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Neues Leben. Die Bibel

Das kommende Friedensreich mit Christus

1 Aus dem Stumpf Isais wird ein Spross hervorgehen - ein neuer Trieb aus seinen Wurzeln wird Frucht tragen.
2 Auf ihm wird der Geist des Herrn ruhen - der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Macht, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.
3 Er wird an der Furcht des Herrn Wohlgefallen haben. Sein Urteil wird sich nicht auf Äußerlichkeiten gründen, er wird nicht aufgrund dessen, was er hört, entscheiden.
4 Er sorgt für Gerechtigkeit unter den Armen und verschafft den Unterdrückten Recht. Er schlägt das Land mit der Rute seiner Lippen und tötet die Gottlosen mit dem Hauch seines Mundes.
5 Gerechtigkeit ist sein Gürtel und Wahrheit sein Gurt.
6 Dann werden der Wolf und das Lamm einträchtig zusammenleben; der Leopard und die Ziege werden beieinander lagern. Kalb, Löwe und Mastvieh werden Freunde und ein kleiner Junge wird sie hüten.
7 Kuh und Bär werden miteinander weiden. Ihre Jungen werden nebeneinander ruhen. Der Löwe wird Stroh fressen wie das Vieh.
8 Der Säugling spielt am Schlupfloch der Otter. Ja, ein Kleinkind steckt seine Hand in eine Giftschlangenhöhle.
9 Auf meinem ganzen heiligen Berg wird niemand mehr etwas Böses tun oder Unheil stiften, denn wie das Wasser das Meer füllt, so wird die Erde mit der Erkenntnis des Herrn erfüllt sein.
10 Dann wird die Wurzel Isais, aus der neue Triebe wachsen, den Völkern ein Zeichen sein. Sie werden unermüdlich nach ihr fragen und sie werden in Herrlichkeit leben.
11 Dann wird der Herr zum zweiten Mal die Hand erheben und den Rest seines Volkes freikaufen, der in Assyrien, Unterägypten, Oberägypten, Äthiopien1, Elam in Persien, Babylonien2 und Hamat und in den fernsten Küstenstrichen übrig geblieben ist.
12 Er richtet ein Zeichen unter den Völkern auf und versammelt die Verbannten Israels. Er wird das zerstreute Volk von Juda aus allen Ecken der Erde holen.
13 Dann hört die Eifersucht Ephraims auf und die Feindseligkeiten gegen Juda sind beendet. Ephraim wird Juda nicht mehr beneiden und Juda wird Israel nicht mehr feindlich gesinnt sein,
14 sondern sie werden wie im Flug nach Westen in das Gebiet der Philister vorstoßen. Gemeinsam werden sie die Völker des Ostens ausplündern: Sie werden sich Edom und Moab zuwenden, um sie in Besitz zu nehmen und die Nachkommen Ammons werden ihnen untertan sein.
15 Der Herr legt das Rote Meer trocken. Er streckt im glühenden Zorn seine Hand über dem Euphrat aus und macht daraus sieben Rinnsale, die man in Sandalen durchschreiten kann.
16 Er bahnt dem Rest seines Volkes, der in Assyrien übrig blieb, einen Weg, wie er es für die Israeliten tat, als sie aus Ägypten herauszogen.
1 11,11a Hebr. Ägypten, Patros, Kusch.
2 11,11b Hebr. Schinar.
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