr herbringen.´«

Verurteilung der schlechten Anführer

9 Kommt alle, ihr Tiere des Feldes und fresst! Kommt, ihr Tiere des Waldes!
10 Denn die Wächter meines Volkes sind allesamt blind. Sie erkennen nichts. Sie sind stumme Wachhunde, die nicht bellen können. Sie legen sich lieber schlafen und träumen.
11 Dabei sind sie gierige Hunde, die nie zufrieden sind. Das sollen Hirten sein? Sie sind uneinsichtig, sehen nur ihren eigenen Weg vor sich und sind ausnahmslos auf ihren persönlichen Vorteil bedacht.
12 »Kommt«, sagen sie, »ich will Wein holen. Lasst uns Bier trinken. Und morgen soll es genauso sein wie heute und noch viel schöner.«
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